Ängstliche Colliehündin

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1 Antwort

Schade, dass du nicht schreibst welche Vorgeschichte dein Collie hat.

Es gibt erworbene Ängste und durch Prägungsmangel "tradierte" Ängste. Liegt kein Fruehpraegungsschaden vor kann man - mit fachkundiger Anleitung - einem Hund Ängste auch wieder nehmen.

Wie lange hast du den Collie und was hat er negatives mit einem Keller erlebt?

Wie verhält sich dein Spaniel? Wird der Collie durch Gegenwart des Spaniels sicherer?

An deiner Stelle würde ich mit dem Collie keine "Crashkuren" machen indem ich ihn immer wieder in diese Situationen bringe - sondern den Hund ganz behutsam und kundig an solche Situationen "heranführen" soweit nur, dass er es aus der Ferne begucken kann - also soweit er es zulassen kann und dabei nicht in Stress geraten muss!

Du solltest diesem Collie die Chance geben seine Unsicherheiten abbauen zu können - im Vertrauen in deine kundige Führung, Schutz und Anleitung.

http://www.doginform.de

Unter diesem Link findest du die Möglichkeit an Seminaren und ggf. Auch Einzelstunden für Angsthunde teilzunehmen - das Ziel ist es Hunden die Angst und den Stress zu nehmen, ihnen Sicherheit auf Dauer zu vermitteln.

Du solltest dir - neben deinem Einfühlungsvermögen noch die umfassende Kenntnis holen - deinem Collie die Angst - so weit das möglich ist - komplett zu nehmen. Er hat dadurch ein wesentlich komfortableres Leben, kann Lebensfreude empfinden, dort wo er es bis dato noch gar nicht kannte.

beardedragon 19.04.2012, 18:19

Vorgeschichte: Wir haben sie mit 12 oder 16 Wochen übernommen, da müsste ich nachschauen. Zuvor hat sie mit ihren Geschwistern und weiteren Hunden bei einer Privatperson gelebt. Sie war immer die kleinste und wurde unter den Geschwistern eher unterdrückt. Keller: Sie hat sich lange geweigert überhaupt die Treppe (Plattenboden) runterzugehen, hat dann aber ohne Zwang entschieden mit mir runterzukommen, als ich ihr irgendwann gerufen habe. Sie hat jedoch keine schlechte Erfahrungen gemacht im Keller, abgesehen vom Stress. Der Spaniel hat überhaupt keine Angst, aber sie fühlt sich mit ihm nicht sicherer. Ich zwinge sie auch nicht unten zu bleiben! Sie hätte die Möglichkeit wieder nach oben zu gehen, also keine geschlossenen Türen, die dies verhindern würden. Sonstiges: Sonst ist sie ein entspannter, lebensfroher Hund und geniesst die täglichen Spaziergänge :) Wenn mich nicht alles täuscht ist sie das erste Mal mit mir in den Keller gegangen, nachdem ich Agility mit ihr begonnen hatte. Zur Zeit ist es mir nicht möglich dies weiterzuführen, aber ich werde voeraussichtlich wieder beginnen. Sie ist zwar "langsam" und benötigt eine gewisse Zeit bis sie die Aufgaben absolviert, aber ich habe es gemacht, weil es ihr und mir Spass gemacht hat. Sie hat dadurch viel Selbstbewusstsein gewonnen.

Aber ich werde mich auf dieser Seite mal ein wenig umschauen. Danke!

lg

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