Adam und Eva. Gab es sie wirklich?

18 Antworten

>Adam und Eva: Haben sie wirklich gelebt?

... Gibt es irgendwelche Beweise dafür, dass sie tatsächlich gelebt haben? Welche logischen Konsequenzen ergeben sich denn andererseits, wenn man den Genesisbericht als bloße Legende abtut?

Der Genesisbericht — wissenschaftlich haltbar?

... Die Bibel sagt über Adam: „Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele“ (1. Mose 2:7). Ist das eine wissenschaftlich haltbare Aussage?

Wie das Buch Nanomedicine erklärt, sind im menschlichen Körper üblicherweise 41 grundlegende chemische Elemente zu finden. Sie alle — darunter Sauerstoff, Kohlenstoff oder auch Eisen — kommen auch im „Staub“, also in der Erde vor. Somit setzt sich der Mensch tatsächlich aus „Staub vom Erdboden“ zusammen, genau wie in der Genesis beschrieben.

Wie fügten sich diese leblosen Bausteine denn zusammen und bildeten einen lebenden Menschen?

Um deutlich zu machen, was für eine ungeheure Herausforderung das darstellt, sei nur einmal der Spaceshuttle erwähnt, die von der amerikanischen Weltraumbehörde NASA entwickelte Raumfähre. Dieses Wunder der modernen Technik — eine der kompliziertesten Maschinen, die je erdacht wurden — besteht aus sage und schreibe zweieinhalb Millionen Teilen.

Teams erfahrener Konstrukteure brauchten Jahre, um es zu entwerfen und zusammenzubauen. Und der Körper eines erwachsenen Menschen? Er besteht im Vergleich dazu aus rund 7 Quadrilliarden Atomen, aus bis zu 100 Billionen Zellen, aus Dutzenden von Organen mit mindestens 9 großen Organsystemen.* Wie soll dieses unvorstellbar komplizierte und genial strukturierte biologische Gebilde ins Dasein gekommen sein? Durch blinden Zufall oder durch intelligentes Design?

Dazu kommt noch die Frage: Was macht den Menschen lebendig? Woher stammt die Lebenskraft als solche?

Wissenschaftler räumen ein, dass sie das nicht wissen. Sie können sich nicht einmal auf eine Erklärung dafür einigen, was „Leben“ genau ist. Wer die Vorstellung akzeptiert, dass es einen Schöpfer gibt, für den liegt auf der Hand: Das Leben kann nur von Gott stammen!*

Wie glaubwürdig ist der Bericht in der Genesis, wonach Eva aus einer Rippe Adams gebildet wurde? (1. Mose 2:21-23).

Bevor man das als Legende oder Märchen abtut, wäre es gut, sich folgende Tatsachen vor Augen zu führen: Im Januar 2008 gelang es Wissenschaftlern in Kalifornien erstmals, aus erwachsenen Hautzellen einen menschlichen Embryo zu klonen. Und mit einer ähnlichen Technologie konnten schon mindestens 20 Tiere geklont werden — das bekannteste davon dürfte Schaf Dolly gewesen sein, das 1996 aus einer Euterzelle eines erwachsenen Schafes erzeugt wurde.*

Wohin diese wissenschaftliche Entwicklung noch führt, bleibt abzuwarten. Der Punkt ist aber: Wenn Menschen es fertigbringen, aus biologischem Material eines Organismus einen weiteren Organismus der gleichen Art zu erzeugen, warum sollte dann der allmächtige Schöpfer nicht imstande sein, aus bereits vorhandenem biologischem Material eines Menschen einen weiteren Menschen zu bilden?

Interessanterweise greift man in der Wiederherstellungschirurgie routinemäßig auf einen bestimmten Knochen zurück, und zwar wegen dessen besonderer Eigenschaft, wieder nachzuwachsen — den Rippenknochen!

Inhaltliche Beweise in der Bibel selbst

Für manche ist es überraschend, dass in der Bibel mehrfach von Adam und Eva die Rede ist. Welche Rückschlüsse lassen diese Zeugnisse darauf zu, ob der Genesisbericht historisch glaubwürdig ist?

Nehmen wir beispielsweise die jüdischen Abstammungslinien, die im Bibelbuch 1. Chronika, Kap. 1-9 sowie im Lukasevangelium, Kapitel 3 zu finden sind. Diese erstaunlich detaillierten Abstammungsregister erstrecken sich über 48 beziehungsweise 75 Generationen.

Lukas ist der Herkunft Jesu Christi auf den Grund gegangen, und in 1. Chronika wird die Abstammung der Könige und Priester der Nation Israel dokumentiert. Auf beiden Listen finden sich die Namen so bekannter Personen wie Salomo, David, Jakob, Isaak, Abraham, Noah und schließlich Adam. Sämtliche Namen auf den beiden Listen stehen für historische Personen — und Adam war die allererste historische Person auf jeder dieser Listen.

Zudem werden Adam und Eva in der Bibel viele Male als historische Personen dargestellt, nicht als Sagengestalten. Hier einige Beispiele:

• „Er [Gott] hat aus e i n e m Menschen jede Nation der Menschen gemacht“ (Apg. 17:26).

• „Durch e i n e n Menschen [ist] die Sünde in die Welt gekommen . . . und durch die Sünde der Tod und . . . der Tod [regierte] als König von Adam bis auf Moses“ (Rö. 5:12-14).

• „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele“ (1. Kor. 15:45).

• „Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva“ (1. Tim. 2:13).

• „Der siebte in der Linie von Adam her, Henoch, hat auch von ihnen [den Bösen] prophezeit“ (Judas 14).

Noch überzeugender sind die in der Bibel aufgezeichneten Aussagen einer Person, die als absolut glaubwürdig angesehen wird: Jesus Christus.

Er behandelte die Existenz Adams und Evas als historische Tatsache. Als man ihm einmal eine Fangfrage zum Thema Ehescheidung stellte, antwortete er: „Von Anfang der Schöpfung an ‚hat ER [Gott] sie männlich und weiblich gemacht. Deswegen wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen, und die zwei werden e i n Fleisch sein‘ . . . Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander“ (Mark. 10:6-9).

Hätte sich Jesus einer Allegorie bedient, um einen allgemein verbindlichen Rechtsgrundsatz aufzustellen? Auf keinen Fall! Jesus zitierte aus der Genesis als einem Tatsachenbericht.

Was sich aus den inhaltlichen Beweisen in der Bibel selbst schlussfolgern lässt, drückt das New Bible Dictionary wie folgt aus: „Das Neue Testament bestätigt, dass der Bericht in den ersten Kapiteln der Genesis historisch glaubwürdig ist.“

Ein Dominoeffekt

Viele durchaus gläubige Menschen meinen, man müsse nicht unbedingt an Adam und Eva glauben, um ein guter Christ zu sein. Bei flüchtiger Betrachtung könnte man tatsächlich geneigt sein, das so zu sehen. Aber wohin führt denn diese Argumentation, wenn man sie bis in die letzte Konsequenz durchdenkt?

Nehmen wir zum Beispiel eine biblische Grundlehre, die den meisten gläubigen Christen enorm wichtig ist: die Lehre vom Lösegeld. Danach opferte Jesus Christus sein vollkommenes Leben, um die Menschen von ihren Sünden zu erlösen (Mat. 20:28; Joh. 3:16).

Mit einem Lösegeld wird ja bekanntlich jemand ausgelöst oder losgekauft. Die Bibel beschreibt Jesus als „ein entsprechendes Lösegeld“ (1. Tim. 2:6). Das wirft die Frage auf: Welchem Wert musste Jesu Opfer denn „entsprechen“?

Die Bibel antwortet: „So, wie in Adam alle sterben, so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden“ (1. Kor. 15:22).

Das vollkommene Leben, das Jesus opferte, um die Menschen freizukaufen, die auf Gott hören möchten, entspricht exakt dem Wert des vollkommenen Lebens, das Adam mit dem Sündenfall im Garten Eden verspielte (Römer 5:12). Damit ist klar: Hätte Adam nicht existiert, ergäbe das Loskaufsopfer Christi überhaupt keinen Sinn.

Wird der Genesisbericht über Adam und Eva als gegenstands- oder bedeutungslos abgetan, löst das einen Dominoeffekt aus und stellt praktisch jede wichtige Lehre der Bibel infrage! Eine solche Denkweise wirft zahllose unbeantwortbare Fragen auf und entzieht dem Glauben jegliche Grundlage (Hebr. 11:1).

Das Leben — hat es einen Sinn oder nicht?

Schließlich stellt sich die grundsätzliche Frage: Wo bleibt das elementare Bedürfnis des Menschen, wissen zu wollen, wofür er lebt, wenn man den Genesisbericht für unwahr erklärt?

Richard Dawkins, ein Atheist und führender Evolutionist, vertritt die Ansicht, dass das Universum, weil von niemandem geplant, „keinen Sinn hat, weder Gut noch Böse kennt und nichts ist als blinde, unbarmherzige Gleichgültigkeit“ — eine ausgesprochen trostlose Perspektive, die der menschlichen Natur völlig zuwiderläuft!

Ganz anders die Bibel. Sie enthält befriedigende Antworten auf die wichtigsten Lebensfragen wie etwa: Woher kommen wir? Was hat das Leben für einen Sinn? Warum gibt es so viel Leid in der Welt? Wird das Böse je beseitigt?

Und im Glauben an das Loskaufsopfer Christi ist die Hoffnung begründet, unter genau den Zuständen ewig auf der Erde zu leben, die im Garten Eden herrschten, dem Paradies, in das Gott die ersten beiden Menschen setzte — Adam und Eva (Psalm 37:29; Offb. 21:3-5). Ist das nicht eine überwältigende Aussicht?

Mit der Evolutionstheorie ist der Bibelbericht über Adam und Eva zwar nicht zu vereinbaren, sehr wohl aber mit gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Darüber hinaus stimmt er völlig mit allem anderen überein, was Gott in seinem Wort, der Bibel, aufschreiben ließ und dem Leben wirklich einen Sinn gibt.<

(„Waxhtturm“ 2009, 1.9., S. 15)

Es muß zumindest ein göttliches Programm existieren, wie ein Mensch auszusehen und zu funktionieren hat, die Evolution, wenn sie denn so abläuft wie behauptet wird, mit eingeschlossen.Denn ein göttliches Programm des menschlichen Lebens schließt ja alles mögliche ein, wie geboren werden und sterben, Mutation, Krankheit, Heilung ,Gefühle, Charakter, Wesen, Bewegung, Schlaf, Erholung , Selbstverwirklichung,Arbeit, Berufswahl, Kampf,Leid, Ernährung, Liebe, Sex u.v.m.Es wird zwar dauernd auf die Religionen eingedroschen, obwohl sie ja keine Wissenschaften sind, aber wirklich zufriedenstellende Antworten liefert die Wissenschaft bisher nicht.Es existieren m.E. immer wissenschaftliche Zwischenstände.Die Unsicherheit bleibt.

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"aber wirklich zufriedenstellende Antworten liefert die Wissenschaft bisher nicht."

Für dich vielleicht nicht, für mich schon. Die Fakten sind klar:

  1. Der Mensch ist Produkt der Evolution (Entwicklung der Arten).
  2. Wie das erste Leben entstand, oder ob es Leben schon immer gab (vielleicht in anderer Form oder auf anderen Planeten) ist nicht geklärt und kann auch nicht geklärt werden.
  3. Es gibt de facto keinen Schöpfergott. Götter sind nachweislich Erfindungen von Menschen. Daher ist dies keine Alternative Erklärung. Tatsächlich verursacht diese Idee nur noch wesentlich mehr Probleme und Fragen.
  4. Religion ist nur ein politisches Konzept zur Machterzeugung. Inhalte sind grundsätzlich frei erfunden. Daher als Quelle unbrauchbar.
  5. Solange sich kein Wesen bei uns meldet und uns klar sagt, wo die Ursache des ersten Lebens zu finden ist, und damit in Verbindung keine Forderungen stellt, macht es für uns keinen Unterschied. Es würde uns nicht weiterbringen, wenn wir wissenschaftlich beweisen könnten, wie das erste Leben entstanden ist.
  6. Deine Unzufriedenheit ist nur dein Problem (sorry, ist nun mal so). Wenn du mit der Realität nicht klar kommst, kannst du entweder in Fantasiewelten flüchten, dich über dein Problem beschweren oder dich einfach damit abfinden und deinen Fokus auf Dinge lenken, die dich zufrieden machen. So einfach ist das.
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Hallo wildcarts2

Zu 1.Ja sicher, aber die Entstehung des Lebens ist nicht damit geklärt.

zu2.Aha.Kann noch nicht geklärt werden.Auch in 100 Jahren wird die Wissenschaft Neues entdecken (müssen), weil es so im Menschen angelegt ist.Warum? Das sollte die Wissenschaft noch herausfinden .

zu3.Das ist nicht bewiesen.Was unter Schöpfergott oder Schöpferenergie alles verstanden werden kann , wird die weitere Zukunft zeigen,ich weise nur auf die Quantenphysik hin, wo die Wissenschaft noch nicht alles versteht.

zu4.Ein Kern Wahrheit könnte zumindest darin enthalten sein, außerdem gibt es eine Menge Religionen weltweit.Wir dürfen uns nicht auf die Westliche beschränken.

zu5.Wenn das so einfach wäre, bräuchte es keine Wissenschaft.

zu6.Hallo.Deine Schlußfolgerung ist aber nicht gerade logisch für einen angeblich wissenschaftlich ambitionierten Menschen.Wenn etwas derartiges in der Wissenschaft nicht zufriedenstellend erklärt werden kann ,dann hat das keine Auswirkung auf meine Zufriedenheit.

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So wurden jedenfalls diejenigen genannt, die eine Millionen Jahre währende Flüsterpost losgeschickt haben und deren Namen die großen Alten an den Lagerfeuern der Steppen und Wüsten weiterreichten, von einer Generation zur Nächsten, über tausendfache Sprachbarrieren hinweg, bis sie an den Lagerfeuern der Wüsten einer der letzten großen Alten - Moses durch die Magie der Buchstaben für die Nachgeborenen manifestierte.

Die Weisen der Steinzeit überlieferten Adam+Eva und Kain und Abel...

Die Wissenschaft erzählt die gleiche Geschichte, nur in einer anderen Sprache..

Dort verläßt Homo Eructus den Urwald, den Moses das Paradies nannte, die göttliche Selbstversorgung, und Abel ist der erschlagene, ausgerottete Neandertaler und sein mörderischer Bruder Kain, wird von den Weißkitteln Homo Sapiens genannt.

Wir sind die Erben Kains, wir setzen den Brudermord täglich fort...

Wer ist weiser die Weißkittel der Wissenschaft, oder die großen Alten an ihren Lagerfeuern und der heiligen Flüsterpost

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War oft in der Wüste, da wird Gossenenglisch gesprochen, die Ausrottung einer zweiten Menschenart reduziert sich dann auf einen Satz wie diesen:

There was two Brother one kill the Other

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Das ist so nicht ganz korrekt.

Richtig ist, dass diese Geschichten mündlich übertragen wurden. Aber in anderer Form. Die biblische Geschichte ist aus verschiedenen Quellen zusammengesetzt worden. Zum einen aus eigenen Ideen/Überlieferungen der Judäer und zum anderen aus ägyptischen, babylonischen, sumerischen und weiteren Quellen.

Auch Moses ist eine rein fiktive Figur, dessen Geschichte sich aus verschiedenen Quellen zusammensetzt. Der Auszug aus Ägypten ist z.B. auf die Hyksos zurückzuführen.

Kein Moses verfasste diese Geschichten, sondern eine Gruppe von Baalspriestern des kleinen unbedeutenden Bergvolkes Juda. Dies geschah in Babylon im 6. Jahrhundert v.u.Z.

Die Geschichte über Kain und Abel (beides fiktive Personen), handelte von dem Konflikt zwischen Nomanden (Tierzucht) und ansässigen Farmern, die sich um fruchtbares Gebiet stritten. Es ist nur eine Metapher.

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@wildcarts2

Nein, der Neandertaler war infolge der Anpassungen an die Eiszeit, wie der Eskimo zum reinen Fleischfresser geworden und domestizierte der Einfachhalber Wildtiere, wurde zum Hirten. Unsere Vorfahren wurden Bauern und bauten Korn an...

Kains Opfer ging nicht auf der Qualm war schwarz, d.h. Regenfälle vernichteten die Ernten ( Eisschmelze nach Hotspotvulkanausbruch Maria Laach), der Neandertaler (Abel) hatte Reserven, denn Ziegen fressen auch nasses Korn, darum erschlug ihn Kain, weil er nichts mehr zu fressen hatte.

Auch die Sintflut gab es...Bei Gibraltar gab es einen Ismus, der barst als der Atlantik infolge der Klimaerwärmung um ca. 150 Meter anschwoll, ein Megatsunami überflutete die Depression dahinter, das Mittelmeer füllte sich, der Bosporus wurde von der Welle ins Land geschnitten.

Noah lebte irgendwo dort und diese Welle trug ihn bis zum Ararat.

Das wurde mündlich überliefert und Moses der Magier der Bronzezeit manifestierte es. Die Nachfahren Isaaks und Ismaels haben keinen Grund ihn zu erfinden, die einen nennen ihn Moses die anderen Musa... der letzte große Alte, ist nicht vergessen worden, er selbst hat durch die Schriftmagie dafür gesorgt

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@adelaide196970
Auch die Sintflut gab es...

Nein, die gab es de facto nicht. Es gab lediglich lokale Überschwemmungen. Die Sintflut meint aber eine globale.

Noah lebte irgendwo dort und diese Welle trug ihn bis zum Ararat.

Nein, Noah ist eine fiktive Figur. Die Bibelautoren kopierten lediglich den sumerischen Gilgamesh-Epos und verwendeten judäische Namen.

Die Nachfahren Isaaks und Ismaels haben keinen Grund ihn zu erfinden, die einen nennen ihn Moses die anderen Musa

Richtig, denn es gab auch Isaal und Ismael nicht. ALLE biblischen Figuren sind fiktiv!

Die Moses-Geschichten setzen sich aus etlichen anderen zusammen, u.a. der Geschichte der Hiksos.

Die Geschichten der Bibel sind alle erst in Babylon entstanden. Das Erstwerk der Tora enthielt nur eine Gesetzessammlung und ein paar Chroniken. Erst die Priester die in Babylon waren, ergänzten dies um den Volksmythos, in dem sie sich als Verwandte der Israeliten ausgaben.

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@wildcarts2

in der Babylonischen Gefangenschaft hat man die ersten Teile der Bibel geschrieben um den Glauben nicht zu vergessen. Im Heimatland wäre das wohl unnötig gewesen.Da hatte man das alles im Kopf. Jede Gegend dort in Kanaan hatte eine eigene Version der Geschichte. In Babylon hat man dann irgendeine aufgeschrieben. Zumindest gibt es bereits dort zwei Schöpfungsgeschichten. Das schon mal bemerkenswert.

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@adelaide196970

Das ist so nicht richtig. Der Glaube (also das Konzept) wurde erst in Babylon geschaffen. Die Judäer waren bis dahin Polytheisten, die verschiedene Baale anbeteten. Die JHWH-Priester machten aus ihrem Baal dann den monotheistischen Gott. Dazu vermischten sie verschiedene Götter (vorwiegend noch den Baal EL) und Lehren. Das was sie nach Juda zurückbrachten war etwas ganz anderes. Daher mussten sie in Jerusalem mit den Priestern, die dort die Vormachtsstellung einnahmen, noch einmal eine Überarbeitung vornehmen, damit bestimmte Volksgruppen integriert und die JHWH-Priester die Führung übernehmen konnten.

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@wildcarts2

kompliziert aber interessant, das ist glaube ich eine Wissenschaft für sich. Der reguläre Durchschnittsbürger kennt wahrscheinlich die Zusammenhänge gar nicht. Auch der Moslem nicht. Aber mitreden wollen sie alle.

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Wenn Gott die Menschen doch so sehr liebt, warum also gab er uns ausgerechnet diesen schrecklichen Fluch? Wo mir dazu auch die nächste Frage einfällt... Warum hatte er denn überhaupt eine "verbotene Frucht" in seinem Garten?

Ich möchte erwähnen, dass ich persönlich ein gläubiger Christ bin. Dennoch empfinde ich viele Handlungen in der Bibel als kritisch und würde mich auf andere Meinungen oder Erklärungen freuen. ( Bitte kein "Weil es Gott nicht gibt!" oder ähnliches - das würde meinen Glauben trotzdem nicht ändern und dementsprechend meine Frage nicht beantworten :) )

Ich bedanke mich schon mal für eure Antworten! :)

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