Abtreiben ohne Eltern Einverständnis mit 16?

5 Antworten

Ist die Schwangerschaft durch einen Frauenarzt bestätigt oder zunächst eine panische Vermutung?

In einer Schwangerschaftkonfliktsituation ist in jedem Alter keine Option leicht und jede Entscheidung schwer zu treffen. Vielleicht wäre moralische Unterstützung gut für dich und es sogar besser, auch deine Eltern mit ins Boot zu holen. Meist ist die Reaktion gar nicht so "schrecklich" wie befürchtet.

Viele Jugendliche haben Angst davor, ihrer Mutter oder ihren Eltern zu erzählen, dass sie schwanger sind. Die meisten jungen Frauen, die sich ihrer Mutter oder ihrem Vater anvertrauen, erfahren Unterstützung – oft viel mehr, als sie zunächst gedacht haben.

Auch deine Eltern waren mal jung und naiv und vielleicht sogar ein bisschen leichtsinnig. Nach dem ersten Schock - sicherlich haben sie sich etwas anderes für dich gewünscht - wollen sie bestimmt nur dir helfen, dich schützen und unterstützen.

Aber für einen Schwangerschaftsabbruch brauchst du nicht die Erlaubnis deiner Eltern.

Bei über 16 Jahren alten Mädchen geht man meistens davon aus, dass sie selbst entscheiden können, ob sie eine Schwangerschaft abbrechen möchten oder nicht, auch ohne die Eltern zu fragen. Denn ab 16 geht man davon aus, dass der Minderjährige „nach seiner geistigen und sittlichen Reife die Bedeutung und Tragweite des Eingriffs und seiner Gestattung zu ermessen vermag“.

In Deutschland ist der Schwangerschaftsabbruch nach der Fristenregelung in den ersten drei Monaten (bis zur 14. Schwangerschaftswoche gerechnet nach dem ersten Tag der letzten Regel) straffrei.

Am besten vereinbarst du einen Termin z.B. bei der

http://www.profamilia.de/fachpersonal/beraterinnen/schwangerschaftsberatung.html

für eine Schwangerschaftskonfliktberatung. Dieses Gespräch kannst und solltest du selbstverständlich auch ohne den erklärten Wunsch um einen Schwangerschaftsabbruch nutzen. Zudem benötigst du den Beratungsschein für einen etwaigen Schwangerschaftsabbruch. Dort erhälst du nützlichen, individuellen und unparteiischen Rat und Hilfe bei deiner Entscheidung, wie es denn nun weiter gehen soll.

Eine Schwangerschaftskonfliktberatung umfasst die Konfliktklärung hinsichtlich der emotionalen, seelischen, partnerschaftlichen und lebensplanerischen Aspekten von Elternschaft bzw. eines Schwangerschaftsabbruchs. Sie gibt Informationen über staatliche und andere Sozialleistungen und Unterstützungen – Elterngeld, Kindergeld, Unterhalt, Wohngeld, existenzielle Leistungen.

Du erhälst dort eine medizinische Aufklärung hinsichtlich eines operativen oder medikamentösen Eingriffs, eine Erläuterung der Rechtsgrundlage und bekommst die Kosten und Finanzierung eines Schwangerschaftsabbruchs erklärt.

Da du wahrscheinlich über kein oder nur ein geringes eigenes Einkommen (derzeit 1.075 € netto) beziehst, kannst du einen Antrag auf Kostenübernahme stellen. Die Kosten werden von dem Bundesland, in dem du lebst, übernommen, den Antrag musst du jedoch bei deiner Krankenkasse stellen. Davon bekommen deine Eltern nichts mit.

In der Beratung kann auch der potentiell werdende Vater oder eine andere Vertrauensperson oder deine Eltern anwesend sein, wenn du das möchtest. Wenn du dich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidest, hast du das Recht auf umfassende Beratung, angemessene ärztliche Versorgung und respektvolle Behandlung.

Wenn du das Kind zur Adoption freigibst, erlöschen alle Rechte und Pflichten unwiderruflich. Bevor du eine solch wichtige Entscheidung triffst, solltest du dies sehr sorgfältig überdenken und dich ausführlich über Perspektiven für ein Leben mit Kind und über verschiedene unterstützende Angebote beraten lassen (z.B. bei Arzt, Sozialarbeiter, Jugendamt oder Beratungsstellen in freier und kommunaler Trägerschaft).

Es gibt auch die Möglichkeiten der "vertraulichen Geburt" und der "anonymen Geburt".

Ich wünsche dir die Kraft, deine Entscheidung zu treffen, die für deine jetzige Lebenslage und Lebensplanung richtig ist und dir von Herzen alles Gute!

ich danke dir so sehr!

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nein wurde noch nicht bestätigt, sst war auch negativ aber der war bestimmt falsch sie rauchte davor und hat auch viel gegessen sie ist auch schon 5 tage drüber und hat alle anzeichen ausser Heißhunger und brustziehen artzt Termin ist am Mittwoch

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@rimchaabo

Dann mal immer langsam mit den jungen Pferden...

Ein Schwangerschaftstest wird weder durch Rauchen noch Essen verfälscht und liefert etwa ab 19 Tage nach dem letzten ungeschützten Geschlechtsverkehr ein relativ zuverlässiges Ergebnis.

Aber schon in der Schule wird den Schülern fälschlicherweise vermittelt, dass ein "regelmäßiger" Zyklus 28 Tage lang sein sollte. Das ist aber nur ein Durchschnittswert, kaum eine Frau funktioniert wie ein Uhrwerk und bei weit über der Hälfte aller Frauen schwanken die Zykluslängen innerhalb eines Jahres um mehr als 7 Tage.

Dies ist nicht ungewöhnlich und ein Menstruationszyklus von 21 bis 35 Tage gilt immer noch als regelmäßig.

Die Periode kann sich auch durch psychische oder körperliche Belastungen wie beispielsweise Stress, Reisen, Leistungssport, anstehende wichtige Entscheidungen oder familiäre Ereignisse verschieben oder sogar ganz ausfallen.

Dafür reicht oft schon aus, sehnsüchtig auf die Periode zu warten, um z.B. endlich die Pille nehmen zu können oder auch die zumeist
unbegründete Sorge um eine Schwangerschaft...

Was durch derartige Stressoren auf hormoneller Ebene passiert, ist noch nicht vollständig aufgeklärt. Man geht jedoch davon aus, dass
solche Situationen Fehlfunktionen im Nervensystem auslösen können, die sich auf die Regulation der Hormone auswirken.

Zudem beeinflusst das Alter den Zyklus einer Frau maßgeblich. Gerade in den ersten Jahren nach dem Einsetzen der Periode sind
Zyklusschwankungen normal.

Der Termin beim Frauenarzt sollte aber auf jeden Fall zur Aufklärung und gegebenenfalls direkt zur Verschreibung eines geeigneten Verhütungsmittels genutzt werden.

Und zur Strafe sollte der verantwortungslose Kerl, der nicht mit Kondom wollte, mit dahin geschleift werden.

Alles Gute für euch!

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Ich finde sie sollte trotzdem mit ihren Eltern sprechen, auch wenn sie streng religiös sind. Sie lieben sie und wollen sicher nur das beste für sie. Vielleicht sollte deine Freundin auch noch einmal darüber nachdenken ob sie wirklich abtreiben will. So eine Entscheidung könnte man später sehr bereuen. Bei so etwas sollte sie ihre Eltern ihr beistehen lassen, aber natürlich liegt die Entscheidung ganz bei ihr. Ich hoffe ihr schafft das! 

sie will auf jedenfall abtreiben und sie will es ihren Eltern nicht sagen die würden sie zusammen schlagen sie würde wohl eher abhauen deseegen brauchen wir wirklich hilfe

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@rimchaabo

Dann bleibt ihr wohl nur die Abtreibung ohne Eltern :(. Oder das Jugendamt. Vielleicht gibt es auch einen Vertrauenslehrer oder andere Erwachsene der sie vertraut und nicht so extreme Ansichten hat

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@rimchaabo

Das kommt davon, wenn man im jungen Alter ohne Kenntnisse über Verhütung schon ins Bett springt. 

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geht das also, abtreiben ohne Eltern? sie hat keinen ausser mich und ich will nicht das sie so leidet ivh kann ihr nicht mal helfen

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@rimchaabo

Nein kann sie nicht. Sie ist nicht volljährig. Zumindest offiziell ist es nicht möglich

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@Akuma7

@Akuma: Bitte hör dich auf hier Unwahrheiten zu schreiben und den Fragesteller zu verwirren.

Unter 14 gehts nicht ohne eltern. Zwischen 14 und 16 entscheidet der Arzt je nach Reife. Ab 16 geht es ganz offiziell und legal OHNE Eltern.

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@Dovahkiin11 lass das mal ihr problem sein, dein kommentar ist sehr unnötig ;) @Fortuna1234 dankeschön ich hoffe das stimmt, weil ich lese hier oft das es geht und dann wieder das es nicht geht es verwirrt mich etwas

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@Dovahkiin11

Tut mir leid wenn ich Blödsinn erzählt hab. Ich war mir nur sicher, weil ich meine Mutter gefragt hab

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