Abwesenheit und Unsicherheit im Studium in Berlin

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3 Antworten

Innerhalb eines Studiums kommt es bei vielen Menschen zu einer tiefen Sinnkrise. Alles ist Neu und man merkt, wie unsicher man eigentlich ist und zweifelt an allem. Du kannst vielleicht mal ein paar Therapiesitzungen machen. Also wenn du Geld dazu hast, dir einen Coach suchen, mit dem du, über das was gerade in dir vorgeht sprechen kannst. Manchmal ist man blind für Dinge, die aber sehr wichtig sind. Manchmal braucht man ein wenig Motivation von aussen. Manchmal braucht man jemanden, der sich die Zeit nimmt, um mal objektiv auf die jetztige Situation zu schauen und Lösungen aus dir heraus zu finden. Also das wäre mein Rat: Eine Art Situationssupervision.

Vielleicht kommt dabei heraus, dass du zu Fotographie wechselst, oder etwas ganz was anderes. Aufjedenfall geht dieses Sackgassengefühl weg und das ermöglicht dir auch, wieder offen für andere Menschen zu werden, weil du nichts mehr mit dir herumschleppst.

warum STUDIERST du mediendesign? das ist doch auch eine ausbildung. da verdienst du sofort voll geld, hast nette kollegen. ich hatte einen jungen azubi als kollegen, der das gemacht hat. er war voll im job, voll anerkannt, und wir haben ihn alle etwas betüddelt. - du hast einfach einen falschen weg eingeschlagen und fühlst dich jetzt ohne orientierung, das passiert noch öfter im leben. außerdem berlin ... ist ja einfach auch schrecklich, viel zu groß. allerdings sind dort viele zeitschriften und verlage, die bilden sicher alle mediendesigner aus. mein tipp: nicht rum jammern, sondern bewerben für einen guten ausbildungsplatz beginn sommer 2014. für dies jahr bis du zu spät. das geht ja bald schon los. man bewirbt sich immer 1 jahr vorher. also diesen sommer. es wäre ideal. wechsel!!

So ein bisschen scheint dir auch das jammern zu gefallen...

Brich das Studium ab, das führt zu nichts. Offensichtlich. Such dir einen nebenjob. Das macht dich wirtschaftlich unabhängiger. Und kümmere dich um einen Studienplatz für Fotographie.

dashuhnsagtmuh 11.06.2013, 09:53

Ok.Mach ich.

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schwabinggirl 11.06.2013, 10:13
@dashuhnsagtmuh

ziemlich dummer tipp. fotograf ist ein aussterbender beruf. willst du babys in kaufhäusern fotografieren? du musst ans arbeiten kommen! nichts studieren, wo du nicht vorher 1-2 erfolgeiche berufspraktika gemacht hast.

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Atzei 11.06.2013, 11:25
@schwabinggirl

Es gibt eine Vielzahl von Berufen, die eine relativ ungesicherte Perspektive besitzen. U.a. gilt das natürlich praktisch ausnahmslos für alle künstlerisch angehauchten. Es ist also wirklich nicht außerhalb jeder Lebenswahrscheinlichkeit, dass es schwer wird, sich als Fotografin zu etablieren. Sicher ist hingegen zweierlei: das sie ihr aktuelles Studium in den Sand setzt, wenn sie es widerwillig fortführt und das Fotografie ihr Ding ist, dem sie sich motiviert und konzentriert widmen wird. Deiner Logik zufolge dürfte man sich nur noch für "sichere" Berufsperspektiven entscheiden... :-/ Dann gäbe es aber keine Kunst, keine Kultur, kein Fernsehen, keinen Film, keine DJs, Türsteher, Kneipenwirte, Restauranteröffner usw., usf, etc. pp.

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