Adam und Eva oder Evolutionstheorie?

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21 Antworten

Ich würde mich als Agnostiker bezeichnen, was im Grunde bedeutet, dass ich davon ausgehe, dass die Frage nach einem Gott unklärbar ist.

Zum einen kann man nicht beweisen, dass es einen Gott gibt, ich glaube das ist uns allen klar, denn es heißt ja auch "Glaube" und nicht "Wissen".

Zum anderen kann ich auch nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt, genauso wie ich nicht beweisen kann, dass es keine Kobolde oder Feen gibt.

Zu dieser Grundposition kommt natürlich noch einiges an persönlichem Glauben. Ich persönlich glaube, dass es schon möglich ist, dass es eine Art Gott gibt, aber ich bezweifle, dass das ein "Wesen" ist, wie es die meisten Religionen beschreiben. Ich glaube, dass wenn es eine höhere Macht gibt, diese jedenfalls für uns Menschen einfach nicht fassbar oder verständlich ist.

Ich glaube, dass alles möglich ist, denn auch wenn wir mit der Wissenschaft schon viel erklären können, ist das nur ein winziger Bruchteil von dem, was wirklich ist. Wir maßen uns gern an, alles erklären zu können, dabei sind wir nur so kleine Geschöpfe in einem so riesigen Universum und haben keine Ahnung von nichts, da kann alles möglich sein.

Darauf aufbauend kann ich auch alle Weltreligionen falsifizieren, denn sie versuchen etwas unklärbares zu erklären - mit ihrem Menschlichen Verständnis und das KANN einfach nicht der Realität entsprechen.

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Kommentar von Garfield0001
02.04.2016, 01:17

glaube heißt nicht "vermuten" sondern "wissen ohne Beweis"

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Kommentar von sgn18blk
03.04.2016, 13:53

"Wissen ohne Beweis" also ich denk an dem Punkt kann man schon aufhören..

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Ich bin Buddhist und glaube nicht an die Existenz eines Schöpfergottes.

Der Grund dafür ist, dass meiner Meinung nach die wissenschaftlichen Erkenntnisse alles in ausreichender Weise erklären, ohne dass in diesem Denkmodell eine höhere Intelligenz erforderlich wäre.

Außerdem wirft die Vorstellung eines Schöpfers aus meiner Sicht mehr Fragen auf, als dass sie diese beantwortet, so dass letztlich viel Glaube benötigt wird, um irrationale Erklärungsmodelle zu akzeptieren.

Ich bin ein einigermaßen rational denkender Mensch, der auch seine religiösen Überzeugungen und Traditionen kritisch hinterfragt und keineswegs alles für bare Münze nimmt, nur weil es irgendwo geschrieben steht.

Dennoch bin ich religiös und so würde man in einer Diskussion früher oder später eben doch an den Punkt kommen, an dem ich sage "das glaube ich eben..." und die Rationalität ein Ende hat.

Ich kann daher sowohl religiöse Sichtweisen, als auch rationale Positionen durchaus nachvollziehen.

Meiner Ansicht nach erfüllen Religionen für viele Menschen einen wichtigen Zweck - als Trostsystem, als moralischer Maßstab, als Gemeinschaft stiftendes Element und nicht zuletzt als "Antwort" auf die großen Sinnfragen.

Daher habe ich nichts gegen die Ausübung von Religion und akzeptiere sie auch mit großem Respekt  - wenn diese religiösen Lehren allerdings dazu missbraucht werden, um Menschen einzuschüchtern, zu manipulieren und sie wichtiger persönlicher Freiheiten zu berauben, sehe ich die Notwendigkeit zu klarem Protest.

Der religiöse Geist darf meiner Ansicht nach nicht in Schriften und Ritualen erstarren, sondern bedarf ständiger Prüfung und Aktualisierung, um eine lebendige Religiosität zu erhalten.

Manchmal bedürfen religiöse Anschauungen eines "Updates", wenn sie tatsächlich der Lebensrealität des 21. Jahrhunderts entsprechen und nicht zu einer geistigen Gruft für ewig Gestrige werden sollen.

Deshalb betonen meiner Meinung nach die Religionen unter anderem auch die "Gemeinschaft der Gläubigen" - nicht um gemeinsam uralte Texte herunterzubeten, ohne ihren Geist zu erfassen, sondern um den Glauben lebendig zu halten - auch durch Prüfung und aufrichtige Kritik an den Lehren selbst.

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Es spricht nichts dagegen, dass etwas Göttliches existiert. Oder nicht existiert. ;)

Die Evolutionstheorie hat Hand und Fuß, ist bewiesen, kann nachvollzogen werden. Das ist das Schöne an der Wissenschaft. Sie liefert Fakten.
Aber Wissenschaft und Religion müssen sich ja nicht unbedingt ausschließen.
Jeder wie er möchte. ^^

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Kommentar von SchakKlusoh
02.04.2016, 00:07

Es braucht keinen Beweis, daß etwas nicht existiert. Wer behauptet, daß etwas existiert hat die Last der Beweisführung.

Aber Wissenschaft und Religion müssen sich ja nicht unbedingt ausschließen.

Äh, doch!

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Kommentar von Garfield0001
02.04.2016, 01:22

Also brauche ich KEINEN Beweis dafür das Evolution nicht funktioniert, da es sie nicht wirklich gibt. gut :-)

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Kommentar von SuMe3016
02.04.2016, 07:43

Äh, nö! Garfield, ich glaube du hast da etwas missverstanden. Man kann beweisen, dass es etwas gibt, dass es etwas nicht gibt, und dann gibt es Dinge, die (erstmal) nicht bewiesen werden können. Die Evolutionstheorie ist nicht etwas, woran man GLAUBEN kann. Sie ist bewiesen worden. Aber gut. Ich verstehe, dass das die Vorstellungskraft von einfachen Gemütern übersteigt.

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Ach die Genesis :D

1. Mose, 1:27

Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; männlich und weiblich schuf er sie.

Die einen lesen daraus dass man nur heterosexuellen Verkehr pflegen soll, die anderen dass es Männlein und Weiblein  gibt. Ausnahmsweise ist es an dieser stelle wirklich ratsam die Schrift wörtlich zu verstehen ;)

Ich glaube, dass die Bibel ein Zeugnis der menschlichen Geschichte ist. Sie zeigt anschaulich, wie Menschen zu unterschiedlichen Zeiten dachten. Sie stellt uns die Aufgabe über unsere Geschichte ( der Menschheit ) nach zu denken.

Die Frage ob Schöpfung oder Evolution stellt sich mir persönlich nicht. Wenn ich wissen will wie die wirkliche, physische Welt ist, dann halt ich mich an die Wissenschaft. Wenn ich aber mich selbst, mein Bewusstsein, und das Bewusstsein der Menschheit ergründen will, dann wende ich mich den Mythen und der Magie zu.

Manch einer wird sagen, dass es dafür die Psychologie und Neurologie gibt. Für mich sind diese Bereiche der Wissenschaft noch immer unbefriedigend. Möglich dass sich das in Zukunft ändert.

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Ich habe mich mit verschiedenen Religionen beschäftigt und kann nur beschreiben und erklären, warum ich an den Gott glaube, der sich in der Bibel offenbart und fest davon überzeugt bin, dass die Bibel Gottes wahres Wort ist, was sie von sich selbst behauptet (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Dabei geht es nicht um Religion, sondern um die wichtigen Fragen, wo wir herkommen, was der Sinn und die Bedeutung unserer Lebens ist und wo wir nach unserem Tod sein werden. Die Antworten auf diese Fragen habe ich in der Bibel gefunden.

Ein Punkt, der m. E. auch für die Bibel spricht, ist z.B. der Bereich "erfüllte Prophetie". Hunderte von Prophezeiungen haben sich im Laufe der Zeit erfüllt, kein anderes Buch der Welt kann auch nur annähernd mithalten. Das zeigt u.a., dass die Bibel mehr als nur ein Buch ist.

Weitere Infos darüber, warum die Bibel Recht hat, finden sich auf der sehr empfehlenswerten Seite: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Seit ewigen Zeiten fragen sich die Menschen "Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin?" und suchen nach Antworten. Bei der Suche nach Antworten war das jeweilige Wissen und die zeitgenössischen Paradigmen die entscheidende Grundlage.

Vor rund 2500 Jahren, als das AT in Babylon geschrieben wurde, kam man auf Basis des geozentrischen Weltbildes sowie dem Paradigma des individuell eingreifenden Gottes, dessen Schöpfung sich nicht entwickelt sondern unveränderlich ist, zu dem Ergebnis, dass die Geschichte der Menschheit mit einem ersten Menschenpaar begonnen haben muss.

Basierend auf dem heutigen Wissen und unter dem Paradigma einer sich selbst organisierenden und ständig weiterentwickelnden Natur kommen wir heute bei der Frage "Wo kommen wir her?" zu der Antwort "Evolution".

Nun muss jeder selbst entscheiden, was sinnvoller und zweckmäßiger ist. Nimmt man das Wissen von vor 2500 Jahren oder unser heutiges Wissen als Grundlage dafür, sich selber eine Antwort auf die Frage der Herkunft zu geben.

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Ich bin Christ und glaube an Gott. Hier einige Gründe:

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Wenn ein Mensch von der katholischen Kirche heilig gesprochen
werden soll und es die Bedingung gibt, dass ein Wunder passiert sein
muss, dann wird das von Ärzten untersucht. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte
wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte Prophezeiungen. Soweit ich weiß belegen Funde, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Zum Leben nach dem Tod: Man kann im Internet ja auch mal nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).

Ich habe Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Sie können sich ja mal informieren, was denn die Meinungen der Kirchen zur Möglichkeit sind, dass es die Evolution gibt.

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Hier mal einige Punkte, warum man darauf kommen kann, dass Gott ist:

- weil die Menschen sich nach mehr sehnen als was es im Leben gibt.

- weil es gute Menschen gibt, die sich selbstlos für andere einsetzen.

- weil es liebevolle und weise Menschen gibt, die ihren Glauben überzeugt leben.

- weil eine so unvollkommene Institution wie die Kirche trotz allem Widerstand weiterhin existiert.

- weil die Schöpfung unendlich vielfältig und schön ist.

- weil das Gesetz der Enthropie gilt, wodurch alles zu Unordnung und
gleichmäßiger Verflachung tendiert;  und doch entwickelt sich
aus etwas Niedrigem (Materie) etwas Höheres (Mensch).

- weil sonst das leidvolle und anstrengende Leben und der Tod nicht auszuhalten wären.

- weil wir das Paradies und den Frieden auf der Erde nicht
schaffen können, obwohl wir das doch alle wollen (das muss also von
einem weiseren Willen, den wir nicht verstehen, anders gewollt sein)

- weil das, was Gott von sich offenbart, so unglaublich ist, dass es sich kein Mensch ausdenken könnte

- weil Menschen Gott so sehr bekämpfen (man kämpft ja nicht gegen Nichts)

- weil Gott sich finden lässt, wenn wir Gott suchen.

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Kommentar von Ichthys1009
02.04.2016, 11:06

Glaube und Wissenschaft?

Das Christentum hat keine Theorie oder Lehre, WIE die Welt oder die Evolution entstanden ist.

In der Bibel gibt es zwei Schöpfungsgeschichten. Die eine Geschichte erzählt, dass Gott die Welt geschaffen hat. Die andere Geschichte erzählt, dass Gott die Menschen geschaffen hat.

Wie genau Gott das nun angestellt hat, will die Bibel mit diesen Geschichten gar nicht sagen.

Der christliche Glaube steht nicht im Widerspruch zu den naturwissenschaftlichen Lehren.

Glaube und Vernunft sind keine Gegensätze. Ein religiöser Glaube ist nur dann haltbar, wenn alles, was wissenschaftlich erforscht wurde, dort auch seinen Platz findet.

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Die "Evolutionstheorie" ist für "diese Gruppe" von Menschen (Ps.53,1-2),

"Adam und Eva" waren die ersten Menschen, so wir unserem ewigen Gott glauben wollen (1.Mose 2,7-8).

Die Aufgabe des "Gottes diese Welt" (Offb.12,9) ist, die Menschheit zu "testen" (1.Mose 3,1-5) und diese versagten jämmerlich (1.Mose 3,6-7).

Unser Heiland starb jedoch für "alle Menschen" (Röm.6,23) und überwand den "Herrscher dieser Erde" (2.Kor.4,4; Offb.20,2).

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was für euch (euch Atheisten + Agnostiker) dagegen sprichtDas

Das ist nicht der Punkt. Es spricht einfach nichts dafür. Daher ist es irrelevant, Dinge zu suchen, die dagegen sprechen.

Bei der Beantwortung der Frage unseres Entstehens sind unsere Meinungen ebenso irrelevant. Man sucht nach Fakten und erkennt diese an oder auch nicht. Aber Meinungen haben da nichts zu suchen.

Die Faktenlage zeigt unzweifelhaft, dass wir das Ergebnis einer langen Entwicklung sind, die vom Einfachen ins Komplexe geführt hat.

Wer die Evolutionstheorie nicht anerkennt, hat sie nicht verstanden. Evolution ist ebenso Fakt wie die Gravitation.

Also hat Deine Frage den gleichen Gehalt wie:

Gottes Finger oder Schwerkraft? Werden wir von einem Finger Gottes auf die Erde gedrückt oder sorgt die Gravitation dafür, dass wir nicht ins Weltall schweben?

Wie sinnvoll wäre es, hier eine Pro und Contra-Diskussion auf der Grundlage individueller Meinungen zu führen?

Welchen Sinn sollte es haben, Argumente zu formulieren, warum es nicht Gottes Finger ist, der uns festhält?

Beide diese Szenarien haben exakt die gleiche Evidenzlage. Es gibt weder für Adam und Eva als Stammeltern der Menschen noch für einen Gottesfinger für die Erdhaftung sinnvolle Pro-Argumente.

Da es solche nicht gibt, sind auch keine Contra-Arguemente erforderlich.

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Kommentar von juste55
24.11.2016, 10:16

realsausi2,

eine Theorie kann niemals Fakt sein!

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Naja, es spricht alles gegen die Schöpfungslehre, aber alles für die Evolutionstheorie. Und je mehr Beweise für die Evolutionstheorie gefunden werden, desto mehr wird die Schöpfungslehre widerlegt, für die es nicht einen einzigen Beweis gibt.

Also ist die Sache eigentlich klar, wir haben 2 Meinunge, die eine ist durch immer zahlreicher werdende Beweise gestützt, die andere verliert ihre Glaubwürdigkeit immer mehr. Nicht schwer zu erraten welche von den beiden Meinungen die Wahrheit wiedergibt.

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Kommentar von SchakKlusoh
02.04.2016, 00:28

Du solltest mal Deine Begriffe klarkriegen.

Evolution ist nicht Astrophysik.

Wissenschaftliche Theorien sind keine Meinung.

In der Wissenschaft gibt es keine Wahrheit. Wahrheit gibt es nur im Glauben.

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Ist nach den ganzen Beweisen und Erklärungen die man in wirklich jeder Fachliteratur oder sogar im Internet über die Evolutions-Theroy findet, die idee von Adam und Eva überhaupt noch erwähnenswert ?


Ich denke nicht , dass ein zich tausend von jahren alte Geschichte überhaupt eine aussagekraft in der heutigen Zeit besitzt.

Es ist halt nen Märchen wie Hänsel und Gretel nicht mehr nicht weniger.

Man sollte seine überzeugungen und ansichten nicht aufgrund eines Märchens ausrichten !

Noch viel weniger sollte man versuchen sich mit sowas in der heutigen Zeit wo es die Mittel und Wege sich über so ein Thema wie die Evolutions-Theory oder andere dinge zu informieren gibt, sich auf nen altes Märchenbuch wie die Bibel oder den Koran verlassen.


Die Zeiten der große Weltreligionen ist zum glück vorbei und ich hoffe das sie nicht wieder kommen.

Trotzdem haben Religionen immer noch zu viel Einfluss und sollten nichtmehr als Hüter der Moral und Wissensquelle dienen sonder maximal wie die Esoterik als Hobby angesehen werden.

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Kommentar von Tiegerin
01.04.2016, 23:59

Sag das nicht! In Amerika auf dem Land glaubt fast niemand an die Evolution. Sie wird nicht in der Schule gelehrt und viele Menschen dort sind Kreationisten. Ernsthaft! Google das mal, das ist wirklich krass.

Meine Freundin war in so einem Dorf als Austausschülerin und sie hat da wirklich nicht schlecht gestaunt, dass sie die einzige war, die an die Evolution geglaubt hat! :D Traurig aber wahr.

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Ich denke die Geschichte von Adam und Eva ist eine Metapher.

Dies lässt mich in meinem christlichen Glauben allerdings nicht wanken, da es andere Berichte und Ereignisse geben, die mich in der Annahme zur Richtigkeit eines göttlichen Wesens bestätigen.

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Weil Adam und Eva keine realen Personen sondern Synonyme für die ersten Menschen darstellen, ist deine Frage nicht angesagt.

Es ist immer das gleiche Problem, laienhafte Fragesteller können nicht abstrakt denken und meinen z.B. der Schöpfungstag der Bibel sei  mit unseren heutigen Tag als Zeitspanne gleichzusetzen.

Und selbst dem Vatikan ist die Vorstellung der Evolution nicht fremd und abwegig.

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Adam und Eva oder Evolutionstheorie?  

Die Frage, so gestellt, ist Blödsinn. Diese Gegenüberstellung ist keine gleichberechtigte alternative Möglichkeit der Entstehung unseres (menschlichen) Seins.
Ein Gläubiger (hier an Gott - also eine andere Hinterfragung als die Textfrage) kann nicht sicher sein sondern kann günstigstenfalls Wahrscheinlichkeiten zuweisen - sonst wäre es kein Glaube.
Für Atheisten stellt sich die Frage garnicht weil sie nichts sehen was zwingend dafür spricht. Die Wahrscheinlichkeit daß Gott (wie auch immer) IST, geht für diese gegen 0. Sie müssen nicht begründen was dagegen spricht.

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Geht nur das eine, oder das Andere? Glauben, oder Wissenschaft (auf deinen Titel bezogen).

Was wenn man (wie ich) glaubt, dass es etwas gibt, das weit größer ist, als der Mensch, nicht greifbar usw...und dennoch alles andere wissenschaftlich nachweisbar ist?

Ich habe meine Götter, und ich glaube, die haben mich erschaffen...und alles andere das war, ist und noch sein wird. Aber ich würde nie behaupten, dass sich die Dinge nicht verändern können (Evolution, ums auf deinen Titel zu beziehen), sich gegenseitig beeinflussen, voran treiben oder zerstören, komplett ohne direktes Zutun einer höheren Macht, weils schlicht nicht notwendig ist.

Und nu? Wie soll ich das eine oder das andere beweisen?

Der Witz an "Glauben" ist doch, dass man es niemandem beweisen müssen sollte. Für mich ist es so, für jemand anderen nicht. Im Endeffekt ändert es nichts. Ob ich Recht hab, oder ein Christ, ein Hindu oder der atheistischste Mensch den ich finden kann. Die Welt ist wie sie ist. Es spielt keine Rolle, warum sie so ist. Ob alles reine Mathematik, Biologie, Chemie und Physik ist oder einfach nur "Gottes Wille" (für mich ist beides ohnehin das Selbe).

Und Agnostiker müssen nix beweisen. Das ist der Sinn dahinter...sie können weder das eine, noch das andere beweisen. Deswegen sind es ja Agnostiker.

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Kommentar von Chaoist
01.04.2016, 23:43

Der Witz an "Glauben" ist doch, dass man es niemandem beweisen müssen sollte.

Das ist der Punkt den viele gläubige nicht verstehen. Sie fühlen sich gezwungen zu beweisen dass sie alleine im Recht sind. Dabei haben sie vergessen was Glauben wirklich ist.

Ich muss meinen Glauben nicht beweisen. Er widerspricht sicher vielen, aber ich behaupte auch nicht dass mein Glaube die absolute Wahrheit ist. Deshalb habe ich auch keinen Missionsauftrag.

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Kommentar von SibelAk
02.04.2016, 00:01

Überwiegend eine ausführliche und Informationsreiche Antwort. Nur: "Die Welt ist wie sie ist. Es spielt keine Rolle, warum sie so ist" - Der Mensch ist von Natur aus, ein neugieriger Mensch. Fragen wird er das gesamte Leben stellen! ;) Es gibt auch religiöse Agnostiker, welche denken, sie müssen es tun, weil sie sich eben nicht sicher sind und es lediglich nicht beweisen können. LG

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Eva wurde aus einer Rippe von Adam erschaffen und dann kam noch eine sprechende Schlange hinzu.

Wenn man drüber nachdenkt, merkt man , dass da etwas nicht stimmen kann.

Eva muss ziemlich verkrüppelt ausgesehen haben, sowie ist das medizinsich unmöglich. und spätestens bei der sprechneden Schlange muss dir klar sein, dass es eher in Richtung Märchen geht, als in Richtung Wahrheit.

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Warte einfach noch einpaar Tausend Jahre ab und stelle die Frage erneut.
Dann sind genügend Jahre vergangen wo die Menschheit die Evolution soweit erforscht hat und Dinge eindeutig beweisen kann weil die Evolution um sie herum ganz einfach passiert und auch ersichtlich ist weil der Mensch oder die Tiere sich hier und da angepasst haben/sich verändert haben.

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Kommentar von SibelAk
01.04.2016, 23:53

Und was ist, wenn ich dir nun sage, dass ich keine weiteren 1000 Jahre leben werde?

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Kommentar von SchakKlusoh
02.04.2016, 00:00

Ich muß Dich korrigieren. Wir müssen nicht mehr ein paar tausend Jahre warten.

Die Evolution IST bewiesen. Sonst wäre es keine wissenschaftliche Theorie. Eine unbewiesene Theorie ist ein Hypothese!

Wir haben nicht nur die Fossilien, wir haben auch genetische Beweise. Wir sind 150 Jahre weiter als Darwin. Der konnte nur raten.

Wir haben nicht nur Variationen von Tieren (Hunde aus Wölfen) gezüchtet, wir haben es inzwischen sogar geschafft neue Tierarten zu züchten. Eine neue Tierart kann keine Nachkommen mit der Ursprungstierart zeugen. Das ist ein einfacher Test. Wir haben es geschafft.

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Die Wahrheit (Joh.17,17) ist:

Gott hat die Welt (Universum) geschaffen (1.Mose 1,1), weil Er viele Kinder haben möchte (1.Mose 1,26; Röm.9,8), denen Er Sein Reich schenken will (Röm.9,32).

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Kommentar von SchakKlusoh
02.04.2016, 16:58

Woher weißt Du das?

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