ADS ADHS - Tipps Welche spiele zu Hause?

15 Antworten

Zunächst will ich Dir schon mal die Ängste nehmen bezüglich irgendwelcher Medikamente, die braucht Dein Sohn ganz sicher nicht.

Bitte schreib noch wie alt Dein Sohn genau ist.

Was das Thema  ADS und ADHS anbelangt, muss ich Dir sagen, dass es sich dabei keineswegs um eine Modekrankheit handelt.

Dieses Krankheitsbild ist bereits seit 200 Jahren bekannt,hatte aber damals noch nicht diesen Namen, den es heute hat.

Die Forschung ging natürlich weiter über diesen enorm langen Zeitraum und so sind wir heute sehr viel schlauer als noch vor Jahrzehnten!

Du kennst doch sicher  das Buch  "Der Struwelpeter". Das wurde im Jahr 1885 von einem Frankfurter Kinder- und Jugendpsychiater geschrieben.

Darin hat er lediglich die Krankheitsbilder seiner Patienten beschrieben, denn es war als ein Buch für Eltern gedacht, um ihnen bewußt zumachen, dass man bei Kindern Verhaltensweisen beobachten kann, die keineswegs "normal" sondern krankhaft sind, die aber sehr gut behandelbar sind.

Es war nie als ein Erziehungsbuch gedacht, wie es dann später benützt wurde.

Die Figur des Zappelphilipp stellt die ADHS dar, der Hans guck in die Luft ist der ADS-ler, der Suppenkaspar die Magersucht.

Und so ist jede Figur mit einem Krankheitsbild verbunden.

Doch nun zu Deinem Sohn:

die  Langsamkeit, wie Du sie schilderst sit durchaus typisch bei einer ADS.

De Kinder können nicht fokussieren  auf das Wesentliche und verlieren sich so in sehr viele Nebensächlichkeiten, was den Arbeitsablauf deutlich verlangsamt.

Ich  gebe Dir erst mal einen Link, der Dich zu dem Bundesverband der Selbsthilfegruppen ADHS + ADS führt. Dort gibt es einen Shop, in dem es hervorragende Bücher aus dem Eigenverlag gibt, die wesentlich besser sind als das im Handel dazu Erhältliche:

www.adhs-deutschland.de

Drucke Dirch doch mal die Bücherliste aus, denn dort findest Du alles Mögliche, Bücher für Eltern, für Erzieher und Pädagogen sowie natürlich auch für Betroffene. Dort gibt es auch Hinweise für Spiele.

Die ADS wird übrigens vererbt, was inzwischen eindeutig bewiesen wurde.

ADSler haben keine Struktur, eine gering ausgeprägte Organisationsfähigkeit (sie lassen organisieren) und, wenn sie älter werden kommt noch ein katastrophales Zeitmanagement hinzu.

Es gibt einige typische Symptome, über die ich mich gerne mit Dir austausche.

Dazu wäre es besser, wenn Du mir eine Freundschaftsanfrage schickst, denn alles, was personenbezogen ist, tausche ich nicht hier öffentlich aus, das können wir gerne über PN (Privte Nachrichten) besprechen. Da bekommst dann auch weitere Hilfen von mir, sofern das nötig ist.

Wie ich schon erwähnt habe, ist es absolut nicht nötig, dass Dein Sohn Medikamente einnehmen muss.

Das Problem kann man locker  mit Verhaltenstherapie angehen und mit Interaktionsspielen.

Dein Sohn muss in erster Linie die Eigenverantwortung lernen. Dazu gehört auch, dass Du ihm nicht alles abnimmst, sondern ihm sehr viel mehr an Verantwortung überträgst.

Ich gebe Dir dazu 2 Sätze mit, einen freundlichen, der ist von Maria Montessori, der italienischen Ärztin und Reformpädagogin  und der weniger freundliche, der ist von mir:

Maria Montessori: Für die Erziehung der Kinder ist folgender Satz wichtig:

"Hilf mir zu lernen, dass ich mir selbst helfen kann".

Der weniger freundliche Satz von mir lautet:

"Je mehr Du Deinem Sohn hilfst bei dem, was er selbstverantwortlich lernen muss, umso mehr schadest Du ihm."

Einen Trost will ich Dir auch mitgeben:
Unter den ADS-lern haben wir eine Vielzahl von Höher Begabten, das macht es allerdings auch schwieriger, weil da das Ablenkungspotential sehr viel größer ist.

Mach Dir keine zu großen Sorgen, das Problem ist durchaus in den Griff zu bekommen.

Mich würde interessieren, wieso die Ergotherapie bei Deinem Sohn nichts geholfen hat. Wo lag das Problem, an dem Therapeuten oder am Grundsätzlichen?

Normalerweise ist ja die Ergotherapie auch verhaltenstherapeutisch ausgerichtet, so dass sie gerade bei den kleineren Kindern mit diesen Auffälligkeiten gut greifen kann.

Was Spiele anbelangt sind alle Spiele hilfreich, bei denen die Konzentration und Aufmerksamkeit gefördert werden.

Beispiele:  Memory, Vier gewinnt und diverse Kartenspiele.

deine aufgabe als mutter ist, dein kind auf das leben vorzubereiten, es entsprechend zu förden, mit liebe und all den möglichkeiten, die dir zur verfügung stehen. dazu gehört meiner meinung nch auch, dass du selber gut für dich schaust, dir helfen lässt wo nötig und unterstützung suchst, wo du dir alleine nicht zu helfen weisst. ich arbeite selber in einem internat für verhaltensauffällige kinder, viele haben ads oder adhs und ich kann dir versichern, keines bekommt medikamente um es u n s  leichter zu machen, aber einige nehmen welche, weil ihnen dadurch das lernen einfacher, oder überhaupt möglich gemacht wird. ich verstehe manche eltern ehrlich gesagt nicht, die sich mit händen und füssen gegen medis wehren, aber oftmals so mit den nerven am ende sind und ihre kinder deswegen mit filme schauen und computergames ruhigstellen und damit letztendlich auch nicht positiv einfluss nehmen können. ich rate dir, dein kind abklären zu lassen, möglicherweise leidet es gar nicht an adhs, sondern reagiert einfach auf sein umfeld, wir wissen es alle nicht. du bist vielleicht auch nervlich überlastet und brauchst entlastung und dass ist kein grund dich zu schämen, sondern normal, wenn man anspruchsvolle erziehungsaufgaben zu bewältigen hat. sorge für euch und vorallem auch gut für dich. eine familienberatungsstelle könnte ein anfang sein. alles gute!

der junge ist   doch erst  6 jahre alt , da kann er noch  garnicht  auf ADs  untersucht  werden , das  geht frühestens  ab 8 jahren

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@eggenberg1

das kann man so nicht sagen, bei meinem pflegesohn zum beispiel waren die sympthome so markant, bei dem war schon mit 5 jahren klar, dass er  ein adhs hat. aber im grunde genommen ist die diagnose auch nicht matchentscheidend, sondern eltern und lehrpersonen müssen gemeinsam mit dem kind einen weg finden, dass es sich entfalten kann und nicht dauernd von seinen "störfaktoren" ausgebremst wird. Das kind braucht einfühlsame und erfahrene vorbilder, die es an die hand nehmen. ein erfahrener kinderpsychologe kann ausserdem auch bei einem noch jungen kind abklärungen treffen und ihm, ohne es zu stigmatisieren, helfen. das heisst, er kann den erwachsenen raten, wie sie sich dem kind gegenüber förderlich verhalten können und welche professionelle fördermassnahmen angebracht wären.

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Ich kenne das Problem von meinem Kind so ähnlich...... Allerdings  fand es die Schule schon nach ein paar Tagen doof und warum schreiben müssen, Erwachsene schreiben ja Briefe auch nur am Computer.....

Mein Kind hat sich in der schule anfänglich als
"Umstands-Krämer " entpuppt.......vllt. geht's deinem Jungen ja ähnlich......

Ich habe mit meinem Kind abschreiben geübt und festgestellt, dass es sich oft und Buchstabe für Buchstabe vergewissert, was es da schreibt.... Das ist natürlich auch sehr zeitraubend.

Weil üben an sich schon "doof" für mein Kind war, musste eines der Lieblingsbücher ran und dann ging es los mit spielerischem Üben ohne Druck mit viel Lachen und Steigerungen...... Ich habe Kind erklärt, nicht Buchstabe für Buchstabe abzuschreiben, habe Worte zugehalten mit einem "mal sehen, ob du das schon schaffst"..... Wir haben auch mit Stoppuhr geübt - letztes Mal hat du xy min gebraucht, mal schauen, ob du besser geworden bist.


Gib deinem Kind das Gefühl, etwas zu können und bitte es mal, den Einkaufszettel zu vervollständigen, damit er Spass und die Routine bekommt..... denn das Falscheste ist es , in die zu-langsam- Kerbe reinzuhauen..... immer schön Optimismus ausstrahlen vorm Kind mit einem "wir schaffen das".

Guck erst mal, wie so ein Üben anschlägt.....

Zum Arzt kannst du immer noch. Allerdings empfehle ich dann eher das Aufsuchen eines Sozialpädriatrischen Zentrums. Da checken komplette Ärzteteams das Kind durch und nicht nur ein Psychologe.

Autofahren und "ADS". Ist das möglich?

Hallöchen.

Und zwar hab ich (18) ein Problem. Ich bin gerade dabei meinen Führerschein zu machen, will es aber einfach nicht lernen. Ich hab mittlerweile um die 70 Fahrstunden. Das ist sehr viel, ich weiß. Ich schweife immer ab und verliere mich in Gedanken. Dann bin ich immer total unaufmerksam und unkonzentriert. Würde ich zum Arzt gehen würden sie mit Sichterheit ADS diagnostizieren. Auch wenn es manche vielleicht nicht so nachvollziehen können, muss ich sagen, dass ich nicht zum Arzt will, weil ich diese "Krankheit" für erfunden halte. Ich bin halt ein verträumter Mensch und ein "HansguckindieLuft" wie man so schön sagt. Aber das ist halt meine Persönlichkeit. Ich liebe das Träumen und möchte sicherlich keine Medikamente deshalb nehmen. Dann kommt es mir so vor, als würde mir ein sehr großer Teil meiner Persönlichkeit genommen werden. So als ob sie mich "aufpushen" wollen, damit ich besser in die Gesellschaft passe und mich besser integrieren kann. Mir geht es aber nicht schlecht. Ganz im Gegenteil. Ich bin ein sehr glücklicher und tiefenentspannter Mensch. Ich habe keine Lust darauf mit irgendwelchen Medikamenten "gedrillt" zu werden, damit ich den Erwartungen der Gesellschaft genügen kann. Nur die Sache mit dem Führerschein ist jetzt echt doof. Ich habe eben Angst, dass ich noch weitere 70 Stunden oder so dafür brauch. Ich sehe es aber auch nicht ein zum Arzt zu rennen, nur wegen so einem kleinen Hindernis, was meine Träumereien verursachen. Und ihn abzubrechen wäre auch nicht so dolle, schließlich haben meine Eltern schon unmengen dafür bezahlt. Kennt jemand vielleicht meine Sorgenund kann mir einen guten Rat geben? Ich freue mich über jede ernst gemeinte Antwort. Und wa haltet ihr allgemein von ADS oder auch ADHS. Wobei ich glaube, gerade die Betroffenen,weil ich glaube, dass sie es am besten beurteilen können.

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