Abtreibung weshalb?

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12 Antworten

Ich habe vor rund 30 Jahren mitten in der Ausbildung und einer kriselnden Beziehung abgetrieben. Es war zum damaligen Zeitpunkt für mich mit 22 eine schnell getroffene Entscheidung, die ich bis heute nicht bereut habe.

Nach dem Abbruch habe ich darauf gewartet, dass sich "Gefühlsabgründe" in mir auftun. Vielleicht Reue, Scham, Trauer...?

Aber nichts dergleichen - außer Erleichterung.

Ich habe mich gefragt, ob ich mich für die Abwesenheit von Gewissensbissen selbst verurteilen sollte und was das über mich als Mensch aussagt. Doch dann ist mir klar geworden, dass meine Entscheidung zu diesem Zeitpunkt für mich schlicht und ergreifend einfach richtig war und sich dann auch richtig anfühlt.

Heute bin ich glücklich verheiratet und habe nach einer Fehlgeburt zwei wunderbare Kinder bekommen.

Jede Frau kann in die Situation kommen, ungeplant schwanger zu werden, ob nun durch Leichtsinn, Naivität, Unkenntnis, Geldmangel, unterschwelligen Druck des Partners oder einfach Pech.

Schön, wenn dann dem ungeplant ein nun doch gewollt folgt und man nie in eine Schwangerschaftskonfliktsituation kommt. Aber gut, dass die Indikationsregelung in Teilen durch die Fristenregelung ersetzt worden ist, denn bei einer ungewollten Schwangerschaft zählen einzig die Gründe der Frau, sich gegebenenfalls für einen Abbruch zu entscheiden, denn es ist ihr Leben, ihr Körper und ihre Zukunft.

Warum jedoch gelegentlich in "richtige" und "falsche" Gründe einer Abtreibung unterteilt wird, ist mir ein Rätsel. Wer vermag die Notlage einer Frau objektiv zu beurteilen, ohne seine eigenen Werte mit einfließen zu lassen - außer die Frau selbst?

Es ist eine Doppelmoral, bei einem Vergewaltigungsopfer oder bei einem schwerstbehinderten Kind eine Abtreibung als gerechtfertigt anzusehen, aber eine "ich-will-zum-jetzigen-Zeitpunkt-kein-Kind" - Einstellung einer Frau, die sich vielleicht einen anderen Partner als Vater ihres Kindes wünscht oder mitten in Schule, Ausbildung oder Studium steckt oder noch ihren Doktor machen oder ein Jahr um die Welt reisen oder sich eine gesicherte Existenz aufbauen oder erstmal für die Rente ranklotzen oder einfach Party machen will oder, oder, oder..., moralisch zu verurteilen.

Der erhobene Zeigefinger "dann-darfst-du-nur-Sex-zum-Zwecke-der-Fortpflanzung-haben" ist wider die Natur und ein Kind sollte auch keine "eingebrockte Suppe, die man zur Strafe auslöffeln muss" sein.

Jeder Mensch sollte für sich selbst im Rahmen des geltenden Rechts ethische und moralische Werte aufstellen und versuchen, entsprechend zu leben. Oft stellt man dann doch irgendwann fest, dass dies nicht immer so einfach ist.

Aber niemandem, der nicht selbst in einer bestimmten Situation steckt, steht eine Be- geschweige denn Verurteilung einer Handlungsweise anderer zu.

Es ist leicht, theoretische "auf jeden Fall/auf keinen Fall..." und "ich würde immer/nie..." Grundsätze zu äußern, bis man eben selbst in eine Konfliktsituation gerät.

Meiner Meinung nach hat jede Frau (auch moralisch) das Recht, eine Schwangerschaft nicht auszutragen, ob nun wegen des falschen Zeitpunkts, des falschen Partners oder wegen anderer Umstände, derer sie sich nicht gewachsen fühlt.

Ich persönlich habe mich trotz "Altersindikation" (37 und 39 Jahre) bei meinen Schwangerschaften bewusst gegen jegliche Pränataldiagnostik entschieden, wohl in dem Wissen, auch ein behindertes Kind physisch, psychisch, finanziell, partnerschaftlich und lebensplanerisch "stemmen" zu können.

Aber ich habe auch jedes Verständnis dafür, wenn sich eine Frau das eben nicht zutraut.

Ich wünsche niemandem, je eine so qualvolle Entscheidung treffen zu müssen, sich gegebenenfalls für oder gegen ein behindertes Wunschkind zu entscheiden.

Wenn es denn aber so ist, kann ich nur hoffen, dass die Frau Unterstützung, Respekt und Verständnis erfährt.

Alles Gute für dich!

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Kommentar von carn112004
22.02.2017, 12:09

"Schön, wenn dann dem ungeplant ein nun doch gewollt folgt
und man nie in eine Schwangerschaftskonfliktsituation kommt. Aber gut, dass die Indikationsregelung in Teilen durch die Fristenregelung ersetzt worden ist, denn bei einer ungewollten Schwangerschaft zählen einzig die Gründe der Frau, sich gegebenenfalls für einen Abbruch zu entscheiden, denn es ist ihr Leben, ihr Körper und ihre Zukunft."

Ich denke, dass die Fristenregelung MIT BERATUNG auch besser als die Indikationslösung sein kann, da bei Indikation die Frau letztlich als "Bittstellerin" an eine entsprechende Entscheidungsstelle herantritt;

diese bestimmt, ob die Indikation vorliegt,

und zwar im Wesentlichen auf den Angaben der Frau selbst;

das macht das ganze dann schon etwas merkwürdig, da dann quasi immer der Verdacht im Raum steht, die Frau würde ihre Situation zurecht biegen oder lügen; vor allem ist das keine Situation, bei der sinnvoll Hilfsangebote herangetragen werden können, denn die Frau wiederrum würde solche Interaktion ggf. nur als Test wahrnehmen, ob sie lügt;

und im Wesentlichen ohne dass eine übergeordnete Instanz das nennenswert überprüfen kann, also dass es praktisch niemals dazu kommen kann, dass eine solche Entscheidungsstelle/-person zur Rechenschaft gezogen werden kann, wenn sie bei der Entscheidung zu "lasch" oder zu "streng" ist (bzw. man könnte das nur, wenn man bei Verdacht aber mal locker die letzten 100 Frauen als Zeuginnen hinisichtlich ihrer Abtreibungsentscheidung und dem Umgang der Entscheider damit vernimmt; hat man mal in Memmingen probiert; macht wenig Freude); da man aber ferner in allen Behörden und von Behörden überwachten Stellen immer irgendwo "Gesetz ist doch Mist, da es nur ein wertloser Zellhaufen ist"-Leute einsickern hätte, endet man mit einem für die Frauen doch etwas entwürdigen System, bei dem ihnen kaum Hilfe angeboten werden kann, aber in dem trotzdem problemlos abgetrieben werden kann, sofern sich mal rumspricht, wer die "laschen" Ärzte, Gutachter, Gremien oder was auch immer sind.

Bei Fristenlösung MIT BERATUNG besteht aber prinzipiell die Chance, dass die Frau von sich aus offenbart, wo der Schuh nun drückt und dass die Beraterin - aufgrund ihrer hohen Motivation ungeborenes Leben zu schützen - dabei helfen kann, dass die Schwangere irgendeine Lösung findet.

Der einzige Haken ist, wenn den Beraterinnen das Wohlergehen ungeborener wirklich drecksegal wäre; aber dem kann man mit ausreichenden Druck auf die Träger begegnen, ohne dass man irgendwelche Gerichtsprozesse mit ehemals Schwangeren als eher unwillige Zeuginnen führen muss.

"Warum jedoch gelegentlich in "richtige" und "falsche" Gründe einer
Abtreibung unterteilt wird, ist mir ein Rätsel. Wer vermag die Notlage
einer Frau objektiv zu beurteilen, ohne seine eigenen Werte mit
einfließen zu lassen - außer die Frau selbst?"

Man kann zumindest in "richtige" und "falsche" Gründe nach den Maßstäben der Frau in Anbetracht der tatsächlichen Lage beurteilen.

Z.b. wenn eine Abtreiben will, weil in der Frühschwangerschaft ihr oberer Rücken geröngt wurde und sie dem Kind die Folgeschäden und Behinderung ersparen will, dann ist das ein falscher Grund, da die Situation eventuell natürlich objektiv sinnvoll dadurch auflösbar wäre, wenn man der Frau klarmacht, dass da überhaupt kein relevantes Risiko besteht (ferner wäre es zu erwägen, den FA, der sie berät, zur nächsten geeigneten Fortbildung zu prügeln).

Z.b. wenn eine Abtreiben will, weil sie ja andernfalls von der Schule fliegen würde und ihr Leben ruiniert wäre (wie ihr ihre Mutter sagte), dann ist das ein falscher Grund, da ja im Allgemeinen ein Schulabschluss dennoch möglich ist und früh Kinder ja nicht zwangsläufig ihr Leben ruiniert.

Allgemein, wenn eine Schwangere sagt, aus diesem Grund wolle sie abtreiben, und der Grund ist schlicht ganz oder teilweise irreal, dann kann man schon von einem falschen Grund sprechen.

"Es ist eine Doppelmoral, bei einem Vergewaltigungsopfer oder bei einem schwerstbehinderten Kind eine Abtreibung als gerechtfertigt anzusehen, aber eine "ich-will-zum-jetzigen-Zeitpunkt-kein-Kind" - Einstellung einer Frau, die sich vielleicht einen anderen Partner als Vater ihres Kindes wünscht oder mitten in Schule, Ausbildung oder Studium steckt oder noch ihren Doktor machen oder ein Jahr um die Welt reisen oder sich eine gesicherte Existenz aufbauen oder erstmal für die Rente ranklotzen oder einfach Party machen will oder, oder, oder..., moralisch zu verurteilen."

Ich denke man kann da in gewissem Maße differenzieren; denn wenn man fordert "Treib nicht ab", ob als moralischer Appell oder per Gesetz, dann fordert man von der Schwangeren auch immer eine gewisse Last zu schultern.

Und da die Last "Trag das Kind von der Vergewaltigung aus, in dessen Gesicht du nach der Geburt den Vergewaltiger vielleicht erkennst" von der Last "Verzichte aufs Partymachen" unterschiedlich ist, kann es auch einen Unterschied machen, ob man denn nun fordert oder nicht.

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Kommentar von Deamonia
22.02.2017, 13:41

DH Eine wirklich gute Antwort isebise :) 

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Ich würde abtreiben, wenn ich das in der Situation für richtig halte. Ganz einfach deshalb, weil ich es einem möglichen Leben nicht zumuten will, dass ich nicht in der Lage bin mich um es zu kümmern. Ein Kind ist eine riesige Verantwortung. Physisch wie psychisch. Man muss es lieben,erziehen und fördern. Wenn ich auch nur eines davon nicht kann, bin ich ungeeignet ein Kind zu haben, fertig aus. Ich setze kein ungewolltes Leben in die Welt und ich bin nicht bereit es zu verantworten ein weiteres Leben zu verkorksen.

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Ich stehe Abtreibungen sehr positiv gegenüber, und habe auch selbst schon abgetrieben. 

Mein Grund war: Ich wollte und will niemals Kinder haben. 

Aber auch jeder andere Grund ist in Ordnung, so lange die Frau sich aus freien Stücken dazu entscheidet. Dabei ist es egal, ob der Grund "will kein Kind" "will NOCH kein Kind" "will kein WEITERES Kind" oder "will JETZT kein Kind" sind. 

Ich finde allerdings auch, das jungen Schwangeren, die aus not abtreiben, mehr geholfen werden sollte. Wobei das auch echt schwer ist, denn eine perfekte finanzielle Versorgung von Kindern durch den Staat, sorgt natürlich auch immer wieder dafür, das Geld der Grund ist, Kinder zu zeugen, und nicht  der Wunsch ein Kind großzuziehen. 

Klar ist ein Kind normalerweise teurer, als das Geld, welches man vom Staat für sie erhält, wenn man ihnen aber nur das allernötigste (oder sogar weniger) gibt, bleibt vom Kindergeld noch genug übrig,  um Alkohol, Zigaretten oder Drogen davon zu kaufen. Ich habe das selbst schon gesehen, bei einer Drogenabhängigen Mutter. Erst mit 6 Jahren, und nach Zig Anzeigen von Freunden, Familie, Bekannten, Nachbarn und dem Kindergarten beim Jugendamt, wurde ihr das Kind weggenommen. (Sie hat das Kind mit löchrigen dreckigen Sachen, ohne Essen in den KiGa geschickt, das Kind wurde mit der Katze zusammen zum spielen eingesperrt, in der Wohnung lagen überall Drogen usw...)

Meine Meinung zu Abtreibung einfach ausgedrückt: Niemand sollte abtreiben MÜSSEN, aber jeder sollte es DÜRFEN. 

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Positiv.

Ich bin sehr froh das meine Partnerin die Möglichkeit hat sich für eine Abtreibung zu entscheiden wenn sie dies wünscht.

Wer sich nicht im Stande sieht im Falle einer Schwangerschaft ein Kind zu gebären und zu versorgen sollte ein Recht auf Selbstbestimmung haben.

Persönlich habe ich auch schon 2 gute Freundinnen zu den Termin gefahren und ihnen beigestanden. Ebenfalls wäre es auch fast so weit gewesen in meiner vorherigen Beziehung wenn sie keinen Abgang gehabt hätte.

Kinder können nunmal nicht immer nur Wunsch sondern auch Alptraum und oder Unfall sein.

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Kommentar von carn112004
22.02.2017, 09:29

Muss ein tolles Leben sein, wenn zum Wohlergehen die Möglichkeit für die Partnerinnen die gemeinsamen ungeborenen Kinder töten zu lassen zwingend erforderlich ist und begrüßt wird.

Das Leben wäre ja so unerträglich, wenn man einer Partnerin, die Mutter des eigenen ungeborenen Kindes ist, stattdessen versuchen müsste beizustehen, dass sie trotz der ungeplanten Situation sich irgendwie für das Leben und gegen den Tod des gemeinsamen Kindes entscheiden kann.

"Wer sich nicht im Stande sieht im Falle einer Schwangerschaft ein Kind zu gebären und zu versorgen sollte ein Recht auf Selbstbestimmung haben."

Das mit den Versorgen ist ja bei deinen Partnerinnen immerhin absolut kein Problem, denn die können sich ja sicherlich darauf verlassen, dass du soweit helfen würdest, dass das Versorgen klappt.

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Hallo

Ich bin für das Recht auf Abtreibung.

Für mich selbst (bin ein Mann), käme eine Abtreibung nur in Frage bei einer schweren Behinderung. Aber für andere, die nicht in derselben Lage sind wie ich/wir, kann ich verstehen, dass die Gründe für eine Abtreibung haben (zu jung, noch in Schule/Ausbildung/Studium, arbeitslos, alleinerziehend, überfordert, Kinderplanung abgeschlossen, kein Geld, Vergewaltigung etc.

Freundlichen Gruss

tm

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Das ist natürlich jedem selber überlassen...allerdings gilt zu bedenken, dass dies langzeit Schäden in der Psyche einer Frau auslösen kann..

Also sollte man sich das von niemandem aufreden lassen und alle anderen Möglichkeiten sorgfältig überdenken...die Unterstützung der Familie oder Institutionen für sehr junge Mütter...

Auch zur Adoption frei geben finde ich persönlich besser als eine Abtreibung....auch wenn einem dies später auch einholt, so doch nicht so sehr, wie wenn man ein Kind abgetrieben hat.

Meistens ist nach der Geburt die Bindung ohnehin so gross, dass man wirklich verzweifelt sein muss....wenn man es weg gibt, weil man denkt, es gehe dem Kleinen dann besser als bei einem...

Es gibt immer eine Lösung, wenn auch nicht immer die Optimalste....

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Kommentar von isebise50
22.02.2017, 11:10

auch wenn einem dies später auch einholt, so doch nicht so sehr, wie wenn man ein Kind abgetrieben hat.

Hast du dafür eine seriöse Quelle?

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Kommentar von Deamonia
22.02.2017, 13:39

Du scheinst mir das Thema Babys ziemlich verklärt zu sehen.. 

Die angeblichen Psychischen Schädigungen bei freiwilligen Abtreibungen gibt es schlicht und ergreifend nicht ;) 

Es haben genausoviele Frauen Psychische Probs, die ein ungewolltes Kind austragen. (Mit anderen Worten: Die Frauen hätten die Probs auch gehabt, wenn sie gar nicht Schwanger gewesen wären)

Ich habe vor über 10 Jahren abgetrieben, und bereue es bis heute kein bisschen. Ich habe wie "isebise50" anfangs auch darauf gewartet, wann und ob denn nun endlich mal ein schlechtes Gewissen deswegen kommt, aber es kam einfach nicht. Ich war einfach nur glücklich und erleichtert. 

Nach einer Abtreibung ist die Sache erledigt, und man schließt damit ab. Bei einer Adoption geht dies nicht. Man verbringt sein Leben in Angst, das plötzlich "das Kind" vor einem steht. Wenn ich DARAN denke, gruselt es mich, und ich bin erneut froh, das mir diese Horrorvision erspart geblieben ist. 

Es hat halt nicht jeder diesen verklärten "mutterinstinkt" den du beschreibst (Meistens ist nach der Geburt die Bindung ohnehin so gross...) Ich z.B. kann mit Babys einfach nichts anfangen. Ich hasse sie nicht, aber ich finde sie auch nicht "süß" oder so, sie interessieren mich schlichtweg nicht. 

Mit einer Leihmutterschaft hätte ich z.B. kein Problem (wenn es gesellschaftlich akzeptiert wäre) aber ein eigenes Kind bekommen und zur Adoption freigeben kommt absolut nicht in frage. 

Ich kann mir heute sogar wenn ich will vorstellen, wie "mein Kind" heute aussehen würde, oder wie alt es jetzt wäre und das ganz ohne irgendwelche Schuldgefühle. Im Gegenteil, jedes mal wenn ich das mache muss ich lächeln, und mich in Gedanken bei meinem jüngeren Ich für die gute Entscheidung bedanken... 

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Ich versuche grundsätzlich das gezielte Töten von unschuldigen und wehrlosen Menschen zu vermeiden, ob geboren oder ungeboren ist da eigentlich zweitrangig; dementsprechend wäre ich grundsätzlich bemüht eine Abtreibung zu vermeiden.

Kann aber nichts definitives sagen für Szenarien wie Mutter einer Tochter droht aufgrund von Schwangerschaft zu sterben und der Vater würde dann im Zeitraum zwischen Tod der Frau und Einschreiten des JAs die Tochter dank des nun ihm allein zustehenden Sorgerechts ins Ausland verbringen zwecks Beschneidung und Zwangsverheiratung als 4.te Ehefrau eines 50-jährigen.

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Habe mehrfach abgetrieben - Allein aus dem Grund das ich einfach keine Lust auf ein Kind habe - Bin absolut kein Babymensch:-)

Ich würde es immer wieder tun - Ich war danach immer Sehr Erleichtert das ich es hinter mir habe - Ich bin sehr glücklich über diese Möglichkeit

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Hallo.
Im Prinzip bin ich gegen Abtreibung, aber man sollte nicht nie sagen.
Ich bin wohl so Erzogen, das es vielleicht daher kommt das meine Ma. 3 Fehlgeburten hatte und darüber nicht so richtig weggekommen, ist.

Mit freundlichem Gruß aus dem Oldenburger Münsterland

Bley 1914

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Würde den Partner versuchen dazu zu bringen nicht ab zu treiben. 

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Kommentar von Marilyn16
21.02.2017, 23:13

Aber wenn du selber abtreiben wölltest (wenn du jz die Frau bist)?

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Für mich würde eine Abtreibung nie infrage kommen.

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Kommentar von Marilyn16
21.02.2017, 23:14

Ja uns weshalb nicht? Was wäre daran so verwerflich?

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Nein, würde ich nicht: Ich halte Abtreibungen für moralisch im höchsten Grade verwerflich.

Ich bin zwar keine Frau, aber nichtsdestotrotz denke ich nicht, dass ich mir so eine Aktion verzeihen könnte.

Da viele Frauen nach Abtreibungen mit psychischen Problemen zu kämpfen haben, bestätigt sich dieser Eindruck. 

Würde meine zukünftige Frau gegen meinen Willen abtreiben, dann würde ich mich von ihr definitiv trennen. 

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Kommentar von Marilyn16
21.02.2017, 23:10

Danke für deine Sichtweise :)

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Kommentar von Fendis
21.02.2017, 23:16

Naja in erster Linie geht das mal die Frau was an, auch wenn du deinen Lulumann reingeholten hast. Es gibt aber immer Gründe warum eine Frau so eine Schritt macht und diese Entscheidung nicht leichtfertig trifft.

Wenn sie darunter leidet und du sie auch noch verlässt, ist das wahrscheinlich auch besser so für sie.

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Kommentar von carn112004
22.02.2017, 09:35

"Würde meine zukünftige Frau gegen meinen Willen abtreiben, dann würde ich mich von ihr definitiv trennen."

versprichst du, ihr/ihm die Treue zu halten in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, und sie zu lieben, zu achten und zu ehren, bis der Tod euch scheidet?

>=

versprichst du, ihr auch dann die Treue zu halten und sie zu lieben, zu achten und zu ehren, wenn sie mangels deiner ausreichenden emotionalen Unterstützung und vor allem dank der mörderischen Abtreibungspropaganda den schrecklichen Fehler begangen hat, euer gemeinsames ungeborenes Kind töten zu lassen?

Man trennt sich nicht von seiner Frau, weil sie abtreiben lässt. Man trennt sich gar nicht von seiner Frau. Ggf. lässt man das mit dem Sex halt sein, wenn das Risiko weiterer Abtreibungen zu hoch erscheint.

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Kommentar von Deamonia
22.02.2017, 14:55

Die angeblichen Psychischen Schädigungen bei freiwilligen Abtreibungen gibt es schlicht und ergreifend nicht.

Das ist eine Erfindung militanter Abtreibungsgegner ;) 

Es haben genausoviele Frauen Psychische Probs, die ein ungewolltes Kind austragen. (Mit anderen Worten: Die Frauen hätten die Probs auch gehabt, wenn sie gar nicht Schwanger gewesen wären)

Das du mit einer Frau, die gegen deinen Willen den gemeinsamen Fötus abgetrieben hast, nicht mehr zusammen sein willst, oder kannst, kann ich allerdings gut verstehen, und das ist auch dein gutes Recht. 

Ich rate dir allerdings, solche Dinge bereits zu klären BEVOR es soweit kommt. Wenn sie keine Kinder will, du aber schon, dann passt es ja sowieso nicht auf Dauer. 

Allerdings ist eine Abtreibung nichts verwerfliches. (Natürlich kann ich verstehen, das ein betroffener Mann das anders sieht) 

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