Adidas asozial?

4 Antworten

Der Ruf hängt Adidas schon seit den 80ern nach. Ballonseide-Jogginganzüge und Badesandalen, die legendären Adiletten, waren halt superbequem, jeder hat's getragen obwohl es einfach nur unvorteilhaft aussah (okay, so manche Mode der 80er war nicht viel vorteilhafter).

Das sah halt so grauenhaft über-lässig aus, dass jeder Manager in diesem Freizeitaufzug wirkte, wie ein Langzeitarbeitsloser. Aus den Adiletten wurden dann spitznamentlich auch ganz schnell Asiletten.

Dazu scheinen sich auch einige Träger von Adidas sehr mit ihrer Marke zu identifizieren, dass sie andere Leute darauf reduzieren, dass sie kein Adidas tragen. Auch sonst geben sie sich "total krass" und kommen etwas asozial rüber. Wobei dieser Schlag Leute langsam abzuklingen scheint bzw. sich neue Marken sucht wie z.B. Abercrombie&Fitch/Hollister (da passen die Oberflächen-Asis auch gut hin, schließlich ist der Markeninhaber ja selbst einer - "Wir bieten nur bis Größe L an, damit nur coole Leute unsere Shops betreten").

Adidas stellt vor Allem eines her - Sport- und Freizeitbekleidung. Die leute, die da kaufen, suchen genau das, Sport- und Freizeitbekleidung. Dass eine Minderheit, die aber durch ihr penetrantes Auftreten immer sehr präsent in den Vordergrund tritt, diese Marke zum Symbol ihres Lebensstils macht, ist sicher nicht beabsichtigt. Und weil die, nennen wir sie ruhig so, Asozialen so präsent sind, fällt die Mehrheit der "normalen" Adidas-Träger garnicht auf.

Also Hollister tragen meistens 10-16 Jährige Mädels und mot assozial hat das wenig zutun. Ist eine Teeniemarke mehr nicht.

Ne kann ich nicht finden

Auf den Hauptschulen irgendwie schon...

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