Admiral Direkt zahlt nach Autodiebstahl nicht

6 Antworten

Hallo,

das Problem bei derartigen Fragen ist, dass es ohne absolute Detailkenntnisse des vorliegenden Falles schlichtweg nicht möglich ist, eine Antwort zu geben, die über den Status der Spekulation hinaus geht.

Zwar mag es moralisch hilfreich sein, wenn hier beteuert wird, dass die Versicherung doch eigentlich zu zahlen hat, allein: Es hilft in der Praxis auch nicht die Bohne weiter...

Die lange Bearbeitungszeit und die fortgesetzte Weigerung der Versicherung den Schaden zu regulieren, lassen außerdem weiter vermuten, dass es ohne anwaltliche Hilfe nicht zu bewerkstelligen ist, die Admiral noch zur Zahlung zu bewegen.

Denn leider ist die Admiral kein Mitglied im "Ombudsmann für Versicherungen e.V.", so dass der Versicherer auch keine Weisung von dieser Seite annehmen muss. Eine Ansprache dieser Organisation schadet zwar nicht; man sollte aber keine allzu großen Hoffnungen aufbauen.

Einzig kann man - ganz subjektiv betrachtet - noch ein, zwei Schritte vor dem Gang zum Anwalt prüfen:

1.) Wurde bereits der direkte Kontakt zum Leiter der Schadenabteilung gesucht? Hintergrund: Auch bei Schadensachbearbeitern kommt es immer wieder zu Fehleinschätzungen oder Wissenslücken. Da kann (!!) die direkte Ansprache des Schadenleiters ggf. helfen...

2.) Es kann (!!) helfen, den Versicherer darauf hinzuweisen, dass man bereit ist rechtliche Schritte zu prüfen, wenn es nicht zu einer Regulierung kommt. Denn es besteht durchaus die Möglichkeit, dass auch die Gegenseite - vielleicht aufgrund eigener Zweifel - nicht sonderlich an einem Rechtsstreit mit den damit verbundenen Kosten interessiert ist. Ob man dann wirklich einen Anwalt einschaltet, kann man ja immer noch entscheiden...

3.) Je nach Einkommensverhältnissen kann man einen Antrag auf Prozesskostenbeihilfe stellen. Dann müsste man den Anwalt ebenso wie die Gerichtskosten nicht selbst zahlen. (Ich muss aber gestehen, dass ich absolut überfragt bin, ob der vorliegende Fall über eine Prozesskostenhilfe zu decken ist. Aber auch hier macht "Versuch kluch...")

Viele Grüße

Loroth

Admiral Direct ist der Direktversicherer der Itzehoer Versicherungen. Diese sind aber Mitglieder des Ombudsmann für Versicherungen e.V. Daher ist ein Einschalten des Ombudsmannes sinnvoll.

Außerdem sollte der  Hersteller des Fahrzeugs unterrichtet werden. Die VW AG hat kein Interesse daran, wenn ihre Fahrzeuge nach Auffassung eines Versicherer zu leicht geklaut werden können.

Bei diesem Vorgang stört mich, dass hier ohne Bekanntgabe näherer Details herumgejammert wird und beim Abschluss des Versicherungsvertrages auf fachmännischen Rat verzichtet wird, um Geld zu sparen. Da fehlt mir jegliches Verständnis.

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@Buerger41

In Bezug auf den Ombudsmann könnte es sich als Problem erweisen, dass die Admiral halt rechtlich ein eigenständiges Unternehmen ist und die Mitgliedschaft der Itzehoer somit keine für die Admiral verbindliche Wirkung hat. Aber auch hier gilt: ein Versuch ist es allemal Wert...

Und zum Stichwort "Direktabschluss einer Versicherung über´s Internet, etc.": Leider wird über die Medien, aber auch via "Finanztest" und Vergleichsportale, immer wieder gerne die Mär verbreitet, dass man Versicherungen ohne jedwede negative Konsequenzen auch ruhig über´s Internet, etc. abschließen kann. Da wird immer wieder "preiswert" mit "billig" verwechselt und dem Kunden suggeriert, dass man nur ein, zwei Vergleichstabellen benötigt und schon kann man problemlos entscheiden, welche Versicherung gut und welche schlecht ist...

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Das verstehe ich nicht. Erst wird dort abgeschlossen unter Berücksichtigung einer Beratung im Schadensfall und nun wird gejammert. Dabei sind viele Versicherungen mit Service vor Ort auch noch günstiger. Aber darum geht es ja nicht. Und warum wird keine Klage eingereicht. Wer per Internet eine Versicherung abschließen kann, wird doch wohl einen kleinen Dreizeiler für das Gericht hinbekommen, oder? Alles Gute für >Mutter und Kind.

Danke für Deine Antwort. Zum Einen geht es um den Autoschlüssel, ich habe nur einen bekommen, dies steht auch im Kaufvertrag und die Admiral will, dass ich herausbekomme, wo der zweite Schlüssel ist und wer ihn hat. Zum Anderen habe ich mich bei dem Zeitpunkt des Abstellens des Autos geirrt habe. Im Polizeibericht steht 19:50 bei der Versicherung habe ich gegen 20:00Uhr angegeben.

An einen Ombudsmann habe ich auch schon gedacht, jedoch muss die Versicherung an so etwas auch teilnehmen richtig? Nach meinen Recherchen nimmt die Admiral nicht teil. 

Fahrzeugschein bei der Post gestohlen! Was machen?

Folgendes,

Ich habe mir von eimem Kumpel ein Auto gekauft ,der hatte nie wirklich das Geld um den anzumelden somit hatte ich nur die Fahrzeug Papiere (Brief ,Schein) vom VOR Vorbesitzer sozusagen .

Ich habe den Wagen abschleppen lassen da ich 400 km weg wohne von meinem Kumpel,dummerweise hatte er mir nur den Brief ins Auto gelegt und den schein vergessen..Also hat er mir den schein per Einschreiben nachgesendet ,der Brief allerdings kam nach einem Tag zerissen zurück!! mit einem angehefteten schreiben der Post in dem steht das es bedauerlicherweise zu einem verlust des inhaltes gekommen ist in der Zustellphase,in kürze wird mir ein Brief zugesendet wo ich den ínhalt des briefes auflisten solle...

Erstmal muss ich sagen das es unglaublich ist das sowas passieren kann bei der Post!

Nun zu meiner Frage:

Was soll ich machen? Reicht das schon aus wenn ich mit dem Brief zur Zulassungsstelle gehe und sage das ich den schein verloren habe? TÜV berichte habe ich nicht (habe gelesen das man die braucht) Das einzige was ich noch habe ist ein schein von einem Kurzkennzeichen von der Probefahrt die ich damals gemacht habe..

Schwierige Situation..

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