Änderung des Zahlungstermins vom Gehalt?

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13 Antworten

Laut Vertrag erfolgte bisher immer die Zahlung zum 15. Des folgemonats

Im Arbeitsvertrag ist klar vereinbart, dass zum 15. des Folgemonats das Gehalt zu bezahlen ist. Der Arbeitgeber kann jetzt wollen was er will, er kann diese Vereinbarung nicht einseitig ändern und erst einen Monat rückwirkend bezahlen.

Mit dieser Umstellung würde ich quasi einen Monat in vorleistung gehen diesen aber quasi nie bezahlt bekommen

Das ist so nicht richtig. Du bekommst selbstverständlich Dein Dir zustehendes Gehalt, allerdings mit einer weiteren zeitlichen Verzögerung von 15 Tagen. Das ist jetzt allerdings nur die Antwort auf Deinen Einwand, dass Du "quasi einen Monat nie bezahlt bekommst). Du brauchst Dich auf so etwas allerdings nicht einzulassen.

Wenn der AG verspätet bezahlen will, kannst Du nicht nur Verzugszinsen geltend machen, Du kannst auch eine Verzugspauschale von 40 Euro fordern.

Hier mal was zum nachlesen:

https://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch_Zahlungsverug.html

 

 

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Checke Folgendes ab:

1. Was steht in eurem Tarifvertrag drin, wenn dein Betrieb tarifgebunden ist? An diesen Tarifvertrag hat sich dein Chef zu halten. Sieht dieser als Gehaltstermin spätestens den letzten des Folgemonats vor, ist dein Chef im Recht.

2. Was steht in deinem Arbeitsvertrag drin? Steht da der derzeitige Fälligkeitstermin drin - also der 15. des Folgemonats - muss dein Chef mit dir wegen eines späteren Zahlungstermins verhandeln. Dabei kann man auch mal eine kleine Erhöhung heraushandeln.

3. Habt ihr einen Betriebsrat? Dann ist das erst mal dein Ansprechpartner.

4. Ist gar nichts geregelt, greift der § 614 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), nach dem die Vergütung am Ende des Zeitraums der Leistung zu erfolgen hat, sprich am Ende des Monats und nicht erst im Folgemonat.

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Wenn Du Dein Juli Gehalt erst Ende August bekommst, braucht der AG nicht mit einem halben Monatsgehalt in Vorleistung gehen. Warum auch? Er zahlt das Gehalt ja lediglich 15 Tage später aus.

Jedoch kann er dies nicht von heute auf morgen entscheiden, da der Arbeitnehmer seine Ausgaben, die vom Konto abgehen, ja irgendwie geregelt hat. Würden Deine Abzüge zum 15. eines Monats erfolgen, wäre Dein Konto ja unter Umständen nicht gedeckt, was Dir durchaus Probleme bereiten kann.

Meiner Meinung nach kann der AG so etwas dann nicht einfach so entscheiden, sondern muss das mit dem AN absprechen bzw. für Probleme, die der AN dadurch hat, aufkommen.

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Das dürfte über eine Änderung des Arbeitsvertrags laufen.

Im Grunde ist das auch kein Problem. Die Lohnbuchhaltung wird wie gewohnt zum 15. eine Abschlagszahlung in gewohnter Höhe machen. zum 30. gibts dann die Lohnzahlung für den Rest. Einen Monat drauf kommt der gesamte Lohn zum 30.

Du hast dabei genügend Zeit laufende Daueraufträge oder andere Fälligkeiten zu ändern.

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Mal von den anderen guten Antworten abgesehen: Sowas ist ein Zeichen für eine Schieflage des Unternehmens.

Schau dich schon mal sicherheitshalber nach was anderem um.

Es  ist übrigens nicht so, dass du bisher "nur" mit 15 Tagen in Vorleistung getreten bist. Wenn du am 15. des Folgemonats dein Gehalt bekommst, dann schließt das den Monatsersten ein, der dann 45 Tage her ist, sowie den Monatsletzten, der 15 Tage her ist.

Du gehst also gemittelt bereits jetzt mit 30 Tagen in Vorleistung.

Und daraus macht dein Chef jetzt einfach mal so 45 Tage.

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Du gehst mit deiner Leistung einen Monat in Vorleistung. Das ist richtig. Verloren geht dir aber nichts. Die Zahlung des Gehaltes erfolgt eben nur 4 Wochen später. Der Ausgleich erfolgt aber erst, wenn du mal kündigen solltest. Beispiel: Kündigung zum 31.12.2017 -> du erhälst dann Ende Januar 2018 dein Gehalt vom Dezember 2017 obwohl du schon woanders arbeitest.

Der Hintergrund kann darin liegen, das einige Firmen, die eure Produkte konsumieren oft selbst 30 oder 60 Tage Zahlungsziel haben. Ware bekommen und halt erst 30 Tage später bezahlen. Das hat zur Folge, das auch erst 30 Tage nach Lieferung Geld für euer Gehalt da ist.

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Du verlierst nichts. Du bekommst dein Gehalt einmal nur zwei Wochen früher. In einem Monat somit dann zwei Zahlungen, wobei eine natürlich nur eine Teilzahlung für die zwei Wochen wäre.

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MancheAntwort 20.07.2017, 08:16

Wer lesen kann.... ist klar im Vorteil !

Der Chef verlangt die Kreditierung der Löhne und Gehälter um

WEITERE zwei Wochen !

2

Normal und  bei den meisten Arbeitnehmern  ist der Arbeitsvertrag so, daß am Ende des Kalendermonats-also nach geleisteter Arbeit- das Gehalt oder der Lohn gezahlt werden.


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Bitterkraut 20.07.2017, 08:59

Frage lesen!

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lifefree 20.07.2017, 09:14
@Bitterkraut

Entscheidend ist für Dich, daß Dein AG immer ein volles Monatsgehalt auszahlt, wann er das zahlt ,am Ende oder Mitte des Monats spielt für das Gehalt keine Rolle.

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Anordnen kann der Arbeitgeber das nicht, mit dir vereinbaren aber sehr wohl. Du brauchst aber natuerlich nicht zuzustimmen.

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du wirst dann am Monatsende Gehalt für 1,5 Monate bekommen. Quasi hast du das. Wenn auch nicht geplant. Du musst dem aber zustimmen! Der Arbeitgeber hat dazu kein Recht.

Solange du dein Geld bekommst, ist das eigentlich kein Problem. Falls du darauf angewiesen bist, am 15. Geld auf deinem Konto zu haben, vereinbare mit deinem Chef, dass er dir das Geld vom halben Monat deswegen vorsteckt.

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Dazu hat dein Chef KEIN  Recht.... der Gesetzesgeber hat die monatliche

Auszahlungsfrist auf den 15. Tag des Folgemonats festgesetzt !

Unter solchen Bedingungen solltest du dir überlegen, woher die

Zahlungsschwierigkeiten in deinem Betrieb kommen und welche

Konsequenzen du daraus ziehen solltest !

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also hast du immer schon 15 tage vorher bekommen obwohl du noch keine arbeit geleistet hast.

richtig ist ja wohl, arbeit leisten und dann gehalt bekommen

 

klar kann er das machen, weil er recht hat

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turnmami 20.07.2017, 08:20

Er bekommt das Geld am 15. des Folgemonats, hat also schon 6 Wo gearbeitet, bis zum ersten Geld!!

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vartaaaa 20.07.2017, 08:22

Nein, Gehalt für zum bsp Mai gab es am 15. Juni mit dieser Änderung wäre es 30. Juni. Quasi 2 Monate Arbeiten dann Gehalt.

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