Adam Smith Philosophie?

Das Ergebnis basiert auf 17 Abstimmungen

Nein, die Hypothese stimmt nicht 64%
Ja, die Hypothese stimmt 35%

9 Antworten

Nein, die Hypothese stimmt nicht

Egoismus und Altruismus sind 2 Seiten der selben Münze.

Und jenachdem aus welcher Perspektive man das Zitat betrachtet stimmt es, oder es stimmt eben nicht.

Der Narzist der völlig im Egoismus aufgeht wird wohl kaum zum Wohl der Gesellschaft beitragen.

Versucht doch mal für euch selber rauszufinden wie Egoistisch, und wie Altruistisch Ihr seid?

Bei mir sind es circa 30-35% Egoist... und 65-70% Altruist.

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Darüber hinaus war Adam Smith ein Scharlatan.
Seine Theorie von der Unsichtbaren Hand basiert auf Newtons Gesetzen (das war damals der große shit)...und das ist auch der Grund warum die Welt Wirtschaft so hoch verschuldet ist... denn Newtons Gesetze berücksichtigen nicht den Energie Erhaltungssatz.

Auch heute noch muss kein Ökonom irgendwas über den Energie Erhaltungssatz lernen... es ist ein Trauerspiel.

So habe ich es gar nicht betrachtet danke schön

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Nein, die Hypothese stimmt nicht

Das war immmer das Credo des Neoliberalismus. Diese These hat sich aber inzwischen als offensichtlich falsch herausgestelllt. Dazu muss man nur einen Blick nach Chile werfen, dem ersten Land Südamerikas, das sich auf die Smith-These eingelassen hat.

Nein, die Hypothese stimmt nicht

Wenn sich jeder im das eigene Wohl kümmert, gibt es kein klassenkämpferisches Proletariat. Das hat zur Folge, dass sich niemand über soziale Missstände beklagt. Was folgt daraus? Es gäbe keine soziale Marktwirtschaft, sondern freie. Unternehmen müssen sich nach der Bevölkerung richten, sodass es nicht zu größeren Aufstände kommt. Ist die Bevölkerung sozialdemokratisch, so müssen die Unternehmen einige Abstriche und, meist sagen sie aus „Moral“, Kapital für soziale Ungerechtigkeit ausgeben. Und ja auch Steuern zahlen, damit der Staat das Land sozialpolitisch verändert. Ist die Bevölkerung sozialistisch, so wären die Betriebe wahrscheinlich rätedemokratisch geleitet. Es gäbe keine "freien" Unternehmen, die von Kapitalisten geleitet werden. Ist nun aber die Bevölkerung kapitalistisch, so bekalgt sich ja niemand über soziale Notstände. Dementsprechend gäbe es kaum soziale Hilfen. Und eigentlich eine ultrakapitalistische Gesellschaft.

Kann mir jemand diesen Text zusammmenfassen, ich versteh nur Bahnhof (Abi2020 Religion)?

Das Bewusstsein Gottes ist das Selbstbewusstsein des Menschen, die Erkenntnis Gottes, die Selbsterkenntnis des Menschen. Aus seinem Gotte erkennst Du den Menschen, und wiederum aus dem Menschen seinen Gott: beides ist eins. Was dem Menschen Gott ist, das ist sein Geist, seine Seele, und was des Menschen Geist, seine Seele, sein Herz, das ist sein Gott: Gott ist das offenbare Innere, das ausgesprochene Selbst des Menschen; die Religion die feierliche Enthüllung der verborgenen Schätze des Menschen, das Eingeständnis seiner innersten Gedanken, das öffentliche Bekenntnis seiner Liebesgeheimnisse.

Wenn aber die Religion, das Bewusstsein Gottes, als das Selbstbewusstsein des Menschen bezeichnet wird, so ist dies nicht so zu verstehen, als wäre der religiöse Mensch sich direkt bewusst, dass sein Bewusstsein von Gott das Selbstbewusstsein seines Wesens ist, denn der Mangel dieses Bewusstseins begründet eben das eigentümliche Wesen der Religion. Um diesen Missverstand zu beseitigen, ist es besser zu sagen: die Religion ist das erste, und zwar indirekte Selbstbewusstsein des Menschen. Die Religion geht daher überall der Philosophie voran, wie in der Geschichte der Menschheit, so auch in der Geschichte der einzelnen. Der Mensch verlegt sein Wesen zuerst außer sich, ehe er es in sich findet. Das eigene Wesen ist ihm zuerst als ein anderes Wesen Gegenstand.

Die Religion ist das kindliche Wesen der Menschheit; aber das Kind sieht sein Wesen, den Menschen außer sich, - als Kind ist der Mensch sich als ein anderer Mensch Gegenstand. Der geschichtliche Fortgang in den Religionen besteht deswegen darin, dass das, was der früheren Religion für etwas Objektives galt, jetzt als etwas Subjektives, d. h. was als Gott angeschaut und angebetet wurde, jetzt als etwas Menschliches erkannt wird. Die frühere Religion ist der spätere Götzendienst: der Mensch hat sein eigenes Wesen angebetet. Der Mensch hat sich vergegenständlicht, aber den Gegenstand nicht als sein Wesen erkannt; die spätere Religion tut diesen Schritt; jeder Fortschritt in der Religion ist daher eine tiefere Selbsterkenntnis. Aber jede bestimmte Religion, die ihre älteren Schwestern als Götzendienerinnen bezeichnet, nimmt sich selbst und zwar notwendig, sonst wäre sie nicht mehr Religion - von dem Schicksal, dem allgemeinen Wesen der Religion aus; sie schiebt nur auf die anderen Religionen, was doch - wenn anders Schuld - die Schuld der Religion überhaupt ist.

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