Änderungsvertrag, zwei Hauptmieter - kann Vermieter zum neuen Vertrag zwingen?

7 Antworten

Hängt davon ab, mit wem der bestehende Vertrag abgeschlossen worden ist. Wenn der Mieter auszieht, darf der Vermieter - ist aber schäbig wenn er teurer wird - einen neuen Mietvertrag abschließen.

In dem Fall geht die Initiative zur Vertragsänderung ja vom Mieter aus. Der Vermieter kann die Vertragsänderung rundweg verweigern, da bleibt dann nur die "gemeinsame" Kündigung.

Das ist Verhandlungssache, es gibt dafür keine gesetzliche Regelung. Weder kann der Mieter auf einer Änderung des Vertrags noch der Vermieter auf einem neuen Vertrag bestehen. Wenn man sich nichtb einig wird, bleibt eben alles so wie es ist...

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Das ist Blödsinn! Wenn der auszieht, der den Mietvertrag unterschrieben hat, muss ein neuer Vertrag her. Wenn der Vermieter das zu seinen Gunsten ausnutzt, ist das zwar verwerflich aber erlaubt.

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@hoermirzu

Aha...

Und diese Aussage basiert auf welcher Rechtsgrundlage??? Wenn das so sein muss, muss das ja auch irgendwo stehen...

Und tatsächlich steht das nirgends, ein Vertrag muss nicht geändert werden, wenn jemand auszieht, da auch nirgends steht, dass man eine Wohnung, die man mietet, auch bewohnen muss...

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@MosqitoKiller

wenn 2 einen Vertrag unterschreiben können auch nur beide kündigen. Kündigt nur einer, muss der VM das nicht akzeptieren, d.h. der ausgezogene Mieter ist weiterhin für alle Kosten mit haftbar. Da die Mieter das aber nicht wollen, muss der Vertrag geändert werden - entweder durch einen Zusatz oder in einem neuen Vertrag. Und wie der VM das macht, ist seine Entscheidung.

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@guterwolf

Da die Mieter das aber nicht wollen, muss der Vertrag geändert werden - entweder durch einen Zusatz oder in einem neuen Vertrag. Und wie der VM das macht, ist seine Entscheidung.

Nochmal die Frage: Wo steht, dass das so sein MUSS, und nicht bei Uneinigkeit alles beim Alten bleibt? Richtig: nirgends...

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@hoermirzu

Der eine Mieter kann ja durchaus ausziehen und trotzdem Mieter bleiben. Deswegen muss auch kein neuer Vertrag her.

Aus dem Vertrag heraus kommt man nur auf zweierlei Weg: Entweder nach den offiziellen Kündigungsbestimmungen (d.h. beide Mieter kündigen), oder als Einigung aller Vertragsparteien, den Vertrag zu ändern oder aufzulösen.

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@MichaelRath

... oder 3. indem man die sich weigernden Vertragspartner auf Zustimmung verklagt...

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@MosqitoKiller

Ob und wenn und hätte....

Der Vermieter kann entscheiden ob er sich auf eine Änderung einlässt oder einen neuen Vertrag macht, er muss auch die Kündigung von einem Mieter nicht akzeptieren.

Da der VM hier am längeren Hebel sitzt entscheidet er.

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@guterwolf

Der Vermieter kann entscheiden ob er [...] einen neuen Vertrag macht

Nein, das kann er eben ohne Zustimmung jedes einzelnen Vertragspartners nicht...

Da der VM hier am längeren Hebel sitzt entscheidet er.

Inwiefern der Vermieter hier am längeren Hebel sitzen soll, wo er doch ohne Zustimmung beider Vertragspartner überhaupt gar nichts machen kann, erschließt sich mir nicht. Die Mieter können ja wenigstens noch gemeinsam ohne den Vermieter kündigen, der Vermieter hat wirklich überhaupt keine unabhängigen Handlungsmöglichkeiten, er kann nur bitten und hat überhaupt keine Druckmittel...

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danke schon mal für eure antworten

stephan

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Nurn habe ich ein paar Fragen: a) Der Vermieter darf doch nur um 20% die Miete erhöhen, da in den letzten Jahren nicht erhöht worden ist oder? Kann die Mieterhöhung mehr betragen wegen eines "Inflationsausgleiches"?

b) Darf der Vermieter nur die Modernisierungskosten innerhalb unserer Wohnung zu 11 Prozent anrechnen und muss er nachweisen wie sich die Kosten zusammensetzen? Müssen wir solchen Modernisierung (keine energetischen) zustimmen, denn unsere Wohnung befindet sich in einm weitesgehend ordentlichen Zustand? Alle Fenster wurden von unserem alten Vermieter erst erneuert.. Dürfen andere Modernisierungen mitberechnet werden (Hausflur, Fassade usw)?

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Der Vermieter wird durch die Fortsetzung des Mietverhältnisses an einer angemessenen wirtschaftlichen Verwertung des Grundstücks gehindert, wodurch ihm erhebliche Nachteile drohen (sog. Verwertungskündigung). Bsp. Notwendige Sanierung eines Altbaus.

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