Adhs Kind Pflegegrad?

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Ich weiß nicht... ich habe auch ADHS (17 Jahre). Ich war früher ein sehr schwieriges Kind, ähnlich wie bei deinem Sohn. Ich habe glücklicherweise keine Probleme gehabt Freunde zu finden da ich mich nicht als Unsympath bezeichnen würde🤣. Ich habe, mit der Zeit , gelernt mich zu kontrollieren. Das wurde durch Kampfsport unterstützt. Ist ihr Sohn in bestimmten Bereichen begabt? Oder hat er einen relativ hohen IQ? Wenn ja: gib ihn dich was interessantes zu lesen oder Dinge mit denen er sich befassen kann. In der 6. Klasse habe ich Angefangen mich mit Physik zu beschäftigen dann mit Philosophie und jetzt gerade mit Psychologie und Biologie (Wunder dich nicht wenn es ständig wechselt. Ist typisch für ADHS). Was hört er so für Musik? Ich glaube ich habe seit ich 10 war fast nur noch Rap gehört (was sich bis heute hält) wenn ich Musik höre bin ich in meinem Kopf und habe keine Interesse für die typischen ADHS dinge😆. Und wie gesagt: mein größter Tipp ist Sport. Und habe noch bisschen Geduld. Das wird schon. Meine Mutter war auch schon am verzweifeln 😆

Unter zb. Pflege.de ist ein Fragebogen eingestellt, der ähnlich vom MDK auch benutzt wird. Dort kannst du selbst mal die Fragen beantworten und schauen, was das Ergebnis wäre. Das hilft ein wenig zur Orientierung und du siehst, um welche Kategorien und Fragen es so geht. Ich war bei zwei Begutachtungen dabei (nicht ADHS). Bereite dich sehr gut darauf vor. Sie stellen die Fragen schon so, dass sie sich selbst die Antwort geben. Da der MDK durch die Krankenkassen/Pflegekassen selbst bezahlt werden, kannst du dir ja vorstellen, dass da wenig Interesse besteht, dass sie jemanden einen Pflegegrad geben. Lies dich gut ein, was dich da erwartet und halte alle ärztlichen Befunde bereit.

Ich hab beim Googeln ganz viele Links darüber gefunden, hier ist einer davon

https://ganzschoenlaut.de/pflegegrad-bei-kindern-mit-adhs-ads/

https://www.bwpn.de/pflegenetzwerk/pflegeantrag-bei-kindern-mit-einer-adhs/

Mein Sohn hatte (hat) auch ADHS, aber in Vermischung mit ADS, eine Zwischenform sozusagen. Daher kann ich ein bisschen nachempfinden, wie es dir geht. Ich hatte zeitweise eine Familientherapeutin, die mir sehr geholfen hat.

Er ist jetzt 23, hat einen Gesellenbrief in einem uralten Handwerksberuf, den er liebt. Gewisse Dinge haben sich "verwachsen", andere Dinge sind geblieben...

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