ADHS mit 28 Jahren, was kann ich noch machen?

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5 Antworten

Du brauchst eine Verhaltenstherapie, damit du lernst dich selbst zu strukturieren. Wichtig wäre ein Therapeut, der sich mit ADHS im Erwachsenenalter auskennt.

Wenn dir die Medikamente nicht helfen, kannst du dir nur selbst helfen. Wie, das kann man in so einer Therapie lernen.

Mein Sohn hat auch eine Aufmerksamkeitsstörung, die allerdings schon frühzeitig erkannt und diagnostiziert wurde. Medikamente bekam er, um die Regelschule "überstehen" zu können (Frontalunterricht). Jetzt macht er eine Ausbildung und braucht keine Medikamente mehr.

Ich wünsche dir alles Gute

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Es ist wichtig dass du auch die Folgeerkrankungen, also Depression und Angststörung behandelst. Vorallem durch die Depression wird das hinausschiebek von Dingen und das Nichteinhalten von wichtigen Terminen verstärkt. Vllt hilft es, diese Folgesymptome auch medikamentös zu behandeln. Wenn du dich von deinem Arzt nicht ernstgenommen fühlst, solltest du einen Wechsel in Erwägung ziehen.

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Für Menschen wie dich ist es mehr als für andere oberste Regel, einen fest strukturierten Alltag und einen sportlichen Ausgleich zu haben.

Mit Medikamenten kann man eingreifen, es sollten dann aber auch die richtigen sein. Ritalin ist nicht anzuraten. Mein Neffe bekam Medikinet. Das gibt es auch für Erwachsene.

Hier ist auch mal ein Bericht eines Betroffenen.

https://adhs-chaoten.net/adhs-erwachsene-medikamente/19352-medikinet-adult-endlich-aufgewacht.html

Und eine begleitende Therapie finde ich gut. Du musst dich aber auch öffnen. Keiner will dich dabei ausfragen oder in dein Leben eindringen, sondern dir nur helfen.

Informiere dich auch mal über die richtige Ernährung. Es sollte beispielsweise auf zuviel zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke verzichtet werden.

https://www.dr-gumpert.de/html/ads\_ernaehrung.html

Kannst auch noch weiter googeln.

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Das Problem ist, das dein ADHS zu spät bemerkt wurde uns unbehandelt blieb. So hat sich mittlerweile ein großer 'Depressions Haufen' angesammelt. 

Aber das bedeutet nicht das du den Kopf in den Sand stecken musst. Wichtig ist, dass du Hilfe bekommst. Aber Hilfe von jemanden der sich wirklich mit ADHS auskennt und auch Tabletten verschreibt. Es kann auch helfen, wenn du dich über ADHS informierst und dich in Foren anmeldest, in denen andere Menschen mit adhs dir helfen können. 

Bitte deine Freundin, sich viel über ADHS zu informieren, damit sie dich besser versteht! Denn sonst werden auch da die Probleme nur größer.

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