account verkauft nun gesperrt

6 Antworten

Hat er dir das Geld überwiesen? Dann behalte es erstmal. Ich denke er will dich nur unter Druck setzten. Vielleicht solltest du hier deinen Klarnamen rausnehmen. Auf jedenfall screenshots machen. Rein Vertraglich hast du dich ja an alles gehalten. Wenn er dich wegen Betruges anzeigt, bekommst du von der Polizei erst mal ein Anhörungbogen. Da kannst du dann alles Erklären. Wenn es vor Gericht (für 180€...) geht, dann brauchst du eh einen Anwalt.

Ohne Gewähr, bin kein Anwalt.

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Hast du dir jemals die AGB durchgelesen? Ach was frag ich, höchstwahrscheinlich nicht...

Hier der Link: http://www.darkorbit.de/index.es?action=info&subAction=termsOfUse#terms_11

Und hier der Auszug der für deinen Fall am wichtigsten ist:

  • 9.3.3 Im Falle eines begründeten Verdachts, dass Zugangsdaten unbefugten Dritten bekannt wurden, ist Bigpoint aus Sicherheitsgründen berechtigt, aber nicht verpflichtet, nach freiem Ermessen die Zugangsdaten ohne vorherige Ankündigung selbständig zu ändern bzw. die Nutzung des Accounts zu sperren. Sie wird den berechtigten Nutzer hierüber unverzüglich informieren und ihm auf Anforderung innerhalb angemessener Frist die neuen Zugangsdaten mitteilen. Der Nutzer hat keinen Anspruch darauf, dass die ursprünglichen Zugangsdaten wieder hergestellt werden.

9.3.4 Der Nutzer ist nicht berechtigt, seinen Account an Dritte zu verkaufen oder sonst weiter zu geben. Dies gilt nicht für Verkauf oder Weitergabe innerhalb von zu diesem Zweck von Bigpoint geschaffenen und vorgehaltenen Angeboten.

In dem Fall dürftet ihr beide wohl ziemlich schlecht dastehen, rechtlich gesehen. Du, weil du deinen Account zum Verkauf angeboten hast und dafür Geld kassiert hast. Er weil er auf das Verkaufsangebot einging. Klassisches Patt also.

Ich würde versuchen es vernünftig zu regeln. Das Geld zurück überweisen (also jeden Cent den er überwiesen hat). Im Gegenzug wird er das getätigte Geschäft vergessen, er schafft sich einen eigenen Account und du schaust ob du deinen Account reaktivieren kannst für dich.

Das wusste der Käufer aber vorher auch und ich habe meine Pflicht doch erbracht, Daten zugestellt und er hat den Account. Wenn er jetzt gesperrt wurde, ist es doch eigentlich sein Problem, weil man damit eben rechnen muss, wenn man einen Account kauft. Aber ich habe ja Screens usw. das alles okay ist. Deswegen kann man mir doch eigentlich nichts, weil Betrug kann es ja nicht sein, wurde komplett übergeben und es ist alles gut gewesen. Sperre kam erst als er den Account schon komplett hatte. Dafür kann ich ja nicht haften

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@Lumpi1895

Ich hab mir nicht alles durchgelesen, nur erst mal grob überflogen:

Dass die AGB den Verkauf einschränken, gilt selbstverständlich für den Verkäufer, denn er hat die AGB akzeptiert! Der Kaufvertrag ist davon unabhängig und verpflichtet nur den Verkäufer, den Account dem Käufer zur Verfügung zu stellen. Dieser darf grundsätzlich davon ausgehen, dass der Verkäufer verfügen darf - die Verpflichtung aber ist davon noch mal unabhängig!

Grundsätzlich sollte wohl klar sein, dass der Verkäufer, wenn er 180 Ocken für etwas bekommt, dann irgendwie dafür einstehen muss, dass das Ding auch läuft - und andernfalls eine weitere Einigung je nach Einzelfall herbeigeführt werden sollte.

Jetzt beim zweiten Überfliegen erkenne ich noch grob, dass da irgendwas von Handy und Betrug gemauschelt wird. Spontan sehe ich nirgends Betrug, die ganze Angelegenheit sieht eher seitens des Käufers nicht ganz koscher aus.

Falls du den Sachverhalt noch mal klar formulierst und noch eine klare Frage stellst und mich an dieser Stelle darauf hinweist, sehe ich mir das auch sehr gerne noch mal an.

Ansonsten grober Plan: Account zurückholen (unter Beteiligung Support); prüfen, ob alles ist wie früher; entsprechend das Geld zurück - anschließend zurücklehnen.

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@Droitteur

Ich fasse noch mal alle wichtigen Punkte zusammen. Zum ersten, habe ich dem Käufer einen Vertrag angeboten, dieser wurde abgelehnt, da er keinen braucht!

Nach langen hin und her, weil er Probleme mit seiner Bank hatte und ich klar gesagt habe, dass ich vorher keine Daten rausgebe, Kam dann am 5.02 das Geld mit Zweck Handy, was ja so gesehen dann auch gar kein Beweis ist richtig? So wurde es mir selbst von der Polizei auf Nachfrage mitgeteilt, da er DarkOrbit Account usw. hätte schreiben müssen. Kann ich mich zu not darauf berufen?

Dann kamen auch gleich die Drohungen, er will mich Anzeigen und dann will er zum Anwalt gehen, weil ich ihn Betrogen hätte, obwohl ich nicht mal online gewesen bin und eben auch nicht 24/7 auf ihn warte. Da muss man dann eben auch mal warten, hätte mich ja auch anrufen können, dies ist auch am 05.02 gewesen.

Kopie aus WhatsApp von ihm: 6. Feb., 10:15 - Kevin Acc Kauf: D.h. du willst mir den account den du mir angeboten hast nicht geben. Du hast den artikel anders beschrieben und so ist es. Schon viele wollten sich rausreden, und wo sind sie jetzt? Im Gefängnis und haben 0 kohle. 6. Feb., 10:30 - Kevin Acc Kauf: Aufjedenfall soll ich dir sagen solltest geld zurückschicken mit strafanzeige wird es einiges mehr. 7. Feb., 17:45 - Kevin Acc Kauf: Darf dir nicht mehr schreiben. Sie melden sich bei dir

Das sind noch ein paar Sachen von ihm gewesen, wie es weitergeht, sieht man ja oben. Also von meiner Seite, wurde der Account komplett übergeben und der muss sich dann jetzt eben an Support wenden, wenn er gesperrt wurde. Ich kenne ja noch nicht mal einen Grund, da ich ja keine Infos habe und keinen Zugriff mehr auf den Account.

In mein Augen ist da einfach etwas falsch, erst kann er nicht Bezahlen und zieht alles in die Länge, dann kommt auf einmal das Geld und ich bekomme gleich Drohungen von ihm. Jetzt ist der Account angeblich gesperrt und ich hätte es gemacht usw. Er hat mich ja wohl vorher schon Angezeigt, weil ich nicht sofort gesehen habe das er Überweisen hat, dann wollte er die Anzeige zurückziehen, jetzt nicht.

Persönlich habe ich mit der Polizei gesprochen auf viel können sie mir nicht sagen, weil es am Samstag noch keine Anzeige geben mich gab. Meine Freundin arbeitet beim Anwalt und von der Seite, kann man mir eigentlich nichts, aber er kennt sich eben auch nicht in dem Thema aus.

Die Frage ist einfach, wie ich mich jetzt verhalten soll und ob er damit wirklich durchkommt, er kennt die AGBS ja auch und ich habe extra gesagt das ich hier nur Geld für die Zeit bekomme, die ich in den Account gesteckt habe. Es werden so viele Accounts verkauft, natürlich will dies der Betreiber nicht, aber trotzdem wird es gemacht. Ich selbst habe über 1000€ in den Account gesteckt und bin erst seit 5 Monaten wieder dabei gewesen, natürlich will ich ein bissel Geld zurück bekommen, weil ich einfach keine Lust mehr auf Bankerspiele habe und mich zurückgezogen habe.

Markus : Ganz ehrlich das ist Kindergarten, gib deine Bankdaten gehe montag auf die Bank.

Hier habe ich ihm am Samstag sogar Angeboten, dass ich ihm das Geld zurückschicke, aber er wollte den Account haben, jetzt weiß ich wieso..

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@Lumpi1895

Sehr schön :)

Mal zur allgemeinen Info: Eine Anzeige kann man nicht mehr zurückziehen; dein Käufer ist also offenbar am bluffen. Und dann dieser Kram von wegen Gefängnis und so^^ Und seine falsche Überweisung macht vielmehr ihn selbst verdächtig.

Hier mal ein wunderschöner Artikel, dem ich mich frecherweise mal genau so anschließen möchte (vergleiche gerne meine Ausführungen im vorigen Kommentar) - heise.de

"Aufgrund des in vielen AGB enthaltenen Verbotes, virtuelle Items zu verkaufen, deklarieren manche Handelsplattformen das Geschäft nicht als Verkauf. Sie sagen vielmehr, wie es auch viele Einzelanbieter bei eBay tun, dass der Erwerber ein Entgelt für die Zeit bezahle, die für die Beschaffung des Items aufgewendet wurde. Diese Erklärung hilft aber für die juristische Einordnung nicht wirklich weiter. Vertragsrechtlich muss feststehen, für welche Leistung ein Entgelt bezahlt wird. Eine Bezahlung bereits aufgewendeter Zeit ist danach keine juristische Kategorie. Vielmehr läuft es eben doch darauf hinaus, dass es sich um einen Kaufvertrag handelt. Den Vorgang anders zu etikettieren bringt mehr Probleme, als es löst - vor allem die Rechte und Pflichten des Käufers sind nicht klar.

Außerdem wiegt es vielleicht manchen Käufer in falscher Sicherheit, wenn ihm durch die anderweitige Bezeichnung verschleiert wird, dass er gegen die AGB des Spieleanbieters verstößt. Natürlich gelten diese AGB, selbst wenn sie wirksam sind, nur im Verhältnis zwischen Spieler und Spielbetreiber. Auf die rechtliche Verbindlichkeit von Vereinbarungen, die zwischen zwei Spielern getroffen werden, haben sie keinen Einfluss.

Ein Vertrag ist ein Vertrag
Unabhängig davon, ob der Spieleanbieter den Weiterverkauf von virtuellen Items wirksam verbieten kann, ist der Handel zwischen den Spielern auf jeden Fall kein rechtsfreier Raum. Das heißt nicht, dass ein spielintern „gediebter“ Glitzerstab auch im Rechtssinn gestohlen sei: Ein Diebstahl kann nur an Sachen begangen werden, virtuelle Gegenstände sind aber keine Sachen. Wer sich aber verpflichtet, einen bestimmten virtuellen Gegenstand oder einen Account zu übertragen, muss diesen real vereinbarten Vertrag auch erfüllen. Tut er das nicht, hat sein Vertragspartner zumindest einen Anspruch auf Rückzahlung. Wer dabei täuscht, muss mit einer Bestrafung wegen Betrugs rechnen, ungeachtet der zivilrechtlichen Ansprüche, denen er sich aussetzt. Das ist im Unterschied zu anderen hier angesprochenen Rechtsfragen auch unstreitig. Im Übrigen kann man Spielern, die virtuelle Items kaufen oder verkaufen, nur raten, in der virtuellen Welt nicht weniger vorsichtig zu sein als in der realen: Wer einen Anspruch einklagen will, braucht Beweise. ICQ-Protokolle beispielsweise eignen sich dazu vor Gericht denkbar schlecht. E-Mail-Nachrichten sind etwas besser - sofern ihre Verfasserschaft nicht erfolgreich abgestritten werden kann. Im Zweifelsfall ist es am besten, sich eine beabsichtigte Transaktion noch einmal in allen Einzelheiten ausdrücklich bestätigen zu lassen. (psz)"

Wenn du dazu noch konkrete Fragen hast, dann gerne her damit :) Ich würde so erst mal wiederholen, dass du ihm das Geld zurückgeben sollst - aber das willst du ja ohnehin schon von selbst. Stell aber zuvor sicher, dass du vorher deinen Account sauber zurückerhältst. Wenn möglich entsperrt, in jedem Fall aber frei vom Zugriff durch den Käufer. Für einen Betrug sehe ich weiterhin keine Anhaltspunkte, insofern also, wie oben gesagt, einfach zurücklehnen; wenn er weiter hartnäckig nervt, kannst ja noch mal Bescheid geben, dann prüfen wir in der Richtung weitere Maßnahmen.

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dir ist schon klar das man accounts gerade wenn man da geld reinsteckt verboten ist oder und wenn er die anzeige wegen sowas gemacht hat dann hat die polizei auch dem entsprechend gehandelt xDDD weils verboten ist ist ja bei s4 league ja genau so genau wie lol sowas ist eig. verboten ;)

habe da meine ehrfahrungen gemacht keine sorge habe selbst deswegen mal ne strafe bekommen (ich mein alles damit das accounts nicht verkauft werden darf bzw. verhandelt)

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@Canon464

Der Handel der Accounts ist von den Betreibern verboten. Das heißt das die den Account in so einen Fall sperren. Das da rechtliche folgen kommen, glaub ich kaum. Falls es doch anders ist belehre mich.

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@Marv2190

schon mein kommentar reicht schon aus oder nicht ? ich brauche dir hier nicht meine lebens geschichte zu erzählen

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@Canon464

ich war in solch einer situation was demnach ich besser sagen kann als du ich kann nur sagen das es verboten ist und auch seine eigene strafe ist wenn die polizei sein acc sperrt und er sein geld zurückgeben muss

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Sorry, aber geht das Ganze bitte mal auch auf deutsch im Klartext??

Außerdem: auch wenn die Betreiber lt. ihren AGB den Verkauf von Accounts verbieten, hat die Polizei damit rein gar nichts zu tun - d. h. die sperrt da erstmal gar nichts! Denn rein vom Gesetz her ist es nicht verboten!

Das ist eine rein zivilrechtliche Angelegenheit. Außer der Käufer erstattet eine Anzeige wegen Betrugs - aber auch dann sperrt die Polente sicher keinen Spiele-Acc.^^

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