Ängstliche Katze zähmen, zutraulich machen, wie?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

hast du noch andere katzen bzw wäre sie noch jung genug eine andere katze zu akzeptieren? solchen verängstigen katzen helfen vorbilder sehr. zum einen weil eine katzenfreundin ein freundliches wesen ist das ihr halt geben kann weil sie aus der richtung nichts böses erwartet, zum anderen weil sie ihr vorlebt dass menschen eigentlich was gaaanz tolles sind. katzen gucken sich durchaus dinge voneinander ab..

ansonsten viel geduld. ganz ganz viel geduld. versucht gar nicht sie an kopf oder rücken zu streicheln. das ist eine berührung die von oben kommt und kann falsch interpretiert werden. krault sie seitlich am kopf. dort sind pheormondrüsen die dich angenehmer riechen lassen für ihre nase.. das kann helfen

achtet darauf dass sie immer eine möglichkeit hat sic zurückzuziehen. toll wären auch möglichkeiten nach oben zu gehen, sprich hohe kratzbäume oder catwalks. höhe gibt katzen sicherheit und gibt ihnen das gefühl alles beobachten zu können ohne selbst ein risiko einzugehen

gewöhn dir an sie mit leckerchen vollzustopfen. lock sie mit nem leckerchen zu dir, gib es ihr, rede mit ihr und mach dich möglichst klein. wenn du ihr in die augen siehst blinzel regelmäßig deutlich mit beiden augen, das ist ein teil der katzensprche den menschen leicht nachmachen können. es heißt "alles ist gut, ich werd dir nichts tun". fass sie nur an wenn sie es definitiv möchte und achte auf subtile signale dass es ihr nciht mehr passt. sie soll das ganze möglichst positiv wahrnehmen und mit dir verknpüfen

achte darauf dass sie völlig ungestört fressen kann

achte genau darauf ob es bestimmte situationen gibt in denen sie aggressiv reagiert und versuche diese zu vermeiden. das ist nicht nur schmerzhaft für euch sondern auch eine negative situation für sie. beides nicht gut. mögliche auslöser die häufiger vorkommen sind zb bewegungen direkt auf die katze zu, annäherung von oben, gegenstände die als waffe dienen könnten (gerne gesehen sind zeitung und wasser) in der nähe, eine nciht eingehaltene sicherheitsdistanz. direkter blickkontakt der zu lange gehalten wird

wenn du grad mal 15min ncihts zu tun hast setz dich zu ihr ins zimmer und lies laut irgendwas vor. was ist egal, kann das fernsehprogramm sein. es geht nur darum dass sie deine stimme hört und die vorlesestimme ist meist ruhig und gleichmäßig. das ist beruhigend^^

sprich deinen arzt auf feliway und zylkene an. bachblüten könnten auch helfen

und, ein wort aus eigener erfahrung, das bekommt man wieder hin. es kann sein dass es imemr situationen geben wird in denen man sieht dass sie schlechte erfahrungengemacht hat aber mit viel geduld und liebe und verständnis wird sie ihre angst mit der zeit verlieren. die fortschritte werden alelrdings schleichend sein und nicht unbedingt eingach zu sehen. vergleiche bewusst das verhalten der katze mit ihrem verhalten von vor 2 monaten oder noch weiter zurück. nimm evtl schriftliche aufzeichnungen zur hilfe.

sie wird aber vermutlich eins ehr enges verhältnis zu betimmten personen aufbauen denen sie vertraut und nicht offen und freundlich auf fremde zugehen. wenn frmede im haus sind soltle sie immer eine möglichkeit zum rückzug haben, zb im schlafzimmer, das ja in der regel von gästen nicht betreten wird

ach edith: die stelle die ich meinte ist am unterkiefer, seitlich am kopf. falls du schonmal katzen hattest hast du vllt gesehen wie sie damit an kanten entlanggerieben haben..

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vielen dank :))

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Mit ganz viel Geduld und ohne dass ihr ihr eure Liebe aufzwingt. Lasst sie auf euch zukommen. Sie muss erst einmal Vertrauen zu ihren neuen Menschen aufbauen, das kann dauern. Es gibt allerdings auch Kätzchen, die einfach von Natur aus schüchtern sind. Vielleicht wird sie nie eine Schmusekatze.

d.h. einfach in Ruhe lassen,bis sie selber zu uns kommt?

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@zeronia

Ja. Aber sie ruhig immer wieder leise ansprechen, keine Türen knallen, sie nicht erschrecken. Vielleicht auch versuchen, sie aus der Hand zu füttern. Aber dann nicht gleichzeitig streicheln, wie toll sie das gemacht hat.

Aber wie gesagt, Miezen haben unterschiedliche Charaktere. Wir haben seit einem Jahr zwei Schwestern in der Familie. Die eine ist total verschmust, klettert nachts ins Bett und sucht unsere Nähe. Die andere kommt nur auf uns zu, wenn der Hunger zu groß wird. ;-)

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Ich erzähle bei dieser Fragestellung immer gern von meinem heute 4jährigen Kater, der als kleines Angstbündel zu mir kam. Er huschte nur geduckt weg, wenn ich in seine Nähe kam, wollte nicht angefasst, nicht gestreichelt werden. Er kuschelte nur mit seiner Katzenfreundin, die gleichzeitig mit ihm hier eingezogen ist, ansonsten sah man ihn meist nur von hinten....

Ich hab ihn vollständig in Ruhe gelassen. Nur beim Spielen mit den anderen (zB mit einer Spielangel) hab ich versucht, ihn mit einzubeziehen, und natürlich musste ich ihn auch mal zwangs-verhaften, um mit ihm zum Tierarzt zu gehen. Aber ansonsten hab ich anfangs keine Versuche unternommen, ihn anzufassen. Nach einigen Monaten hab ich dann mal angefangen, ihn in einer ruhigen Minute ein bisschen zu streicheln. Nur kurz, um ihn nicht zu überfordern, ich wollte nicht so lange warten, bis es ihm zuviel wird und er sich wehren "muß".

So ging das über lange Zeit, die Streicheleinheiten durften langsam länger werden. Aber freiwillig kam er nicht zu mir (ausser wenn ich im Bett lag, da erschien ich wohl ungefährlich, und er hat sich getraut, sich mal auf die Decke zu legen).

3 Jahre hat es gedauert, bis eines Tages der Knoten geplatzt ist. Da kam er von sich aus zu mir aufs Sofa, legte sich neben mich und hat mit angestupst, wollte gekrault werden. Ich hab geheult.... ;) Seitdem ist er ein richtiger Kamfpschmuser. Er hat nicht immer Lust dazu, aber wenn er dann kommt, fordert er vehement seine Knuddeleinheiten ein.

Also: ganz viel Geduld ist angesagt. Kein Zwangsknuddeln - die Katze muss von sich aus auf euch zukommen. Mal die Hand langsam in ihre Richtung halten, damit sie merkt, dass von der Hand nichts Böses ausgeht, aber nicht anfassen. Je ruhiger, gelassener es bei euch in der Familie zugeht, desto eher wird sie lernen, dass sie bei euch nichts zu befürchten hat. Türknallen, erhobene Stimmen, allgemeine Hektik und Unruhe dagegen sind kontraproduktiv.

Hat sie denn einen Katzenkumpel bei euch?

nein,hat sie leider nicht

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