Adoption ohne Zustimmung des Vaters?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Nein, ausgeschlossen. Ohne Zustimmung des leiblichen Vaters ist eine Adoption nicht möglich. Aber bitte? Was ist der Name? Wenn Deine Nichte zur Familie gehört, ohne wenn und aber, ist das mehr wert, als den Namen der Familie zu tragen und doch nicht "dazuzugehören". In Ausnahmefällen gibt es noch die Möglichkeit den Namen anzunehmen wie: Paul Müller genannt Meier, im Alltagsgebrauch würde es dann heissen: Paul Meier. Ob eine solche Namensänderung hier anzuwenden ist, weiss ich nicht. Ihr müsstet Euch mal über die rechtlichen Voraussetzungen diesbezüglich informieren. In der Bekanntschaft ist ein Pflegekind, das so seinen Geburtsnamen behalten hat, sich aber mit dem Namen der Pflegefamilie nennen lassen darf.

Nein, das geht nicht. Aber ich würde trotzdem nachfragen - bei einer Adoption endet nämlich auch seine Unterhaltspflicht - vielleicht ist das ja ein Argument. (Auch wenn er nicht gezahlt hat, aber er schuldet das Geld ja und Deine Schwester kann es eigentlich einklagen.)

Ich bedanke mich ganz herzlich für Eure Hilfe. Wir werden mal sehen wie wir da jetzt weiter verfahren. Wie Tante Bertha schon sehr richtig anmerkt, ist es sicher sehr viel wichtiger wohin das Mädel sich zugehörig fühlt. Ungeachtet dessen wie ihr Nachname ist. Es ist halt einfach schwer zu ertragen wenn ein einziges Mitglied einer Familie einen anderen Nachnamen trägt. Und um dies zu ändern gibt es eine Menge mehr oder weniger komplizierte Möglichkeiten. Aber es muss den Aufwand auch lohnen.

Der leiblich Vater muss der Adoption zustimmen. Dazu ist es notwendig, gemeinsam mit ihm einen Notar aufzusuchen. Außerdem stattet das Jugendamt einen Besuch ab.

Wir haben diese Prozedur in unserer Familie bereits zweimal durchgemacht, allerdings ohne Probleme, weil der leibliche Varter froh darüber war, für die Kinder keinen Unterhalt mehr zahlen zu müssen. Aber jetzt kommts: Zur Zeit der Adoption waren beide Kinder noch im Vorschulalter und konnten nicht wissen, wie sehr sie später einmal an die Adoption gebunden sein würden. Die Ehe mit dem Adoptivvater entwickelte sich im Laufe der Jahre zum Horror für alle, sodass ich wieder geschieden wurde. Einem meiner Kinder ist es inzwischen unter großem bürokratischen Aufwand gelungen, seinen Geburtsnamen wieder anzunehmen. Die Adoption selbst kann aber nicht mehr rückgängi gemacht werden.

Das Leben geht oft Wege, die man nicht für möglich hält.

@ Erster Schnee

Das mit der Unterhaltspflicht interessiert den nicht die Bohne. Er hat eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben. Inoffiziell verdient er ne Menge Kohle nebenher. Schwarz und ohne Sozialabgaben versteht sich. Aber die Ämter sind blind und desinteressiert. Das macht uns ja alle so sauer. Der lebt prima und könnte den Unterhalt ohne weiteres zahlen.

Aufgrund der oben geschilderten Situation würde ich mich mal an das Jugendamt wenden.

Zitat Namensrecht des Kindes: Was passiert aber, wenn der Vater der Namensänderung nicht zustimmt? In diesem Fall kann das Familiengericht unter bestimmten Umständen die Einwilligung des Vaters ersetzen, d.h. das Familiengericht erlaubt, dass die Namensänderung auch ohne Zustimmung des Vaters erfolgen kann.

Dafür muss es triftige Gründe geben, aber wie gesagt, alles mal mit dem Jugendamt besprechen.

geht wohl, muss aber über das vormundschaftsgericht laufen. die können die zustimmung eines elternteils ersetzen.

Leider nur mit Zustimmung

Geht nicht,Vater muß zustimmen

Was möchtest Du wissen?