Ängstliche Katze das erste mal nachts draussen lassen?

8 Antworten

Man kann Katzen wirklich versuchen Uhrzeiten anzutrainieren... was aber länger dauert und bei dir ja bald die Schule wieder losgeht.

Ich kann dir wirklich SEHR eine Katzenklappe empfehlen. Wir haben unsere Beiden von Anfang an nur mit Klappe raus gelassen. Es gibt ja zig Klappen. Wir haben eine die über sich über den Chip der Katze öffnet. Man kann sie nach Uhrzeiten einstellen und manuell nur raus oder nur rein. Wir haben meistens immer "Tag der offenen Tür". Da unsere 2 Strolche im Sommer lieber Nachts unterwegs sind und erst in den frühen Morgenstunden wieder kommen... und im Winter eher umgekehrt. Es ist absolut stressfrei für uns... auch wenn wir mal im Urlaub sein ist der Auslauf somit nicht gestört und es reicht, wenn einmal am Tag jemand kommt und die 2 füttert.

Sie benutzen auch selten die Katzenklos... da sie eben die Möglichkeit haben draußen ihr Geschäft zu machen... ist also auch ganz praktisch :-D.

Ich habe gerade gelesen, dass Ihr den Kater ca. 3 Wochen habt und da denke ich, dass er noch eine Weile brauchen wird, bis er sich an alle Macken Deiner Familie gewöhnt hat.

Eure ganze Familie sollte viel und mit leiser Stimme mit dem Kater reden, denn das hilft viel, damit er seine Angst verliert. Sprecht ihn auch mit dem Namen an, wenn Ihr auf ihn zugeht, was im besten Fall aber langsam sein sollte.

Vielleicht habt Ihr ja die Möglichkeit eine Katzenklappe irgendwo einzubauen, oder falls Ihr Parterre wohnt, ein Fenster ein Stückchen offen zu lassen, so dass er jederzeit ins Haus kann.

Ich selber habe 9 zugelaufene Strassenkatzen, von denen einige sehr lange gebraucht haben, bis sie Vertrauen zu mir hatten, aber da die jüngsten bereits seit ca. 6 Jahren bei mir leben, klappt das problemlos, hat aber jede Menge von meiner Geduld gebraucht.

Meine Katzen können dank Katzenklappen jederzeit ins Haus oder raus und sie nützen das natürlich aus, sie verschwinden meistens so um 22.00 Uhr und kreuzen dann zwischen 3.30 und 4.30 Uhr morgens zum Fressen auf.

3 Monate 12 Wochen

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Ich würde versuchen ihn zu beobachten, wenn er vor der Tür sitzt und immer ein Stück länger hinzuhalten, bis er es drin hat, dass er auch geduldig sein kann und trotzdem jemand aufmacht. Oder ich würde anfange, ihn auch mal zu anderen Zeiten rauszulassen, dass er keinen festen Rhytmus entwickelt. Sonst kann es zur Schulzeit schon problematisch werden. Er muss auf jeden Fall wissen, dass man ihn nicht ganz verlässt sondern eben da ist aber eben nicht immer zu selben Zeit.

Wenn er beruhigt draußen streunen soll, dann musst du ihm das irgendwie angewöhnen. Vielleicht auch immer ne Schüssel Futter raus stellen, dass wär auch ein Grund und Zeichen, dass er immer wieder kommt und nicht für immer abhaut, wenn er denkt er wurde verlassen.

Aber im Normalfall haut eine Katze nicht einfach ab aus Verzweiflung. Katzen merken sich ihr Revier und finden immer wieder zurück, wenn sie es drin haben.

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