Achtet ihr beim Einkaufen von Lebensmittel, ob die Produkte nicht oder wenig in Plastik verpackt sind?

Das Ergebnis basiert auf 24 Abstimmungen

Ja 67%
Nein 33%

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ja

Eigentlich eher NEIN als JA

Ich finde Plastik ist das beste Verpackungsmaterial, weil

  • es sehr leicht ist und damit weniger CO" Ausstoß beim Transport erfordert
  • in der Herstellung weniger CO2 verbraucht
  • Hygienischer ist
  • Haltbarkeit von Lebensmittel verlängert
  • Austrocknung entgegenwirkt

Solange Plastik nicht in der Natur entsorgt wird ist es der ökologisch sinnvollste Material für Verpackungen.

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Da ich jedoch Obst und Gemüse weitgehend selbst anbaue vermeide ich Plastikverpackungen. Bei allen anderen Produkten gibt es kaum echte Alternativen.

Neu ist ein Verbundstoff aus Plastik und Pappe für Joghurtbecher. Aber jeder der ein wenig denken kann weiß, dass Verbundstoffe wesentlich schwerer zu recyceln sind. Quasi Volksverdummung.

Milch aus Glasmehrwegflaschen ist ein ökologischer Wahnsinn.

  • das Gewicht beim Transport
  • die Flaschen müssen zum Hersteller zurücktransportiert werden (teils sehr große Strecken)
  • der CO2 Verbrauch bei der Herstellung
  • der CO2 und Chemikalienverbrauch bei der Reinigung
Nein

Mein prämären Kaufkreterien sind Qualität und Geschmack. Wem nützt eine plastikfreies Produkt, wenn es entweder grundsätzlich nicht schmeckt oder darunter die Qualität leidet.

Das Paradebeispiel für einen falsch verstandenen Umweltschutz ist die Salatgurke, die man fast nur noch ohne Plastikfolie bekommt. Die Folie hat hier einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass die Gurke länger haltbar bleibt. Sei es durch äußere Einflüsse oder Verdunstung von Flüssigkeit. Das Fehlen der Folie hat dazu geführt, dass die Gurken heute viel schneller schimmeln oder Flüssigkeit verlieren und weich und runzlig werden. Dadurch werden heute signifikant mehr Gurken weggeworfen als zu Zeiten mit Folie. Doch jede nicht verwertete und umsonst gewachsene und transportierte Gurke ist eine größere Belastung für die Umwelt als eine Foliengurke.

Außerdem habe ich diese Diskussionen um "böses Plastik" satt. Denn das Problem ist nicht das Plastik als solches, sondern das Problem ist, wie der Mensch (inkl. Politik) nach dessen Gebrauch damit umgeht. Kunststoffe können komplett recycelt und in ihre unrsprünglichen Bestandteile zerlegt und wieder neu zusammengefügt werden. Doch das ist teurer als neue "frische" Kunststoffe zu erzeugen. Und ganz allein da liegt das große Problem.

Sicherlich werden auch hier und dort überflüssig häufig Kunststoffe eingesetzt, die vermeidet werden könnten (Wozu braucht beispielsweise das Getränk, welches man bei McDonalds & Co. direkt im Restaurant trinkt, einen Deckel?), aber wie gesagt, das ist das geringere Problem.

Ja

Soweit es möglich ist, versuche ich darauf zu achten. Allerdings fällt mir auf, dass man im Discounter oft kaum eine Alternative hat. Im Supermarkt kann man sich dagegen bewusst für das Produkt mit umweltfreundlicherer Verpackung entscheiden.

Nein

Wer in der Industrie arbeitet weiß genau was da für unmengen an Plastik für teilweise völlig winzige Kleinteile drauf gehen. (Für bestellte Kleinteile!)

Da ist die Gurke in Plastik oder das bald verbotene Plastikbesteck ein Witz und lächerlich.

Unser Staat sollte in Recycling investieren, um eine Lösung zu haben, das Plastik vernünftig wiederzuverwerten, anstatt Dinge zu verbieten.

Deswegen achte ich nicht drauf.

Nein

Leider nein , es ist fast alles in Plastik verpackt

Käse, Joghurt , Streukäse, Nudeln, Klopapier, Ofen Brötchen, soger frische Gemüse ist teilweise in Plastik vepackt

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