Adhs und total genervt!

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9 Antworten

ADHS ist S C H E I ß E aber auch ganz toll!

paradox :-)

Also jetzt mal ernsthaft.

ADHS ist ein Teil von dir. Es macht dich zu dem Menschen, der du bist und ich nehme an du bist etwas ganz besonderes. Du hast neben den schlechten Seiten auch ganz viele tolle Seiten an dir!

Ich weiß selber, wie man sich als ADHS-Hochbegabte(r) fühlt. Manchmal denkt man irgendwie nicht auf diesem Planeten zu gehören. Ich denke dann immer tja so ist es wohl! Es gibt aber auch so viele lustige und schöne Situationen, die ich meinem ADHS verdanke. ADHS gehört zu mir. Damit muss ich einfach leben und du auch und jetzt gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

  1. du trauerst nur und wünscht dir ein anderes Leben, jammerst und bist unglücklich

    oder

  2. du akzeptierst dich so wie du bist, nimmst dich so an und nutzt dein ADHS.


Jetzt kann ich das so problemlos sagen. Als ich in deinem Alter war, hatte ich gar kein Sellbstbewusstsein und war ein ziemlicher Außenseiter.

Also ich weiß auch wie schwer es ist sich selber zu akzeptieren. Aber versuche mal selber über dich und deine Fehler zu lachen, anstatt rot zu werden, wenn dir mal etwas peinliches/blödes passiert. Das macht nicht nur sympatisch sondern steigert auch dein Selbstwertgefühl!


zu den Tabletten du bist doch nicht der einzige Mensch der täglich Tabletten nehmen muss. Jemand der eine Schilddrüsenunter-/überfunktion hat muss auch jeden Tag Tabletten nehmen und es gibt noch weit aus schilmmere Krankheiten als AD(H)S. Sieh das mal so!

bemitleide dich nicht selber so! ich behaupte mal, dass du ein klasse Kerl bist und das ADHS trägt einen Teil dazu.

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Versuch eine Bildungseinrichtung zu finden, die Deinen Bedürfnissen gerecht wird. Es gibt Nachweise dafür, dass Kinder mit AD(H)S, die nicht zur Schule gehen, oft nicht mit Medikamenten behandelt werden müssen. Leider bleibt Dir ein Schulbesuch, wenn Du in Deutschland lebst, nicht erspart. Es gibt aber unterschiedliche Schulen.

In anderen Länder muss man sich überhaupt nicht beschulen lassen. Man kann auch außerhalb von Schulen lernen. Du könntest die Situation also ändern, wenn Du nicht gesetzlich gezwungen wärest, zur Schule zu gehen. Hier kriegst Du immer nur Ratschläge, wie Du Dich mit Deiner Situation abfinden kannst, anstatt sie zu ändern. Man muss sich das so vorstellen, als würde man ein Teil des gesamten Wissens in eine Box stecken und Dir nur erlauben, Dich mit dem Wissen zu beschäftigen, welches in der Box steckt. Das es darüber hinaus noch wesentlich mehr Informationen gibt, die für Dich ebenso interessant sein könnten, davon erfährst Du nichts.

  1. Ja, es gibt VIELLEICHT eine Möglichkeit ohne die Medikamente auszukommen.
  2. Nein, diese Möglichkeit kommt für Dich nicht infrage, weil Du in Deutschland lebst.

http://www.permondo.eu/kinder-mit-adhs.html

Außerdem gibt es mensa.de Ein Netzwerk für Hochbegabte. Manchmal hilft es, wenn man sich mit Leuten austauschen kann, die in einer vergleichbaren Situation sind.

Vermutlich könnte ich mich auch mit diesen 3 oder 4 Buchstaben schmücken, wenn es die Erfindung von AD(H)S zu meiner Schulzeit schon gegeben hätte. Allerdings bin ich weit davon entfernt hochbegabt zu sein.

Gruß Matti

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Ich kann mir gut vorstellen das Dich das nervt, meine Kinder haben auch schon viel an Therapien hinter sich und ohne Medikamente geht es auch nicht.

Du musst mit Sicherheit nicht immer Medikamente nehmen, es gibt auch immer wieder Auslasversuche ,damit Du merkst ob Du noch welche brauchst oder ob sich was Verändert hat. Mit der Schule ist es halt etwas schwierig, wenn man zu viel herum experimentiert tut es Dir dann auch nicht gut, vielleicht könntest Du sie ja in den Ferien weglassen, das machen wir auch so, da könntest Du mit dem Arzt der sie verschreibt mal reden oder besser Deine Mutter.

Die Medikamente helfen Dir auf jeden Fall dabei , das Du das gelernte auch in den Therapien besser umsetzen kannst, irgendwann festigt sich das , und Du kannst es dann auch ohne Medikamente oder brauchst sie eine Zeitlang nicht mehr, vielleicht auch gar nicht mehr, deshalb sind Auslasversuche auch wichtig . Nur bist Du auch jetzt in der Wachstumsphase, es verändert sich sehr viel in den nächsten Jahren, Du kommst in die Pubertät, die Anforderungen in der Schule steigen, Du wirst aufs Berufsleben vorbereitet, auch in der Familie, im Freundeskreis, immer wieder Veränderungen, so viele wirst Du vielleicht in so kurzen Abständen später nicht mehr haben, deshalb ist es wichtig das Dich die Tabletten dabei unterstützen dürfen, damit Du es einfacher hast, sie sind also eine kleine Stütze, Helfer die Dir den Alltag erleichtern, siehs doch mal so.

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Die Frage kann man kurz beantworten: Helfen dir die Tabletten oder nicht? Nervt dich nur die Tatsache dass du Tabletten nimmst oder fühlst du dich mit ihren Wirkungen unwohl?

Wenn du dich unwohl fühlst: Stimmt die Dosis? In der Pubertät sinkt die Dosis oft.

Bei der Gelegenheit auch überprüfen: Stimmen die Therapien noch? Gehen die wirklich auf die Probleme ein die du hast oder ist es das Zeug aus der Grundschule?

Wenn unter dem Strich rauskommt: Die Tabletten schaffen mehr Unwohlsein als Hilfe - dann absetzen.

Andersherum: Sie helfen noch mehr als sie stören? Weiter nehmen. Und - das tust du ja gerade - gelegentlich wieder hinterfragen. Das ist richtig so.

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Auf jeden Fall mit der Therapie weitermachen. Du bist noch so jung und voll in der Entwicklung. Da musst Du lernen, wie Du mit Deiner inneren Unruhe, Anspannung usw. am besten richtig umgehst. Das ist ein langer Prozess und geht nicht innerhalb von ein paar Wochen. Du musst es immer wieder üben und rausfinden, was Dir gut tut und Dich zur Ruhe bringt. Wenn Du hochbegabt bist, könnte Dir z.B. auch helfen, ein Musikinstrument zu lernen, weil die Konzentration z.B. beim Klavierspielen ganz stark gebannt wird und für was anderes in dem Moment in Deinem Kopf gar kein Platz ist. Das mit den Medikamenten kann man dann vielleicht irgendwann langsam reduzieren (plötzlich absezten ist wahrscheinlich nicht so gut). Auch wenn es schwer ist, Du musst weiterhin daran arbeiten mit Hilfe des Therapeuten und mit Deiner Intelligenz.

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Kommentar von mamaximal
01.09.2013, 21:29

ich mache ein Therapie seitdem ich 7 bin und noch einer seit dem ich 9 bin und ich spiele Schlagzeug seitdem ich 3 bin und Gitarre seitdem ich 6 bin..

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Daran musst Du selber aktivmitarbeiten. Genervt sein nützlichste und bringt Dich in die Verliererposition. Versuche herauszufinden, wie Du Deine Energien binden kannst und dann Leiste was.

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Hi mamaximal,sollte von einem Spiaiisten,der auch berechtigt ist,ADHS zu behandeln ist angeschaut werden.Ob es überhaupt eine ADHS oder atwas anderes wie zB ein Autismus nach Asperger.Auch die Indikation muss stimmig sein.Auch ob Deine Hochbegabung mit ADHS kompatibel ist,scheint nicht eindeutig.Viel Glück bei der Suche und G Sto

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Ich bin jetzt älter als Deine Eltern, war aber auch mit11 in der siebten Kalasse, mit 15 in der zehnten und die juengste Abiturientin der Stadt mit superabi. Das ist jetzt lange her und völlig unwichtig. Wichtig it, dass ich mit mir umgehen kann und meine Fähigkeiten genutzt habe. Leg los!

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Kommentar von einelenabitte
01.09.2013, 22:14

woher willst du wissen, wie alt seine Eltern sind?! :-)

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Kommentar von Kuhlmann26
02.09.2013, 12:02

Kamst Du in die Schublade "hochbegabt"? Hattest Du das Glück, dass es zu Deiner Schulzeit die Schublade "AD(H)S" noch nicht gab?

In meiner Antwort habe ich schon geschrieben, dass ich überzeugt bin, mich ebenfalls mit den 4 Buchstabe schmücken zu dürften, wenn es zu meiner Schulzeit dieses zusammengewürfelte Wort schon gegeben hätte.

Ich kenne mich mit AD(H)S überhaupt nicht aus; frage mich jedoch immer wieder, ist es gut oder schlecht, dass Jemand auf die Idee kam, verschiedene menschlichen Merkmale unter der Bezeichnung Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (mit und ohne Hyperaktivität) zusammenzufassen und dem Ganze den Charakter einer Krankheit zu geben. Und wenn es gut ist, für wen. Für die Betroffenen scheint es - wie am Fragesteller zu sehen ist - überwiegend negative Auswirkungen zu haben.

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leider musst du zeit deines lebens medikamente einnehmen, ohne sie geht es nicht...

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Kommentar von diamon
01.09.2013, 22:15

Wieso geht es nicht ohne Medikamente? Natürlich geht es auch ohne , Medikamente sollen nur Bekleidend sein, Therapien unterstützen mit Medikamente lernt man den Alltag leichter zu bewältigen, wenn sich das gelernte gefestigt hat, kann man sie weg lassen und dann sieht man auch das es ohne geht, deshalb gibt's auch Auslasversuche.

Ich nahm 2 Jahre Medikamente und komme jetzt auch ohne genauso klar, alles was ich gelernt habe klappt auch ohne, ich hab zwar immer noch ADS und es ist nicht immer alles einfach, aber das war es mit Medis auch nicht immer, aber der Vergleich zu vorher ist ein Unterschied von Tag und Nacht.

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