AdA Ausbildereignungsprüfung - praktischer Teil: Wie gestalten?

4 Antworten

Also für meine Prüfung habe ich die Präsentation gewählt. Dafür musst Du aber echt gut präsentieren können, denn leider ist die Zeit sehr begrenzt, und Du musst eben auch noch überzeugen.

In der Präsentation muss inhaltlich erklärt werden, welche Maßnahme Du für eine Ausbildungseinheit ergreifst, warum sie sinnvoll ist und wie Du vorgehen möchtest. Ich habe dafür eine theoretische Unterweisung gewählt mit Thema "Das Internet als Kommunikationsmittel in unserm Unternehmen". Für diese Unterweisungseinheit habe ich ebenfalls eine komplette Präsentation in Powerpoint zusammen gestellt und dann eben bei der Prüfung präsentiert. Allerdings habe ich das alles auf gute Folien gezogen und mit Tageslichtprojektor vorgestellt. War natürlich völlig ungewohnt, und dafür habe ich auch laut zu Hause geübt, aber es hat mich unabhängig gemacht vom Funktionieren der Computertechnik. Dafür war man bei unserer IHK nämlich selbst verantwortlich und könnte Dir im Schlechtfall die Prüfung schmeißen. Für das Funktionieren des Tageslichtprojektors war die IHK zuständig.

Das Ganze war eine irre Arbeit, aber hat sich voll gelohnt. Good luck!

Wir haben unsere Firma letztens von einer IHK-Beraterin prüfen lassen und sie hat mir in dem Beratungsgespräch gesagt dass ich (als jemand, dessen Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung erst 3 Jahre her ist) die Prüfung auch ohne Vorbereitungskurs, nur mit Lernmaterialien schaffen würde.

Für die schriftliche Prüfung gibt es ja auch recht viel Lernmaterialien, da sehe ich kein großes Problem. Nur über die Präsentation mache ich mir nach dem Lesen der Kommentare hier ein wenig Gedanken. Nicht dass ich da auch in eine falsche Richtung steuere.

 

Könntest du mir evtl. deine Präsentation zuschicken, damit ich sehe welche Richtung dort erwartet wird?

 

Viele Grüße,
Olli

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Und wie ist das eigentlich in dem schriftlichen Teil, nicht die Prüfung, mach in Hausarbeit, was quasi die Vorarbeit zu der praktischen Unterweisung dann ist... Wo ich quasi auf die Art und Weis und die Methodik Bezug nehme... Oder kann man das auch unabhängig voneinander betrachten???

Du solltest unbedingt mit Deiner Dozenten sprechen. Sonst verstehst Du mich womöglich falsch und machst Dir viel Arbeit, die nicht zielführend ist. Das ist nämlich nicht so einfach zu erklären. Da wirst Du viel nachhaken müssen, um genau zu verstehen, was man von Dir will. Ist mir genauso ergangen. Ich hatte - quasi als Hausarbeit - schon eine ganze Menge vorbereitet, es dann aber zum Glück meiner Dozentin gezeigt. War wohl eine super tolle Leistung von mir gewesen, aber leider an dem vorbei, was wirklich gewünscht war. Somit hatte ich erneut einen Berg Arbeit.

Dein Dozent wird Präsentationen von vorherigen Prüflingen haben. Wenn er Dir ein oder zwei zum Lesen gibt, weißt Du, worauf es genau ankommt. Sprich also unbedingt mit dem Dozenten, der direkt auf die Prüfung vorbereitet.

Die mit dem praktischen Teil haben es wesentlich einfacher. Aber wenn Du selber keine Praxis hast und auch keinen passenden Azubi, halte ich nichts davon, damit in die Prüfung zu gehen. Die können Dich da ganz schön auseinander nehmen.

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Ich hab ja ein paar Arbeiten hier liegen und weiß wie die grob aufgebaut werden sollen... Man soll quasi seine Azubi in der schriftlichen Arbeit einschätzen und eine Lehrunterweisung planen, dazu dann die Ziele aufführen und eine Methode anwenden wie man dass dem Azubi beibringen kann (am besten 4-Stufen-Methode) Und diese dann noch ausführlich erklären....

Werde wahrscheinlich das Thema "Erweiterung / Austausch von Arbeitsspeicher eines PC-Systems" nehmen. Das steht im Ausbildungsrahmenplan des Fachinformatikers unter lfd. Nr. 5.3 a) (Herstellen und Betreuen von Systemlösungen / Installieren und Konfigurieren)

Und das müsste dann noch praktisch in der Unterweisung dem Azubi gezeigt und er muss es dann nachmachen...

Hoffe mal das ist ein ganz guter Ansatz... Was meint ihr???

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