Absichtlich andere seelisch verletzen?

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5 Antworten

Würde dir mal empfehlen dich vielleicht in psychische Behandlung zu begeben, wenn das wirklich Borderline ist kann dir das wirklich helfen, sonst wirds schwer da wieder rauszukommen.

Bin ich schon...

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Und jetzt sagt mir nicht, dass das krank ist, denn das weiß ich selber gut genug.

Solche Kommentar sind schon mal ganz und gar unnötig denn du willst etwas von uns wissen und nicht umgekehrt.

Wir sind auch keine Psychiater, Psychologen oder Psychoanalytiker um bei dir eine Diagnose zu stellen oder zu vermuten.

Borderline wird prinzipiell frühestens ab 18-20 Jahren gestellt und das hat auch gute Gründe. Frühere Diagnosestellungen sind in Ausnahmefällen bzw. in schweren Fällen möglich. Wenn du für dich denkst und legst Verhaltensweisen an den Tag die dich selbst massiv im Alltag einschränken dann sollte es auch behandelt werden und vorallem solltest du dann deinen Hausarzt kontaktieren der dich in weiterer Folge und bei Bedarf an einen Kinder- und Jugendpsychologen weiter vermittelt. Du kannst froh sein wenn du das nicht hast denn mit einer schweren Persönlichkeitsstörung ohne überhaupt eine Verdachtsdiagnose eines Arztes zu haben muss man sich wirklich nicht schmücken.

Was borderline betrifft weiß ich sehr gut, was das ist und was es mit sich bringt.

Auch das ist ein Trugschluss denn Borderline ist eine so komplexe und vielschichtige Erkrankung das es selbst für Fachärzte häufig schwer zu erkennen ist da wirst du dann sicherlich nicht die Kompetenz aufweisen ala "ich weiß sehr gut was das ist"

Du suchst halt nach Aufmerksamkeit und anscheinend ist dir jedes Mittel recht um diese zu bekommen. Je mehr du diese Spielchen mit deinen Freunden spielst , desto mehr verlieren sie an Ernsthaftigkeit. Wenn du dann wirklich mal arm dran bist, dann nehmen dich deine Freunde nicht ernst.

Du solltest einfach mal darüber nachdenken , dass du anderen mit deinem Verhalten weh tust. Und wenn du nicht dazu in der Lage bist, Mitgefühl für andere zu Empfinden, dann schalt halt den Kopf ein. Du musst dir halt denken, dass dein Verhalten nicht korrekt ist, wenn du schon kein Gewissen hast das einspringt. Kann man alles lernen glaub mir , ich weiß wovon ich rede.

Ich weiß ja dass ich denen mit meinem verhalten weh tu... ._.

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Zuallerst: Borderline ist eine Diagnose die Aufgrund der Ausgeprägtheit mehrerer Persönlichkeitsmerkmale diagnostiziert wird und nicht aufgrund des Auftretens allein. Jeder Mensch hat Persönlichkeitsanteile eines Borderliners. Die Krankheit macht allein die extreme Ausprägung und Dauerhaftigkeit gegenüber einem gesunden Menschen aus. Beispiel: Jeder Mensch ist mal traurig , depressiv ist dieser Mensch aber erst wenn er das dauerhaft und extrem ist. 2. Borderline wird von einem ARZT diagnostiziert.Solltest du wirklich Borderline haben hilft dir weder eine SELBSTDIAGNOSE noch eine Laieneinschätzung. Ich weiß, dass es einfacher ist seine Probleme zu akzeptieren, wenn man endlich einen Namen bzw eine Diagnose für sie hat. Ja das erleichtert!. Allerdings ist eine Borderline Diagnose auch ein ziemlich heftiger Stempel der einem lebenslang aufgedrückt wird. Willst du das wirklich? Eine Persönlichkeitsstörung ist per se immer unheilbar, aber nicht untherapierbar, bzw man kann deswegen nicht nicht damit leben.

Fest steht: Du hast offenbar Probleme, schwerer wiegende psychische Probleme, die dich anscheinend in deinem Leben belasten. (Du bist ja unglücklich) Deswegen würde ich mir ganz unabhängig von einer erwarteteten Diagnose Hilfe von ärztlicher Seite holen. Dafür sprechen auch die Tatsache dass du dich für deine Gefühle verurteilst und dass du deine Lebensgeschichte in einem anonymen Frageforum ausbreitest (Stichwort: Aufmerksamkeit) ,das von 15 jährigen teenagers geflutet ist. Ich wünsche dir viel Glück für deine Zukunft

Was borderline betrifft weiß ich sehr gut, was das ist und was es mit sich bringt. Und ich hätte es hier nicht reingeschrieben wenn ich nicht jeden tag aufs neue feststellen müsste, wie ausgeprägt diese merkmale bei mir sind.. Ich will ja nur wissen wie es um mich steht und hatte mir von den leuten hier etwas hilfe erhofft

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@Annie197

Ok dann tut es mir leid aber warum schreibst du das nicht dann so: Hilfe mir geht es gerade nicht gut ich bin wegen.... verzweifelt. Ich brauche Aufmunterung. Ich will nicht das du das als negative Bermerkung auffasst aber: Dein ganzer Post liest sich quasi ein wenig so als ob du uns in die Richtung lotsen möchtest, das dir jemand bestätigt dass du Borderline hast, und das ironische daran ist, dass das dann wohl ein aufmerksamkeitsuchendes Verhalten wäre, dass üblicherweise als eine gemeinhin bekannte Ausprägung. von Borderline gilt. Ich meine jeder der diesen Post liest und sich ein wenig auskennt ,wird über Impulsivität in einem potenziell selbstschädigenden Bereich (andere seelisch verletzen) sowie instabile menschliche Beziehungen (Freund betrügen etc...) stolpern und die klassischen Borderline Kindheitsursachen lieferst du uns auch noch mit. Wer traut sich da noch zu sagen: Nein du hast nicht unbedingt Borderline! Deswegen mein Rat: Geh mal weg von dieser Diagnose: Dir geht es nicht besser wenn du die hast.Versuche mal mehr in die Richtung zu gehen: "Ok ich habe offenbar Probleme, und die erschweren mir mein Leben ganz massiv.Wie könnte ich Hilfe dabei bekommen diese Probleme in den Griff zu bekommen sodass ich mich und mein Leben akzeptieren und lieben lernen kann. Beziehungsweise, wie komme ich mit meinen problemen trotzdem in der Welt zurecht. Solltest du diesen beitrag beleidigend finden, entschuldige mich bitte, denn das war wirklich nicht meine Absicht. Du musst mir auch nicht mehr antworten, denn ich gehe jetzt sowieso ins Bett ^^. Liebe Grüße

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@sirlaunchalot

naja es war definitiv nicht meine absicht, dass der beitrag so rüberkommt als würd ich ne bestätigung wollen... nein das will ich gar nicht, ich würd nur gern wissen woran es liegen kann dass ich mich so verhalte, weil das ja wirklich nicht normal ist. Und ich hatte gehofft, meine kindheit könnte zur aufklärung beitragen.

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@Annie197

Ok, ich war irgendwie davon ausgegangen, dass du entweder selber schon mal durch eigene Recherche von möglichen Ursachen gehört hast, oder ihr zumindest in deiner Therapie so etwas wie Ursachenforschung betreibt, aber naja ^^

Als erstes muss ich sagen, dass ich natürlich auch kein Psychotherapeut sondern ein Laie mit einer Laienmeinung bin.Selbst wenn ich eine psychologische Bildung hätte, könnte man nur aufgrund deiner hier mitgeteilten Informationen noch keine abschließenden Erklärungen für deine Verhaltensmuster abgeben.Menschen sind einfach sehr, sehr vielschichtig und unterschiedlich, sodass man schon sich schon wirklich lange mit einer Person auseinandersetzen muss um überhaupt um überhaupt einen Eindruck von möglichen Bewegungsgründen dieser Person zu bekommen.

Deswegen gilt auch für das folgende: Die Ursachen die ich beschreibe, können auf dich zutreffen weil sie üblicherweise typische Verhaltensmuster von „Literatur- Borderlinern“ darstellen, es kann aber auch sein, dass selbst wenn du ein Borderliner bist, diese Beschreibungen trotzdem für dich völlig unzutreffend sind.

Analysieren wir doch erst einmal wie du dich da eigentlich gegenüber deinen Mitmenschen verhältst.

(Über sich selbst zu reflektieren bringt schon „gesunde„ Menschen fast immer voran und Selbstachtsamkeit ist für dich daher sogar noch wichtiger) Also da haben wir:


-Du brichst enge Kontakte zu geliebten Leuten ab.

Mögliche Reaktion der Personen: Sie brechen den Kontakt zu dir an, sind von dir enttäuscht bzw. wütend auf dich (negative Aufmerksamkeit), oder sorgen sich um dich und fragen nach dir.

Resultat: Du verletzt diese Personen und dich selbst zugleich mit. (Denn der Entzug ihrer Nähe ist ja auch für dich schmerzhaft, du schreibst ja, dass du sie liebst).Im besten Fall bekommst du also negative Aufmerksamkeit von ihnen.

-Du betrügst deinen Freund, und sorgst absichtlich dafür, dass er es mitbekommt. Reaktion: Er verlässt dich.Alternativ war er zumindest sehr wütend und hat dich angeschrien etc. Resultat: Beziehung erfolgreich zerstört! Du verletzt deinen Freund und dich selbst wieder auch, wenn er dich verlässt. Für das dritte für ich das jetzt nicht mehr aus, da es sich im Prinzip ähnlich darstellt. Du belastest die Beziehungen zu diesen Leuten durch dein Nichtmelden extrem und bekommst im besten Falle dafür negative Aufmerksamkeit in Form von „Bitte melde dich, was ist los, tu dir bitte nichts an Anrufen“.

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@sirlaunchalot

So etwas bezeichnet man als selbstzerstörerisches bzw. selbstverletzendes Verhalten. Es stellt keine direkte körperliche Verletzung dar (Es sei denn dein Freund schlägt dich) wie z.B das Ritzen oder der Missbrauch von Tabletten, es bleibt jedoch selbstverletzendes Verhalten auf einer psychischen Ebene, die bei dir ganz offensichtlich die Beziehung zu deinen Freunden ist.

Warum torpedierst du also deine Beziehungen? Dafür fallen mir spontan mehrere Ansätze ein von denen wohl keiner ganz und alle ein bisschen zutreffen.

-Aufmerksamkeit:Du brauchst diese Aufmerksamkeit von diesen Personen, selbst wenn sie negativ ist.

-Selbsthass:Du machst das um dich zu verletzen, zu bestrafen , dir einen Grund zu liefern dich selbst zu hassen. Irgendwo in deinen Kopf gibt es polemisch ausgedrückt eine kleine boshafte Stimme die dir ständig sagt, dass du diese Beziehungen zu deinen Mitmenschen gar nicht verdient hast und das du am besser wäre, wenn du aus dem Leben dieser Menschen verschwindest, am besten gar nicht mehr existieren würdest. Deswegen tust du alles dafür um diese Beziehungen und damit dich selbst zu zerstören.

-Nähe-Distanz /Verlassensängste: Du kannst es nicht ertragen dass diese Leute dir so nahe sind obwohl du dich gleichzeitig nach ihnen verzehrst. Der Punkt Verlassensängste klingt erst einmal seltsam da du ja offenbar alles tust um verlassen zu werden, ist aber logisch wenn man ihn mit dem Selbsthass verbindet. Du hast quasi Angst davor und sorgst zugleich dafür dass diese Ängste einen weiteren Nährboden bekommen.

Jetzt zu den eigentlichen Ursachen für dein Verhalten bezüglich deiner Kindheit. Auch hier gilt: Viele Menschen haben eine miese Kindheit gehabt, nicht immer ist diese also Ursache für eine psychische Krankheit im Erdachsenalter. Viel mehr kommt es darauf an, wie gut die Person das verkraftet.Es gibt Leute die wurden als Kinder schwer sexuelle missbraucht und die führen ein ganz normales Leben, andere wiederum gehen daran komplett zu Grund bzw. entwickeln massive psychische Probleme. Grundsätzlich sind vor Allem die frühen Kindheitsjahre jedoch sehr, sehr prägend für das ganze Leben.

Ganz offensichtlich hast du als Kind nicht die Aufmerksamkeit, Anerkennung und vor Allem Zuneigung, Liebe & Geborgenheit bekommen die ein Kind bitter nötig hat. Da deine Eltern dir schon keine stabilen Beziehungsverhältnisse geben konnten, ist es nicht verwunderlich wenn du diese Muster als Erwachsener selbst für deine eigenen Beziehungen übernimmst. Diese mangelnde Liebe könnte auch zu einer unterschwelligen Angst vor zwischenmenschlichen Bindungen bzw. einem fehlenden Gefühl von dem was an Nähe in einer Beziehung „normal“ ist führen. Daher, du brauchst unbedingt Liebe von deinen Mitmenschen, da du sie aber nur unzureichend in deiner Kindheit erfahren hast weißt du nicht wie du sie zulassen sollst, und gehst daher auf Abwehrhaltung. Anstelle dessen forderst du diese Aufmerksamkeit dann über provozierendes Verhalten ein, das ist sozusagen die einzige Aufmerksamkeit die du dann zum „Durstlöschen“ bekommst und die du „ertragen“ kannst. Die mangelnde Zuneigung durch deine Eltern und die weitere Zerrüttung deines Selbstwertgefühls durch das Mobbing im jugendlichen Alter, könnten die Ursache für eventuell vorhandenen Selbsthass sein, dazu muss man nun wirklich kein Psychologe sein^^. War die Scheidung schon vor deiner Geburt oder könnte es sein, dass du dir als kleines Kind vielleicht sogar die Schuld für die Trennung deiner Eltern selbst zugeschrieben hast?

Noch ein Wort zu der eigenen Abwertung deines Verhaltens:

Zitat: „Und jetzt sagt mir nicht, dass das krank ist, denn das weiß ich selber gut genug. „

Also reden wir doch mal Klartext.Ja!, objektiv betrachtet ist das schon ziemlich sch***e wie du dich gegenüber z.B deinem Freund verhält. Andererseits gibt es vielleicht schon gute Erklärungen warum du dich so verhältst wie du es tust. Vielleicht ziehst du ja sogar aus dieser Abwertung deiner Handlungen noch Material, damit du dich „auch ja selbst dafür hassen kannst wie du bist“. Also wäre es für dich erst mal enorm wichtig wegzugehen von dieser negativen Bewertung deines Verhaltens bzw. deiner Gefühle, da dir das rein gar nichts bringt und du so nie glücklich wirst. Besser wäre es sie so stehen zu lassen wie sie „passieren“, ohne sich selbst dafür die Schuld zu geben.Verbunden natürlich mit einem Ausblick wie: „Ah ich tue mir und meinen Mitmenschen das an weil „...das und das und so...“ und ich versuche in Zukunft „....das und das und so“ mich zu verändern bzw. mir erst mal dieser Handlungsmotive bewusst zu werden.

Lg

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Am besten wäre es wenn du mal einen Psychiater aufsuchst. Er könnte dir wirklich bei deinem Problem helfen, und was die Ursachen dafür sind.

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