Änderung der Steuerklasse, wenn der Partner in Mutterschutz bzw Elternzeit geht?

5 Antworten

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Wenn ihr die Klassen vor dem Erziehungsurlaub wechselt, dann bekommt sie ja auch weniger Mutterschaftsgeld. Um mehr Erziehungsgeld zu kriegen, hätte sie vor der Schwangerschaft die 3 nehmen müssen. 

Ich würde für den Steuerklassenwechsel wenigstens bis zum Erziehungsurlaub warten, wenn das Kind im Juli geboren wird, dann ab Oktober. 

Ich würde das aber frühstens im kommenden Jahr machen oder gar erst nach Ende des Elterngeldes. Am Jahresende müsst ihr ja eh eine Steuererklärung machen und da kann es halt zu Nachzahlungen kommen, wenn du die Steuerklasse 3 hast und deine Frau halt in dem Jahr auch noch gut verdient hat. 

Egal, welche Steuerklasse ihr habt oder wählt, am Ende (nach Steuererklärung) ist euer netto gleich, ihr verliert oder gewinnt nichts durch die Änderung der Steuerklassen. Mit der 3 hat man JETZT mehr Geld, aber am Ende muss man eben nachzahlen. 

Das hättet ihr schon vor langer Zeit machen müssen. Den kurzfristigen Steuerklassenwechsel könnt ihr zwar machen, wirkt sich aber nicht auf höheres Mutterschafts- oder Elterngeld aus.

Wichtig ist nur wie das Einkommen zum Gesamteinkommen relativ ist. 3/5 macht erst richtig Sinn bei 60%/40%. Darauf kommt es an.

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