Abtreibung ist Mord?

15 Antworten

Hi,

Per Definition ist "Mörder, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet."

So, das erstmal als Grundlage. Um zu sehen, ob man diese Definition auf Abtreibungen anwenden kann, können wir ja mal die einzigen Punkte diskutieren. (Ich bin kein Jurist und das hier ist nur meine Meinung):

(i) Niedrige Beweggründe: Wie schön das wir das statistische Bundesamt haben: 2017 gab es 101 209 Abtreibungen, die statistisch erfasst wurden. Davon wurde bei 97 278, also der überwältigenden Mehrheit, als Begründung die "Beratungsregelung" und nicht etwas eine medizinische oder kriminologische Indikation angegeben. Mit anderen Worten: Bei über 96% aller Abtreibungen lag weder eine Vergewaltigung vor, noch eine ernste Gefahr für Mutter oder Kind.
Was waren dann die wirklichen Beweggründe? So genau ist die Statistik dann nun auch wieder nicht. Ich habe eine ältere Statistik gefunden, die zumindest das alter verrät: Die meisten Frauen, die Abtreibungen vornehmen, sind zwischen 18 und 25 Jahren alt. Ohne zuviel in solche Statistiken reininterpretieren zu wollen, liegt doch wenigstens der Verdacht nahe, dass den meisten Frauen ein Kind gerade nicht passt. Sie (und selbstverständlich(!) auch ihr Freund, One-night-stand etc.) waren unvorsichtig, haben schlecht bis gar nicht verhütet oder ähnliches. Und als das Testergebnis dann kam, wussten sie nicht weiter...
Die einzelnen Schicksale kennt an natürlich nicht, aber so leicht wird eine Frau nun auch nicht Schwanger.
Und ein "ein-Kind-passt-einfach-grade-nicht"-Argument würde ich definitiv als niedrigen Beweggrund ansehen. Das kann man ja mal auf ein (geborenes) Kleinkind übertragen und dann schauen, ob es immer noch so leicht ist, zu sagen, "das passt grade nicht"

(ii) Heimtücke/Grausamkeit: Ich denke, dazu muss man nicht viel Sagen. Besonders die Absaug-Methode klingt nicht besonders... "gutmütig"?

(iii) Menschen: Das ist wohl der Dreh und Angelpunkt, der ganzen Debatte. Ist ein ungeborenes Kind schon ein Mensch? Neben meiner christlichen Überzeugung, dass schon bei der Befruchtung der Eizelle ein Mensch entsteht, dessen Leben ab diesem Moment schützenswert ist, ist es doch nicht von der Hand zuweisen, dass ein Embryo in der in der 12 Woche (bis zu der eine Abtreibung hier straffrei ist), kann man doch nicht von der Hand weisen, dass das ein Mensch ist. Die DNA ist vorhanden, das Herz schlägt, die Organe + Hirn funktionieren. Also um es nochmal zu unterstreichen: Aus meiner Sicht, der ich zwar weder Biologe noch Jurist bin, aber dennoch eine Meinung vertrete, ist handelt es sich auch beim Embryo um einen Menschen.

(iv) Zusammenfassung: Zu sagen, dass jede Abtreibung "kaltblütiger Mord" halte ich für zwar falsch, jedenfalls nach obiger Definition, da nicht jede Abtreibung aus einem offensichtlich niedrigen Beweggründen stattfindet. Viele aber wahrscheinlich schon und dann finde ich den Begriff Mord durchaus passend. Insgesamt muss ich aber sagen, dass es aus meiner Sicht in jedem Fall eine mutwillige Tötung eines Menschen ist und ich dadurch jede Abtreibung als falsch ansehe. Das Menschliche Leben, unter welchen Umständen auch immer es gezeugt wurde, ist schützenswert. Um nochmal zwei Dinge klar zu stellen:

  1. Vergewaltigungsopfer haben mein vollstes Mitgefühl, darauf bin ich nicht wirklich eingegangen, da sie wirklich nur einen Bruchteil in der Statistik darstellen. So hart es klingen mag und ich kann es natürlich verstehen, wenn man dieses Kind nicht behalten möchte, bleibe ich aber auch hier bei meiner Meinung, dass das Leben des Kindes auch wertvoll ist und nicht einfach beendet werden sollte.
  2. Auch der Vater trägt mit die Verantwortung! (Wollte ich nochmal erwähnen).

LG :-)

Quellen:

https://dejure.org/gesetze/StGB/211.html

https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Gesundheit/Schwangerschaftsabbrueche/Tabellen/RechtlicheBegruendung.html;jsessionid=7D861975951A9F5510EE758CFD0EDB67.InternetLive2

http://www.eltern-zeit.de/wp-content/uploads/4545_schwangerschaftsabbrueche-in-deutschland.jpg

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Ehe man "niedere Beweggründe", Heimtücke oder Grausamkeit bejaht, wäre es vielleicht gut, zuerst zu schauen, was darunter genau verstanden wird.

Niedere Beweggründe als Teil der subjektiven Tatbestände gehen über die reine Verwerflichkeit hinaus und stehen auf der sittlich niedrigsten Stufe. Dabei ist die eigene "Lebensplanung" i.d.R. eine Realisation von Persönlichkeitsrechten, die Realisation von Persönlichkeitsrechten aber fällt grundsätzlich nicht unter "niedere Beweggründe" im juristischen Sinn. Lebensplanung als solches ist nicht einmal verwerflich, was aber zwingende Voraussetzung dafür wäre, daß hier niedere Beweggründe auf Basis der Lebensplanung eingeführt werden könnten. Dabei sind niedere Beweggründe denkbar, z.B. wenn man das Kind deshalb abtreiben ließe, weil man damit den Vater "bestrafen" wollte. Deshalb bei mir auch (o). (Der Kreis bei "gemeingefährlch" ist eher fakultativ zu verstehen, denn wenn man sich und seine Umwelt z.B. Giftgas aussetzte mit der Absicht, das ungeborene Leben zu töten, handelte damit gemeingefährlich.)

Heimtücke ist die vorsätzliche Ausnutzung der Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers zur Tat. Allerdings ist Heimtücke bei Tötung von Kleinkindern unter 3 Jahren aufgrund ihrer natürlichen Arg- und Wehrlosigkeit nur dann anzuwenden, wenn besondere Vorkehrungen getroffen wurden, z.B. die Ausnutzung der Arg- und Wehrlosigkeit eines schutzbereiten Dritten.

Grausam letztlich bedeutet, daß in bösartiger Gesinnung dem Opfer Schmerzen etc. in einem Maß zugefügt werden, welche das erforderliche Maß (Stärke und Dauer) zur Tötung übersteigen. Das bedarf wohl eher keiner Erklärung.

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@PolluxHH

Ok, wie gesagt, habe, bin ich mit den juristischen Begriffen nicht so weit vertraut und habe deshalb intuitive Begriffe verwendet und keine Definitionen. Das war zu vorschnell. 

"Niedere Beweggründe". Zugegeben: Bei der Definition passt niedere Beweggründe nicht. Aus meiner Sicht ist es dann "nur" "zutiefst unverhältnismäßig" ein Leben aus diesen Gründen zu beenden, aber gut die Def. greift nicht.

"Heimtücke": Die Begründung verstehe ich nicht. Warum ist die "natürliche Arg-und Wehrlosigkeit" Grund dafür, den Begriff "Heimtücke" nicht anzuwenden? Weil sie dann in jedem Fall greifen würde? Das ist tatsächlich mehr eine Frage als ein Argument.

"Grausamkeit": Auch hier muss ich dir recht geben. Da (fast) alle Artikel, die man zu dem Thema findet davon ausgehen, dass das Kind keine Schmerzen bei der Abtreibung vor der 12. Woche empfindet, kann man in diesem Sinne wohl nicht von Grausamkeit in diesem Sinne sprechen.

Dann muss ich wohl mein Statement anpassen. Abtreibung ist nach diesen Definitionen wohl kein Mord. Sofern es stimmt, das Kind erst während/nach der Geburt als Mensch betrachtet wird, erübrigt sich dieses Diskussion allerdings ohnehin.

Ich halte es dennoch für absolut falsch aus obigen Gründen ein Embryo, welcher aus meiner Sicht doch ein Mensch ist, (ich muss ober Def. ja nicht zustimmen) abzutreiben/zu töten. Aus (m)einer intuitiven Definition tatsächlich Mord aus einer juristischen wohl eher weniger.

LG

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@uncreativeNames

Bei Heimtücke kommt es darauf an, daß hier eine den normalen Zustand [des Opfers] übersteigende Arg- und Wehrlosigkeit vorliegt, dies erkannt (nicht zwingend erzeugt) und ausgenutzt wird, d.h. daß eine grundsätzlich gegebene Schutzbereitschaft und -fähigkeit dadurch mit Wissen des Täters nicht zum Tragen kommt. Fehlt diese insgesamt wie bei Kinderen unter 3 Jahren, entfällt Heimtücke in der direkten Betrachtung als Mordmerkmal, weil ansonsten eine Unterscheidung zwischen Totschlag und Mord bei Kindern unter 3 Jahren entfiele, da es dann immer Mord wäre (was auch versuchten Mord erfaßte, wobei Eventualvorsatz ausreichte, also auch ein Unfall, bei dem ein Kinderwagen mit Kind angefahren wird, um eine Gruppe von Kindern zu schützen, unter (versuchten) Mord fiele).

Übrigens beginnt gemäß BVerfGE das "Menschsein" in Deutschland mit der Einnistung in die Gebärmutter (übrigens eine nur durch das BVerfGE abzuändernde verfassungsrechtliche Regelung), allerdings wird anerkannt, daß es während der Schwangerschaft Konkurrenzen zwischen den Grundrechten der Frau und denen des ungeborenen Lebens gibt, wobei mit zunehmenden Alter des Kindes auch die Rechte des Kindes immer stärker gewichtet werden. So ist in Deutschland, anders als in den Niederlanden, ein Spätabbruch im zweiten Trimester (18. - bis 22. Woche) nur noch bei medizinischer Indikation möglich. Übrigens einer der Gründe, warum ich gegen die vollständige Streichung des § 219a StGB bin, denn das ermöglichte Werbung wie "Schwangerschaftsabbrüche in deutscher Qualität zu ungarischen Preisen" oder Schwangerschaftsabbruchtourismuswerbung für z.B. Spätabbrüche ohne medizinische Indikation in den Niederlanden. Genau solche Entwicklungen unterstützt konkludent, wer die ersatzlose Streichung fordert.

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Ein Vater der wegen Vergewaltigung im Knast sitzt, ist bestimmt super für die geistige Entwicklung seines durch Vergewaltigung erzeugtes Kind.( Ironie)...ihr tickt doch nicht mehr richtig......

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@FluffyET

solche Mannsbilder( Ironie) eigentlich sind es Monster, gehören durch Medikamente erstmal kastriert.

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@FluffyET

Danke für die Antwort. Mein Kommentar ist zwar nun schon etwas älter und ich wurde ja bereits Inhaltlich berichtigt, aber da er im Kern nach wie vor meine Meinung widerspiegelt, antworte ich gerne. Ich bitte dich aber, auf Beleidigungen zu verzichten.

Ich frage dich deshalb, wieso in solchen Diskussionen so schnell das Thema "Vergewaltigung" aufkommt. Es gibt jährlich über 101.000 Abtreibungen in Deutschland. Weißt du, wie viele davon auf Vergewaltigungen zurückzuführen sind? 20! Das sind nicht einmal 0.02 Prozent. Wieso muss man diesen Fall ganz am Anfang diskutieren, wo er doch nur einen Bruchteil ausmacht?

LG

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@uncreativeNames

das ist nur ein Bsp. inwiefern die Verfassung einer Frau wohl wäre in einem Extremfall. Es ist eine extreme Situation mit extremen Gefühlsausschlägen...…!!!

Auch wenn eine Frau an einer psychischen Erkrankung leidet und dadurch die Schwangerschaft vehement ablehnt, so ist diese Erkrankung  ( z.B. Borderline oder Schizophrenie ect.pp gibt tausend Beweggründe sprich Erkrankungen wie Krebs mit Chemo....Punkt Punkt Punkt) , Auslöser die z.B.  diese Frauen zum Suizied bringen, also müsste es sich ähnlich oder genauso schlimm anfühlen bzw. wird als so schlimm erlebt wie ein traumatisches Erlebnis der Vergewaltigung.

Schade, dass du hier nicht kreativ umdenkst /quasi um die Ecke denkst!!!

Und überhaupt kennt man die Dunkelziffern auch nicht, welches Themen wie sexuelle Gewalt jeglicher Art , sogar innerhalb offiziellen Partnerschaften / Ehen existiert. Das ist doch eh ein Tabu Thema das viele Frauen bestimmt oft leider tot schweigen, auch wenn die Gesetzeslage hier wohl Schutz bieten würde.

LG

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@FluffyET

P.S. : Dass Du sofort mit argumentierst ich sei beleidigend, ist so simpel und ein alter Hut quasi....habe es nicht grad mit Sprichworten und ihrer Tiefsinnigkeit wie ein betablockierender Antichrist, der kein Alpha oder Omega kennt sondern seine eigene Meinung äußert, welches hier mehrere auf diverse Weise eben tun. Mir wurde schon gesagt es nütze nichts psychisch zu kastrieren....harte Meinung ist mir bewusst. Ein dickes SRY!!! ABER wie gesagt ein Monster schlummert in jedem Mensch. Ob ein kleines süßes Monster oder ein widerwärtiges z.B. Laut Gott sind wir alle Sünder....oder eben wie ich es gern auch mal sag Bastarde bis hin zu Biester. Die Tierwelt ist nicht besser gestellt was quasi bösartiges anbelangt. leider, aber sie reden nicht so viel Unsinn oder Sinn oder was dazwischen im Zwiespalt......blablabla eben. nochmal pardon ich weiß ich bin schon vulgär oder deres gleichen ähnlich

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@FluffyET

Zu dem Beleidigen: Das war nur auf das "ihr tickt doch nicht mehr alle richtig" bezogen. Das nehme ich dir nicht übel, ich denke nur dass man besser über Dinge reden kann, wenn man sachlich bleibt. Das ist alles. Den Begriff "betablockierender Antichrist" kenne ich noch gar nicht und ich bin mir auch nicht wirklich sicher, was er genau bedeutet ^^.

Nun zum eigentlichen Text.

Was die Dunkelziffern anbelangt: Das ist ein ganz schwieriges Thema. Wenn du genaue Zahlen hast, dann gerne her damit. Ich habe im Internet mal etwas geschaut und einen Artikel der Sueddeutschen gefunden. Der gibt dir zunächst recht, indem er sagt, dass die wenigsten Vergewaltigungen erfasst werden, aber:

Die Zahlen schwanken, so werden laut EU Studie, zeigen nur 15 Prozent der Frauen, die innerhalb einer Partnerschaft vergewaltigt werden, ihren Partner an. Rechnen wir das ganz naiv in unsere Statistik mit ein (ich möchte betonen, dass dies wirklich eine sehr einfache Art ist, diese Zahl zu betrachten und dient nur der Veranschaulichung), dann steigt der Anteil der Abtreibungen aufgrund von Vergewaltigungen bzw. "kriminologischer Indikation" von 0,02 auf 0,13 Prozent an.

Was ich damit sagen möchte ist, dass selbst wenn man eine gewisse Dunkelziffer miteinberechnet, dann machen solche Abtreibungen immer noch einen winzigen Teil der gesamten Abtreibungen aus. Selbiges gilt für Abtreibungen, die auf eine medizinische Indikation zurückzuführen sind. Hier sind es zwar etwas mehr, machen aber auch noch unter 4 Prozent aus.

Sage ich, dass wir diese Fälle außer acht lassen sollen, in diesen Diskussionen? Nein, absolut nicht! Vergewaltigung ist ein ungeheures Verbrechen und auch Behinderungen liefern mehr als genug Gesprächsstoff.

Was ich sagen möchte ist, dass es sich immer noch um einen kleinen Anteil der gesamten Abtreibungen handelt. Diese Fälle so stark zu betonen führt zum einen zu einer Verzerrung der Thematik und zum anderen zu einer übermäßigen Emotionalisierung der Diskussion ("Denk doch mal an die armen..."). Beides ist nicht gut für ein sachliches Gespräch.

Sind wir mal ehrlich: Die allermeisten Abtreibungen geschehen aus ganz anderen Gründen: Verhütung hat nicht geklappt oder darauf wurde ganz verzichtet, "da passiert schon nichts." Und da müssen wir uns doch ersteinmal hier fragen: Ist es richtig, dieses ungeborene Leben zu töten? Wann beginnt der Schutz dieses Lebens? Gerade die letzte Frage möchte ich an dich weiterleiten. Wann denkst du, ist das menschliche Leben schützenswert? Vielleicht finden wir darin eine Grundlage für eine weiter Diskussion.

LG

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@uncreativeNames

sofern es keinen Zellhaufen darstellt.....hatte ich aber auch erwähnt!!! Du gehst gar nicht auf die Abtreibungen ein die vorgenommen werden, weil die Frau ansonsten Suizied begeht......aus diversen Gründen. Kognitive Ebene plus emotionale Ebene plus körperliche Ebene plus Seele sollte eine Einheit ergeben im Idealfall. Und das dieses Thema nicht rein sachlich zu bereden ist, sondern auch emotional ist meine Meinung.

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@FluffyET

und wo habe ich bitte " ihr tickt nicht mehr richtig geschrieben". So was könnte ich mir denken, aber ich habe nochmal alles durch gelesen. Ich hab das doch gar nicht geschrieben....???watt

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@FluffyET

"Ihr tickt doch nicht mehr richtig." Ist der letzte Satz deines ersten Kommentares:
"Ein Vater der wegen Vergewaltigung im Knast sitzt, ist bestimmt super für die geistige Entwicklung seines durch Vergewaltigung erzeugtes Kind.( Ironie)...ihr tickt doch nicht mehr richtig......"

Was genau möchtest du denn, dass ich zu den Suizidgefährdeten schreibe? Um wie viele geht es überhaupt? Hast du dafür Zahlen oder irgendwelche anderen Hintergrundinfos?
Die Ursache für die Selbstmordgedanken wird wohl kaum in der Schwangerschaft selbst liegen, sondern ihren Ursprung in anderen bereichen des Lebens der entsprechenden Frau haben. Depressionen, Perspektivlosigkeit etc. Das hast du, glaube ich, auch schon geschrieben weiter oben. Da muss man ansetzen. Ein Leben zu nehmen ist doch der falsche Ansatz, die Situation dauerhaft zu bessern.

Die meisten Frauen halte ich für so stabil, dass sie eine Schwangerschaft überstehen, ohne sich umzubringen.

"Sofern es keinen Zellhaufen darstellt." Ob du es erwähnt hast, weiß ich nicht, das konnte ich nicht finden. Bitte entschuldige, wenn ich es übersehen habe.
Den Ausdruck finde ich etwas vage. Wann ist es denn deiner Meinung nach kein "Zellhaufen" mehr? Der Körper entwickelt sich schließlich in einem beeindruckenden Tempo.

Zum anderen Punkt: Ja, diese Diskussionen sind immer emotional, aber das sollte uns nicht davon abhalten, so sachlich wie möglich zu bleiben. Mit Emotionen kann man nunmal nicht argumentieren. Etwas ist nicht deswegen richtig, weil es sich richtig anfühlt.

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@uncreativeNames

das hatte ich gesucht und nicht gefunden.....habs wirklich überlesen. gut also hatte ich diesen Gedanken dann auch ausgesprochen. ich dachte mir nämlich erst hey das könnte ich wirklich gesagt haben, denn so tick ich, mal richtig wie ne schweizer Uhr und mal daneben ähhh pardon mal eben nicht!

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@FluffyET

ich hoffe das ist jetzt für alle gut lesbar: dann hast du mich noch nicht kennen gelernt. Meine Meinung über Kinder....auch wenn mich jetzt viele hassen für meine Wahrheit aber ich z.B. möchte never ever niemals, nada Kinder in diese( pardon meine Meinung pardon gibt Meinungen die unschön formuliert sind aber genau das bezeichnen was man niemals will ein argloses Kind in diese gottverdammte oder auch gottlose Welt setzen. Punkt. meinen Körper derart zu missbrauchen als fleischgewordenen Brutkasten, wäre das blanke Kotzen und die Hölle auf Erden jedenfalls für mich und ich betone dies bewusst noch einmal und ich würde es immer wieder. Ich habe schon selbst Verhaltensweisen erforschen müssen in der Sozialen arbeit und diese Worte einer Frau wie mir klingen vielleicht verstörend aber sie sind wahr. Ein Kind bedeutet viele viel etliche Jahre Verantwortung, Liebe und vor allem Geld und diese Aspekte möchte ich nicht erfüllen da bleib ich mir lieber selbst überlassen und auch natürlich Familie und Co.Ich bin ja kein Unmensch da ich selbst einer bin ich mache einfach Fehler wie jeder andere und diese Fehlerhaftigkeit ist wie ein Syndrom auf dieser Welt. Ich möchte nicht das wir Menschen uns so rasch vermehren da wir alle anderen Arten dieser Welt somit ausrotten. Und wenn andere Frauen so denken dann ist das ihr gutes Recht bevor sie sich ion ihr Unglück stürzen.

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@uncreativeNames

ach nun habe ich sehr sachlich übers Kinder zeugen ect. auf diese Welt setzen getextet!! Mit einer mal leichteren und mal stärkeren Brise.....hmmmm

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@FluffyET

soviel zum Artenschutz....die Bearbeitungszeit hier ist echt nicht cool ey!!!! geht viel zu schnell die Uhr hier

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@FluffyET

jaja das mit dem Zellhaufen war von mir, vage oder nicht ist nicht die Frage und auch nicht die Antwort von Sinn und Unsinn. Menschen sind echt leider einer der anstrengensten Geschöpfe, denn man muss sich immer und immer wieder rechtfertigen bis man quasi innerlich kotzt. Entschuldigung für meine Verbalausfälle. Ähnlich wie bei Tourette

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@FluffyET

Menschen sind es in meinen Augen nicht wert auf dieser Erde zu leben!! Da stellt sich mir die Frage einfach nicht deswegen Zellhaufen hin oder her!! Ich würde wohl mich strafbar machen wenn ich eine Katze und nicht den Menschen rette, aber he meine Tierliebe ist nunmal eine wahre Liebe. Diese Tiere werden nie wirklich von uns artgerecht gehalten. Außer in der freien natur die wir auch noch zusätzlich plündern,,,,Rohstoffe Rohstoffe hauptsache Profit

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@FluffyET

Die Diskussion entwickelt sich in eine andere Richtung als ich gedacht habe, muss ich zugeben.
Du kannst Menschen offenbar generell nicht besonders gut leiden. Ich stimme dir in einem der Punkte vollkommen zu: Der Mensch ist kein gutes Wesen. Wir rauben, morden, beuten aus... Die Liste könnte man noch sehr lange fortführen.

Einer der Gründe, warum ich Christ bin. Ich kenne keinen Glauben, der einem das so direkt sagt, wie das Christentum: "Mensch, du bist nicht gut, sondern böse und zwar jeder einzelne! Es gibt keinen guten Menschen, auch nicht einen!"

Aber das gibt uns doch nicht das Recht zu töten. Da sind wir uns doch einig oder? Ich denke nicht, dass du eine Verfechterin von Völkermorden bist. Auch wenn wir schlecht sind, gibt uns das kein Recht, schlechtes zu tun und einem anderen Menschen zu schaden (indem man ihn umbringt zum Beispiel) ist schlecht. Wieso sollte das nicht gleichermaßen für ungeborene Menschen gelten, die nunmal nicht bloß ein Zellhaufen sind?

Du möchtest keine Kinder? Das ist doch vollkommen in Ordnung. Dann ist es aber letztendlich in deiner Verantwortung, dass es nicht zu einer Schwangerschaft kommt. Das zu schaffen sollte nun keine Kunst sein. Schwangerschaft ist schließlich nicht ansteckend (ähnliches würde ich übrigens einem Jungen/Mann schreiben. Ich schiebe nicht den Frauen die ganze Verantwortung zu).
Und wenn es doch zu einer Schwangerschaft kommt, gibt es ja auch immer noch alternativen, die keine langjährige Verantwortung mit sich ziehen.

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@uncreativeNames

Du widersprichst Dir selbst indem du sagst, das es an der Verantwortung der Frau alleine lieg, empfinde ich als eine Frechheit dieser Satz!!! Aber ich verzeihe ja..........also das ist sinnlos. Ja es ist für mich kein Mord einen Zellhaufen zu entfernen. Ich bin da komplett unchristlich und werde wegen solchen dämlichen Paradoxen wirklich meine Personalien ändern bzw. aus der Kirche endgültig austreten.

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@FluffyET

Du widersprichst Dir selbst indem du sagst, das es an der Verantwortung der Frau alleine liegt, empfinde ich als eine Frechheit dieser Satz!!! Aber ich verzeihe ja..........also das ist sinnlos. Soviel zur Beleidigung du Christ!! Ja es ist für mich kein Mord einen Zellhaufen zu entfernen der noch nicht mal wie du es nennst Christ eine Seele inne trägt, vielleicht trifft sie erst in der Embrionalphase ein, ich weiß es auch nicht, aber ich meine ich hätte erst eine Seele gespürt als diese Phase schon von statten ging. Für mich sind die Menschen die Ausgeburt der Hölle. Punkt Stichwort Hashtag böse....Ich bin da komplett unchristlich bei dem Hauptthema hier und werde wegen solchen dämlichen Paradoxen wirklich meine Personalien ändern bzw. aus der Kirche endgültig austreten

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@FluffyET

dein Wortlaut: Dann ist es aber letztendlich in deiner Verantwortung, dass es nicht zu einer Schwangerschaft kommt.

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@uncreativeNames

Du bist so unsympathisch und würdest einen bis zur Geburt zwingen....mit so leuten will ich nie befreundet sein.SRY

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@FluffyET

Ich kann dir nicht mehr folgen und bitte um einen gemäßigteren Ton. Wo habe ich mir widersprochen? Und wo sind "dämliche Paradoxa"?
Wenn es der fett gedruckte Satz ist, den du zitiert hast: Gut, dann streich, das "letztendlich". Das ist vielleicht etwas blöd ausgedrückt, aber es liegt nunmal auch in der Verantwortung der Frau. Zu einer Schwangerschaft gehören zwei. Damit wollte ich mir weder widersprechen, noch beleidigend sein. Ich werde aber nicht aufhören, meine Meinung zu sagen. Wenn du damit nicht umgehen kannst, dann tut es mir leid.
Ja, ich bin Abtreibungsgegner. Ich halte es für richtig ein Kind auszutragen, als es zu töten. Übrigens ab der 6. Woche hat dieser "Zellhaufen" beispielsweise schon ein schlagendes Herz. Wo ziehst du die Grenze? Eine Frage auf die du mir immer noch keine Antwort gegeben hast.

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Es ist zunächst eine ethische und damit definitorische Frage, denn es gibt keine absolute Ethik, damit ist jede Ethik gesellschaftlich verhaftet.

Zuerst wäre die Frage zu klären, was denn Mord sei. Im deutschen Recht ist Mord die vorsätzliche Tötung eines anderen Menschen

  • aus Mordlust (-)
  • zur Befriedigung des Geschlechtstriebes (-)
  • aus Habgier (-)
  • aus sonstigen niederen Beweggründen (o)
  • heimtückisch (-)
  • grausam (-)
  • mit gemeingefährlichen Mitteln (o)
  • oder zur Verdeckung einer anderen Straftat (-).

Damit dürfte in der Regel selbst dann, wenn eine Abtreibung stattfände, entsprechend der in Deutschland angewendeten Terminologie nur allenfalls von Totschlag, nicht von Mord gesprochen werden, ansonsten läge eine (etghisch verwerfliche) Vorverurteilug über Analogieschlüsse vor, da die konkrete Situation (Vergewaltigung etc.) unberücksichtigt bleibt.

Die nächste Frage ist, ab wann das Menschsein beginnt. Mit der Befruchtung (moderne Lehrauffassung der römisch-katholischen Kirche) , mit der Einnistung (Bundesverfassungsgericht), nach 40 Tagen (Judentum), mit Eintritt der Lebensfähigkeit (frühestens 21. Woche) oder mit der Geburt (Art. 1 der Menschenrechte von 1948, "Alle Menschen werden frei und gleich in Würde und Rechten geboren")? (Erst dann kann man von Totschlag oder "Mord" sprechen, wenn das ungeborene Leben als Mensch definiert wird.)

Mithin ist in der deutschen Ethik, wie sie über Gesetze und Rechtsprechung manifestiert ist, Abtreibung zwar grundsätzlich Totschlag und kein Mord, der aber genehmigungsfähig sein kann. Doch berücksichtigt das deutsche Recht andererseits auch Konkurrenzen von Grundrechten, nämlich der Persönlichkeitsrechte von Frauen auf der einen Seite und das Recht auf Selbstbestimmtheit über den eigenen Körper, die Menschenrechte (Art. 1 Abs. 1 GG) und die Rechte aus Art. 2 GG des ungeborenen Lebens auf der anderen Seite.

Hier hätte man das andere Extrem zu "jede Frau hat das Recht, über ihren Körper selber zu bestimmen" (gerade im Zusammenhang mit der Diskussion um § 219a StGB immer wieder gerne von Abgeordneten im Bundestag bemüht, welche eine Streichung forderten) , denn diese Position erkennt implizit ein Recht des ungeborenen Lebens zu keinem Zeitpunkt an, da es aus logischen Gründen eine Konkurrenz von Grundrechten erst mit der Geburt erlaubte. Umgekehrt aber ist die Fraktion "Abtreibung ist Mord" dabei, die Grundrechte der Frauen für die Zeit der Schwangerschaft soweit für nichtig zu erklären, sofern die Wahrnehmung das Leben des Fötus vorsätzlich gefährdete.

Extreme aber sind in den seltensten Fällen der richtige Weg, damit aber wäre ein Kompromiß zu suchen.

Das ist eine Parole gegen Frauen, um sie zu kontrollieren durch Schuldgefühle oder Strafen.

Abtreibung ist die Unterbrechung der physischen Entwicklung eines Wesens. Der Tod ist allgegenwärtig, genauso wie das Leben. Es gibt kein Leben ohne den Tod. Es gibt Föten, die nicht geboren werden wollen, und deshalb sich selber verabschieden. Es gibt Frauen, die liebend gern Mütter werden wollen, es ist ihnen aber auf natürliche Weise nicht möglich. Keine Seele, die geboren werden will, sucht sich eine Mutter aus, die abtreiben wird, und keine Frau kann eine Seele abtreiben, die das nicht will, denn Geist lenkt die Materie. Eine Frau, die nicht Mutter werden will, wird eher sterben, als ein Kind zu gebären. Keine Frau entscheidet sich leichtfertig, oder noch schlimmer, wie manche hier unterstellen, aus niedrigen Beweggründen, ein Kind abzutreiben. Diejenigen, die den Frauen ein schlechtes Gewissen einreden oder sie gar bestrafen, tragen eine schwere Verantwortung und Schuld.

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das ist nur ein Bsp. inwiefern die Verfassung einer Frau wohl wäre in einem Extremfall. Es ist eine extreme Situation mit extremen Gefühlsausschlägen...…!!!

Auch wenn eine Frau an einer psychischen Erkrankung leidet und dadurch die Schwangerschaft vehement ablehnt, so ist diese Erkrankung ( z.B. Borderline oder Schizophrenie ect.pp gibt tausend Beweggründe sprich Erkrankungen wie Krebs mit Chemo....Punkt Punkt Punkt, die z.B. zum Suizied führen könnten, also müsste es sich ähnlich oder genauso schlimm anfühlen bzw. wird als so schlimm erlebt wie ein traumatisches Erlebnis der Vergewaltigung.

Schade, dass du hier nicht kreativ umdenkst /quasi um die Ecke denkst!!!

Und überhaupt kennt man die Dunkelziffern auch nicht, welches Themen wie sexuelle Gewalt jeglicher Art , sogar innerhalb offiziellen Partnerschaften / Ehen existiert. Das ist doch eh ein Tabu Thema das viele Frauen bestimmt oft leider tot schweigen, auch wenn die Gesetzeslage hier wohl Schutz bieten würde.

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das ist nur ein Bsp. inwiefern die Verfassung einer Frau wohl wäre in einem Extremfall. Es ist eine extreme Situation mit extremen Gefühlsausschlägen...…!!!

Auch wenn eine Frau an einer psychischen Erkrankung leidet und dadurch die Schwangerschaft vehement ablehnt, so ist diese Erkrankung  ( z.B. Borderline oder Schizophrenie ect.pp gibt tausend Beweggründe sprich Erkrankungen wie Krebs mit Chemo....Punkt Punkt Punkt) , Auslöser die z.B.  diese Frauen zum Suizied bringen, also müsste es sich ähnlich oder genauso schlimm anfühlen bzw. wird als so schlimm erlebt wie ein traumatisches Erlebnis der Vergewaltigung.

Schade, dass du hier nicht kreativ umdenkst /quasi um die Ecke denkst!!!

Und überhaupt kennt man die Dunkelziffern auch nicht, welches Themen wie sexuelle Gewalt jeglicher Art , sogar innerhalb offiziellen Partnerschaften / Ehen existiert. Das ist doch eh ein Tabu Thema das viele Frauen bestimmt oft leider tot schweigen, auch wenn die Gesetzeslage hier wohl Schutz bieten würde.

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@FluffyET

Argumentationstechniken muss ich immer üben. Deswegen auch zwei Varianten. die untere Version ist mir lieber so habe ich sie verbessert bzw. optimiert um sachlicher zu werden denke ich. LG

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Ärztin in berät Freundin falsch?

Hallo. Eine Freundin von mir war wegen dem Verdacht auf eine SS bei einer Ärztin die sie im Bezug auf eine Abtreibung falsch beraten hat. Sie meinte meine Freundin könne nicht mehr abtreiben, da sie schon zu weit ist. Allerdings hat meine Freundin dann, da sie Zweifel an der Aussage hatte, eine Beratungsstelle kontaktiert die ihr gesagt hat, dass die Ärztin eine falsche Aussage getätigt hat.

Ich frage mich nun, was man gegen so was tun kann. Eine Frauenärztin muss das ja wohl wissen. Ich gehe also davon aus, dass das irgendwelche eigenen Überzeugungen waren, die sie dazu verleitet hat meine Freundin zu belügen. Hätte besagte Freundin sich nicht weiter informiert, dann hätte sie jetzt ein Kind austragen müssen. Ich stelle mir das vor allem bei jüngeren Leuten, Leuten die keine Möglichkeit haben sich zu informieren oder die nicht wissen wie, als Problem vor.

Was kann man dagegen unternehmen?

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