Abzug Lohnsteuer von Betriebsrente

4 Antworten

Die Lohnsteuer ist eine Vorauszahlung auf die Einkommenssteuer, Steuern lassen sich legal nicht verhindern...

Euer zu versteuerndes Einkommen(steuerpflichtiger Teil eurer gesetzlichen Rente, Betriebsrente, sonstige Einkünfte jeweils abzüglich Werbungskosten) darf 16.008,- € im Jahr nicht überschreiten, ansonsten müssen Steuern gezahlt werden.

Wenn Ihr beide Rente bezieht und die Summe ist unter der Steuergrenze, Deiner Frau wird von der Betriebsrente Lohnsteuer abgezogen, dann ist das weiter nicht tragisch denn die bekommt ihr ein Jahr später zurück, aber nur wenn Ihr einen Lohsteuer-Jahresausgleich macht.

Danke, genau das wollte ich umgehen. Kann man nicht irgendwie einrichten,daß die Lohnsteuer erst gar nicht abgeführt wird?

mfg

ejo

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Hallo ejo48,

ihr müsst das von mehreren "Seite" sehen.

Bei einer Betriebsrente, die "auf Lohnsteuerkarte" ausbezahlt wird, wird IMMER die Lohnsteuer gemäß der "beim Finanzamt gespeicherten Lohnsteuerklasse" abgezogen. Ihr könnt beim Finanzamt die für eure Betriebsrenten optimale Lohnsteuerklasse beantragen.

Dass Renten nicht steuerpflichtig sind, ist und war schon immer falsch!

Renten jeglicher Art waren in Deutschland schon immer steuerpflichtig! Seit 2005 ist - auf Betreiben eines hochbezahlten Beamten (Pensionisten) und aufgrund des Urteils höchstbezahlter Richter, die eine extrem hohe Pension bekommen (werden) - ein noch viel größerer Teil der gesetzlichen Renten steuerpflichtig.

Was ganz anderes ist, ob ihr tatsächlich Einkommensteuer zahlen müsst.

Die Höhe eurer Einkommensteuer berechnet sich aus dem steuerpflichtigen Teil eurer Renten + den Betriebsrenten + allen sonstigen steuerpflichtigen Einkünften.

Die Lohnsteuer und auch die Abgeltungssteuer (auf Kapitalerträge) ist immer eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer.

Um zu viel bezahlte Lohnsteuer zurück zu bekommen müsst ihr jedes Jahr termingerecht eine Einkommensteuererklärung abgeben.

Hinweis:

Bei vielen Rentnern, die keine hohe Rente + sonstige Einkünfte haben, lohnt es sich alle Kapitaleinkünfte in der Einkommensteuererklärung (Anlage KAP) anzugeben.

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