Achtung Hundeprofis! Sind Hunde interessiert an Rache?

7 Antworten

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Ich habe auch so einen kleinen Kläffer,der andere Hunde nicht mag und völlig ausflippt(zumindest früher,jetzt ist er alt und ruhiger)

Ich kann dich gut verstehen und ehrlich gesagt würd ich das nur mit Hunden ausprobieren,die du auch kennst und bei denen du sicher bist,dass der Hund niemals beißt.Solche Hunde gibts ja.

Ich habe das in ähnlicher Form auch oft versucht und manchmal hat der Besitzer gesagt,sein Hund beißt nicht,aber in Wahrheit wirkte er äußerst bedrohlich und ich habe schnell das Weite gesucht.

Fang doch einfach mit anderen kleinen Hunden an.

Genau das ist das Problem: "... hat gesagt, sein Hund beißt nicht..." und dann kommst Du mit Deiner menschlichen Wahrnehmung und der andere Hund "wirkte äußerst bedrohlich...". Auf DICH, oder? Was Dein Hund dabei dachte, weißt Du gar nicht. Und da liegen die Schwierigkeiten zwischen Hundehaltern, Hunden und Nicht-Hundehaltern. Wenn Du Deinen Hund verstehen willst - und er Dich am Ende auch verstehen soll - dann mußt Du lernen, wie ein Wolf oder wie ein Hund zu denken. Du mußt Dich in die Lebenswelt dieser Tiere einarbeiten und Deine menschliche Brille abnehmen. Es mag nicht ganz einfach sein, die Perspektive mal zu wechseln, aber wenn das Mensch-Hunde-Team funktionieren soll, geht es nicht anders. Du kannst nicht erwarten, daß Dein Hund lernt, wie Du zu denken. ;-)) Gruß, q.

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@quopiam

Natürlich wirkte er auf mich bedrohlich.Eine andere Wahrnehmung habe ich nicht und der Wahrnehmung anderer Menschen traue ich in diesem Fall auch nicht,da sich leider viele für Kenner halten sobald sie einen Hund haben.

Bedrohlich wirkt er auf mich,wenn er entsprechend knurrt und sein Nackenfell aufstellt.Soll man da ausprobieren,ob der Hund wirklich nicht richtig beißt,wenn man beide nicht kennt?

Nebenbei:meinen Hund habe ich bekommen,als er sechs war von einem Mann,der sich angeblich auskennt.Diese Macke hat er mitgebracht und ich konnte sie ihm nie abgewöhnen.Ich bin nicht ganz unerfahren,mein Labrador hat auf jeden Fingerzweig gehört.Es ist wohl bei den Hunden auch Erfahrungs und Charaktersache und Nobody´s perfekt.

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Rache ist eine menschliche Sache. Hunde denken nicht über sowas nach. Sie sind weniger menschlich als Du denkst. Auch Dein kleiner Hund ist im Prinzip ein Wolf, abgesehen von ein paar Eigenschaften, die Hunde haben, weil es so leichter ist, mit dem Menschen zusammenzuleben. Und Dein Hund verhält sich auch wie ein Wolf in einem Rudel, auch wenn Du und Dein Hund ein winzig kleines Rudel darstellen. Einer muß der Chef sein, der die Verantwortung übernimmt und weiß, wo es lang geht. Das ist üblicherweise der Mensch. In Deinem Fall ist es Dein Hund. Er denkt, daß Du kein Rudel führen kannst, weil Du Dich im Leben nicht wirklich auskennst. Und aus seiner Perspektive ist das auch richtig, weil Du nicht mit Deinem Hund kommunizieren kannst und ihm nicht klarmachen kannst, was er soll, wo sein Platz ist, was seine Aufgaben sind und wer die Verantwortung trägt. Man kann aber lernen, wie man mit seinem Hund "spricht", das ist kein Hexenwerk. Es ist unbedingt nötig, daß Du Dir das draufschaffst, damit aus Euch beiden ein Team wird, damit das Rudel funktioniert. Lern das in einer Hunde- oder Welpenschule, bei Deiner Freundin (wenn sie es draufhat) oder wenigstens aus einem Buch.

Und für den Fall, daß zwei Hunde sich begegnen: Wenn einer davon nicht komplett verrückt ist, wird nicht gebissen, sondern höchstens mal geknappst. Dein Hund wird den Platzhirsch machen, schätze ich, und dafür von jedem anderen Hund gemaßregelt werden. Und das geht mit Knurren und Knappsen, denn Hunde diskutieren mit der Schnauze. Wenn es ein energischer Hund ist, der Deiner Hündin die Leviten liest, wird sie vielleicht aufjaulen und sich zurückziehen mit sichtlichem Einbruch ins Selbstbewußtsein. Das macht nichts, da muß sie durch. Es ist die Konsequenz aus ihrem Handeln und das wird sie auch verstehen. Also nur Mut! Wenn Deine Freundin Erfahrung mit Hunden hat, dann weiß sie, was sie Deinem Hund zumutet. Aber bitte lerne so schnell wie möglich, wie man mit einem Hund umgeht, wie er denkt und lebt, was er vom Leben und dem Rudel erwartet und wie man mit ihm kommuniziert! Gruß, q.

Hallo! Vielen Dank für deine Antwort. Das hilft mir schon etwas weiter. Mich beunruhigt aber dieses "knappsen" von dem du schreibst. Wenn ein großer Hund auf meinen kleinen Hund knappst um ihn zurechtzuweisen könnte das schon übel ausgehen. Weil mein Hund ja wirklich winzig ist. Oder sind die anderen Hunde dabei wirklich vorsichtig. So das nichts passieren kann? Ich mache mir einfach Sorgen dass dieses in die Schranken gewiesen werden für meinen Hund tötlich endet. Ich muss aber unbedingt noch erwähnen dass mein Hund sonst sehr brav ist und auch auf mich hört. Nur wenn es darum geht auf andere Tiere zu treffen und manchmal auch bei Menschen wird es probelmatisch.

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quopiam der Hundeflüsterer! DH

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O.o Gegenfrage: Sind Fische interessiert am Fliegen?

Mal ehrlich ich weiß nicht, wie alt du bist, aber was du machst nennt man Vermenschlichung. Dein Hund ist kein Mensch, also denkt er auch nicht wie ein Mensch und Rache ist in ihrer gesamten Natur etwas wozu ein Hund nicht fähig ist.

Trotzdem ist das was besagte Freundin sagt, so nicht richtig. Zunächst mal würde ich mit einem unsozialisierten, aggressiven Hund nicht einfach in den Park gehen und einfach so auf andere Leute mit anderen Hunden zugehen, von denen ich gar nicht weiß wie souverän und selbstsicher diese Hunde sind. Sie könnten ja genauso schlecht sozialisiert sein. Wenn ein Hund einen anderen beißen würde, wird der sich natürlich wehren (oder den Schreck seines Lebens bekommen) - das hat aber rein gar nichts mit Rache, sondern mit Reaktion zu tun.

Wenn dein Hund so unsozialisiert und aggressiv gegenüber anderen Hunden ist, dann kann er soziales Verhalten an einem anderen Hund nur erlernen, wenn er auf einen sehr soveränen, körperlich überlegenen Hund trifft, der ihn in seine Schranken weißt ohne dasselbe Maß an Aggressivität zu gebrauchen. Viel wichtiger als das wäre aber erst mal, dass du die Führung übernimmst und die Bindung zu deinem Hund stärkst. Einfach in den Park zu gehen und deinen Hund auf andere Hunde loszulassen, beseitigt nicht das Problem - es schafft nur weitere, weil du deinen Hund nur in eine weitere, für ihn problematische Situation schickst ohne ihn zu unterstützen.

Zudem weiß hier keiner was genau das Problem deiner Hündin ist - Hat sie tatsächlich ein klassisches Aggressionsproblem, dass von ihrer mangelnden Erfahrung herrührt oder entsteht ihre Aggression aus Unsicherheit heraus. Das können wir nicht einschätzen. Aber so wie sich das anhört, bräuchtest du eine Trainerin, die sich mit dieser Sorte Hund auskennt. Deine Freundin mag sich vielleicht mit Straßenhunden auskennen, die Zeit ihres Lebens Kontakt zu Hunden hatten, und hat mit ihrer Methode vielleicht bisher noch keine Schiwerigkeiten gehabt aber ein solches Vorgehen erscheint mir ziemlich unbedacht (und ich habe einen ehemaligen Straßenhund).

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