Abtretung einer Forderung

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Vom Ankauf der Forderungen leben Inkassofirmen ja. Wenn die Forderung damals ungerechtfertigt war, ist sie es ja heute wohl immer noch.  Da wirst du wohl den Anwalt noch mal bemühen müssen. Aber wieso musstest du denn die Anwaltsgebühr zahlen, wenn die Bank im Unrecht war?

Hallo Herbertwilli,

grundsätzlich kann eine Forderung natürlich verkauft bzw. abgetreten werden. Dies ist auch möglich, wenn die Forderung noch nicht fällig ist. Voraussetzung ist allerdings das tatsächliche bestehen einer Forderung. Lassen Sie sich also am besten von der Bank bzw von dem Inkassounternehmen das tatsächliche bestehen der Forderung nachweisen (am besten mit Verweis auf den Schriftverkehr von 2013 sofern es sich nicht um eine neue Forderung handelt). Meine Aussagen stellen keine verbindliche Rechtabersatung dar und ersetzen natürlich keinen anwaltlichen Rat.

Grüße und einen schönen Sonntag!

Gerichtsvollzieher trotz strittiger Forderungen

Hallo :) Ich wüsste gerne wie es sich mit den Gerichtsvollzieher bei einer strittigen Forderung verhält. Folgende Sachlage: Es wurde ein Kredit mit Grundschuld aufgenommen. 2 Jahre später wurde ein neuer Kredit auf das Haus aufgenommen um den ersten abzulösen und das Haus umzuschreiben. Die Löschung wurde daraufhin bewilligt. Nun hat das erste Kreditinstitut allerdings immernoch angeblich offene Forderungen und meint, der Löschung wurde nur zugestimmt, weil kein höherer Verkaufserlös zu erwarten war. Wie gesagt, dass Haus wurde nicht verkauft sondern der Kredit wurde umfinanziert. Der Forderung wurde mehrfach widersprochen. Nun kam der Brief mit einen Termin für die Gerichtsvollzieherin. Was tut man nun? Ein Anwalt wurde aufgrund der Kosten noch nicht eingeschaltet, ist nun aber wohl notwenig. Schuldnerberatung wurde bereits beansprucht. Wann verjährt ein Verbraucherkredit?

...zur Frage

Anwalt oder Inkasso... Abtretung von Forderungen ?

Ich habe jemanden ein vertragliches Privatdarlehen in Höhe von 6400 Euro gewährt wovon lediglich 300 zurück bezahlt wurden. Jetzt frage ich mich ob ich ein Inkassso Unternehmen oder einen Anwalt einschalten soll denn der Schuldner ist ziemlich hartnäckig. Was ist da eigentlich der Unterschied? Am liebsten würde ich die Forderung verkaufen, weiss jedoch nicht ob das als Privatperson geht. Hat damit jemand erfahrungen, und mit welchem Unternehmen?

...zur Frage

Ist es rechtmäßig dass ein Inkassobüro abgetretene Forderungen im Schuldnerverzeichnis der Schufa eintragen lässt?

Konkreter Fall:

Uralte Forderung aus 1994 der Firma Schöpflin, die später von der Quelle AG/GmbH übernommen wurde.

Vollstreckungstitel-Inhaber ist nach wie vor die Firma Schöpflin. Das Inkassounternehmen darf laut Urkunde Forderungen einziehen, ist aber scheinbar nicht der neue Inhaber des vollstreckbaren Titels und hat im eigenen Namen die Schulden bei der Schufa eintragen lassen.

Update: Die Forderung ist mittlerweile beglichen und steht auch als "erledigt" in meiner Schufa Auskunft.

Die Fa. Schöpflin/Quelle hatte die titulierte Forderung nicht bei der Schufa gemeldet.

Quelle ist in Insolvenz (scheinbar noch immer nicht abgewickelt) und hat die Forderung an das Inkassounternehmen verkauft. Der Insolvenzverwalter hatte die (uralt)Forderungen seinerzeit aus der Insolvenzmasse von Quelle freigegeben.

Bei der ganzen Sache ist, um es galant auszudrücken, der Wurm drin. Es gibt zig Seiten im Internet, die über ähnliche Fälle berichten. Wer Zeit und Lust hat, der kann mal unter https://www.rechtspflegerforum.de/showthread.php?47690-Kaufhaus-GmbH nachschauen.

...zur Frage

Suche Inkassounternehmen für eine einmalige Forderung

Hallo zusammen,

für eine einmalige Forderung (1.000 EUR) suche ich ein Inkassounternehmen. Ich habe bereits mehrere Unternehmen angerufen, die möchten allerdings Kunden, die regelmäßige Forderungen abtreten. Kann mir jemand einen Tipp geben, wie ich ein entsprechendes Inkassounternehmen finde?

Gruß

Tabolinus

...zur Frage

Verwirkung von titulierten Forderungen?

Hallo an alle geneigten Leser dieses Beitrags.

Die Sache ist sehr Komplex, deshalb (versuche) ich mich auf das wesentliche zu beschränken.

1994 - Ehemalige Lebensgefährtin bestellt, ohne meine Kenntnis oder Zustimmung, bei einem Versandhandel Waren und zahlt die Rechnung nicht.

1994 - Lebensgefährtin fängt Zustellungsurkunde von Mahn- und Vollstreckungsbescheid ab.

1994 - Gerichtsvollzieher meldet sich bei mir.

1994 - Schuld wird restlos von mir an Gerichtsvollzieher überwiesen

1995 - 2011 Nichts!

2011 - Inkassounternehmen stellt Forderung an mich

2011 - Besuch Gerichtsvollzieher, der nach meiner Erklärung nicht gegen mich vollstreckt.

2011 - Mein Schreiben an Inkasso, das die Forderung bereits bezahlt ist. Belege Quittungen sind nach dieser langen Zeit (17 Jahre) nicht mehr vorhanden.

Der Versandhandel war Bestandteil des Mutterkonzerns - ich nenne es mal Qualle. Im Zusammenhang mit der Insolvenz der Fa. XXX wurde das Versandunternehmen Qualle aufgelöst und in Teilen verkauft.

Das Inkassounternehmen würde ich mal als „Einauge“ bezeichnen. Dabei denke ich an griechische Mythologie.

Ich habe nun einen Anwalt eingeschaltet der Vollinhaltlich mein Schreiben an „Einauge“ aus dem Jahre 2011 (Verwirkung) bestätigt. „Einauge“ allerdings, besteht weiterhin auf die Forderung.

Mein Anwalt rät mir, die Forderung zu bezahlen und keine Vollstreckungsgegenklage zu erheben.

Meine Fragen:

Kann es denn wirklich sein, das nach 17 Jahren Untätigkeit seitens dem Gläubiger (unabhängig davon, ob ich die Zahlung nachweisen könnte), die Forderung nicht verwirkt ist?

Wenn das nicht zutrifft, darf Einauge weitere Kosten als die ursprüngliche Forderung geltend machen?

Vielen Dank für Eure Antworten.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?