Abzüge bei Frührente?

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7 Antworten

Vor dem 63. Geburtstag bekommt man keine Rente wegen Alters auch nicht mit Abzügen!

Die Rente würde aufgrund der dann erhaltenen Entgeltpunkte berrechnet. Auf diesen Wert werden die Strafabschläge erhoben, ein Leben lang!

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Warum wendet sich Deine Mutter nicht an die Rentenversicherung, sondern lässt ihren Spross in einem Internetforum fragen? 

Die RV rechnet einem doch an Beispielen aus, wie viel Rente es mit Abschlägen ab welchem Zeitpunkt gibt und berücksichtigt auch die augenblickliche Gesetzeslage - die hier kaum jemand genau kennen wird - und auch geplante Änderungen.  

Zusätzlich - und für eine erste Info immer gut - gibt es doch auch ehrenamtliche Rentenberater, z. B. Sachbearbeiter von Krankenkassen oder auch ehrenamtliche Richter von Sozialgerichten oder auch Beschäftigte bei den Städten und Gemeinden. 

Ich habe alle aufgesucht, mich dort beraten lassen, die Infos verglichen und bin dann zu dem Schluss gekommen, dass es sich für mich lohnen würde, über eine Altersteilzeit rechtzeitig die Biege zu machen und das Leben zu genießen - oder bei GF Fragen zu beantworten ;-) 

Dazu brauchte ich kein Internetportal; jeweils ein Anruf zur Terminvereinbarung reichte aus. 

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Wenn deine Mutter 45 Arbeitsjahre hat, kann sie mit 63 ohne Abzüge in Altersrente gehen.
Dann gibt es noch in einigen Betrieben eine Art "Betriebsrente". Da wird pro Monat was man eher geht 0,3% abgezogen.

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Dadurch bekommt sie diese Rente ja auch bereits 12 mal öfter. 

Der Abzug bleibt dann übrigens für den Rest des Lebens bestehen.

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Wenn man die 45 Jahre voll hat, kann man bis 2 Jahre vor dem Renteneintrittsalter in Rente gehen. Wenn das bei deiner Mutter genau 66 Jahre wäre (das geht ja in Monatsschritten nach oben), dann kann sie mit 64 Abschlagsfrei in Rente gehen, also ohne Abzug. Für die 2 Jahre, die sie dann nicht mehr arbeitet, bekommt sie natürlich keine Rente, sie bekommt also weniger, als wenn sie mit 66 gehen würde. Sie bekommt das an Rente, was sie bis zum 64 Lebensjahr erwirtschaftet hat an Rentenanwartschaftszeiten. 

Wenn sich deine Mutter entschliesst, die Rente mit Abschlag zu nehmen, dann kann sie bis zu 3 Jahre früher zu gehen, also mit 63, dann bekommt sie pro Monat 0,3 % abgezogen, also bei 3 vollen Jahren also nicht 7,2 %, sondern 10,8% und das wird davon abgezogen, was sie jetzt an Rentenanwartsschaftszeiten bereits erworben hat.

Beide Renten sind nicht miteinander kombinierbar, man kann nur eine Form wählen, die 45 Jahre spielen bei der zweiten Variante keine Rolle mehr und bringen auch nichts extra .

Mit 62 in Rente geht nicht, da nur frühstens 3 Jahre vorher möglich ist, dann wäre sie arbeitslos mit Sperrzeit, wenn sie ihren Job kündigt. 

Das Renteneintrittsalter hängt vom Geburtsjahrgang ab, kann man googeln, dann ist bei 45 Jahren eben die abschlagfreie Rente bis 2 Jahre früher möglich ODER die Rente mit Abschlag bis zu 3 Jahre früher. Der Abschlag gilt lebenslang. 

Deine Mutter sollte sich dringend mal einen Termin machen bei der Rentenstelle und sich beraten lassen, das ist kostenlos und dann kennt an seine Möglichkeiten und die Höhe der Rente bei allen möglichkeiten, sollte man mindestens 5 Jahre vor der Rente machen.

Ansonsten gibt es nur noch die EU Rente, hier muss man aber nachweislich nicht mehr arbeitsfähig sein.

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Hallo Dastano,

Sie schreiben:

Abzüge bei Frührente?

Grüße euch, meine Mama kann mit 64 offiziell in Rente gehen. Sie würde jedoch gern mit 62 gehen. Die 45 Jahre hat sie schon voll.

Stimmt es das es pro Monat 0,3% sind?

Dann wären es 7,2%. Die Frage die ich mich dann stelle, von was die 7,2% sind. Von der Rente die Sie mit 64 bekommen hätte oder die Rente ab 62 - 7,2%

Antwort:

Leider schreiben Sie nicht, in welchem Jahr Ihre werte Mutter geboren ist!

Denn:

Die Rente (mit 45 Arbeitsjahren ab 63) entpuppt sich für die Geburts-Jahrgänge nach 1952 als politische Mogelpackung, denn für jedes Jahr nach 1952 müßen zusätzlich 2 Monate Wartezeit hingenommen werden!

Siehe hierzu unter folgendem DRV-Link ab Seite 13::

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/258148/publicationFile/51387/die_richtige_altersrente_fuer_sie.pdf

Wenn Sie ganz genau wissen wollen, wie hoch die Rente tatsächlich ausfallen wird, dann sollten Sie bei der zuständigen DRV-Rentenanstalt eine aktuelle Rentenauskunft anfordern!

Bitte beachten Sie auch, daß wirklich jeder einzelne Beitragsmonat korrekt auf dem Rentenkonto erfaßt worden ist, denn jeder fehlende Beitragsmonat bedeutet eine lebenslange Rentenkürzung!

Auch jeder Monat der vorzeitigen Inanspruchnahme bedeutet eine lebenslange Rentenkürzung (0,3 Prozent pro Monat)!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Auch wenn deine Mutter die 45 Arbeits-Jahre voll hat, 63 Jahre muss sie schon alt sein. Mit 62 geht das nicht.

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Kommentar von Dastano
07.10.2016, 13:34

Ah ok :) Wenn mit 63 dann mit 3% Abzüge auf das was Sie mit 64 bekommen hätte oder mit 63 bekommen würde?

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