Abtreibung zu voreillig?!

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3 Antworten

Heutzutage führen Abtreibungen nur noch in sehr seltenen Fällen zu Unfruchtbarkeit und dann muss da shcon ganz schön enorm gepfuscht worden sein. Wenns so wäre, wüsstet ihr das bereits.

Abtreibungen erhöhen jedoch nach wie vor das Risiko auf Fehl- und Frühgeburten.

Davon abgesehen wird sie ja nicht nur wegen dir abgetrieben haben, sondern in erster Linie wegen sich selbst (jedenfalls ist das zu hoffen, sonst hätte sie vermutlich nie die Bescheinigung dafür bekommen).

Klar steht das vermutlich irgendwie zwischen einem. Dass da irgendwann mal ein "Ich will das jetzt aber nicht." gesagt wurde.

Jedenfalls würd ich sagen, dass du geschehenes eh nicht rückgängig machen kannst und damit leben musst. Und eh du dir mit ihr zusammen wieder Gedanken über ein kind machst, solltet ihr eure beziehung auf die reihe bekommen. Dass man sich mal streitet, ist normal, aber du sagst, dass ihr das oft tut und da würde meiner meinung nach ein Kind ohnehin nicht rein passen. Du kannst nie wissen, ob eine Beziehung Zukunft hat und wenn das damals schon ein Grund war, kein Kind zu wollen, dann ist das auch weiterhin ein Grund.

die Entscheidung wurde getroffe, jetzt müsst ihr beide damit leben. Aber eure Beziehung klingt eh nicht so, als würde sie ein Baby verkraften. Ich kann sie auch irgendwo verstehen, klingt nicht so, als hättest du sie damals wirklich unterstützt.

Achja: Die letzte Abtreibung hat wohl keinen Einfluss auf eine weitere Schwangerschaft

Du trägst das Los, das so gut wie jede Frau, die abgetrieben hat, auch trägt... die Frage nach dem "wie wäre es gewesen..."...

Sie wird Dich wahrscheinlich immer weiter verfolgen... sporadisch, nicht andauernd!

Sie lässt sich auch nicht durch ein "neues" Kind ersticken, denn es kann halt dieses eine Kind nicht ersetzen.

Ich kann Deinen / Euren (?) Gedankengang zur damaligen Entscheidung ein Stück weit nachvollziehen. Rückgängig kannst Du's eh nicht machen... das Vertrackte an der Sache...

Schade finde ich, dass Deine Freundin ihren (vermeintlichen) Trumpf ausspielt, und Dir die Chance auf ein (gemeinsames) Kind verwehrt... vllt hat auch sie an der Sache zu knapsen und weiß nicht, wie sie mit einer eneuten Schwangerschaft umgehen kann und soll???

Ihr solltet Euch - wenn möglich - mal vernünftig hinsetzen und miteinander reden. Ängste, Sorgen, Gedanken austauschen. Vllt weinen, vllt verstehen, vllt resignieren... und neu ansetzen... womit auch immer... muss ja nicht "gleich" ein Baby sein...

Ich glaube, die Situation ist noch nicht ausgesessen...

P.S.: Wenn bei der Abtreibung alles "gut verlaufen" ist, dann sollte einer weiteren Schwangerschaft nichts im Weg stehen... rein anatomisch und biologisch.

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