Achtet die telekom auf vertragsende beim alten anbieter beim wechsel?

3 Antworten

Du musst auf jeden Fall im Bestellformular angeben, dass Du einen Anbieter-Wechsel und keinen Neuanschluss willst.

Wenn Du Deine Rufnummer zur Telekom mitnehmen willst, darfst Du bei Versatel nicht selbst kündigen (da dann die Rufnummer verfällt). Die Kündigung bei Versatel wird durch die Telekom durchgeführt. Einen Wunschtermin kannst Du zwar angeben, der ist aber nicht relevant, da der Wechseltermin das Ende-Datum des Versatel-Vertrages ist. Also keine Sorge, Du musst nicht doppelt zahlen.

Folgendes musst Du aber unbedingt beachten:

Du hast bei dem Versatel-Vertrag eine Kündigungsfrist - häufig 3 Monate. Der Wechselauftrag an die Telekom muss also rechtzeitig vor Ablauf der Kündigungsfrist erfolgen, damit die Telekom fristgerecht kündigen kann.

Rechtzeitig heisst hier 6-8 Wochen vor dem Ende der Kündigungsfrist.

Beispiel: Versatel-Vertrag läuft aus zum 31.12., Kündigung muss bis zum Ende September erfolgen ( bei 3-monatiger Kündigungsfrist). Der Telekom-Auftrag sollte Anfang August oder besser früher erfolgen, damit die Telekom genug Zeit hat, sich um den Auftrag zu kümmern und fristgerecht zum Ende September kündigen kann. Meiner Erfahrung nach reicht z.B. ein Vorlauf von ca. 4 Wochen u.U. nicht aus. Wenn die Kündigungsfrist versäumt wurde, verlängert sich der Versatel-Vertrag automatisch und damit ist der Wechsel geplatzt.

Woher ich das weiß:Beruf – Langjährige Erfahrung als Systemtechniker für TK-Anlagen

Wenn du da im Bestellvorgang nicht den gewünschten Termin auswählen kannst, dann hast du da irgendwas falsches angeklickt, oder aber du solltest das vorher abklären. Termine, die da ausgewählt werden sind in der Regel verbindlich.

Der abgebende Anbieter stellt den Termin des Vertragsende. Erst nach Ende des Vertrages steht dem neuen Anbieter die Rufnummer zu.

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