Absicherung nach Trennung? Wie kann man sich am besten absichern nach einer Trennung?

... komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Entweder baut ihr nach Eheschließung gemeinschaftlich ein Haus und bezahlt es auch gemeinschaftlich aus dem monatlichen Einkommen. Oder Ihr lasst es bleiben.

Einen gemeinsamen Hausbau während der Ehe scheint nach Deiner Meinung so auszusehen

Hauskauf/Bau auf Deinen Namen, Eigentümer bist lt. Grundbuch nur Du und für den Lebensunterhalt und die monatlichen Nebenkosten fürs Haus soll am besten "die Alte" aufkommen. Oder wie soll man sich eine solche Denkweise vorstellen?

Ansonsten gemeinsam Haus bauen, finanzieren und beide stehen gleichberechtigt im Grundbuch.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Solange Du keine Gütertrennung vereinbarst, lebt Ihr in einer Zugewinngemeinschaft und sämtliche Güter, die nach der Eheschließung erworben wurden gehören Dir dann zur Hälfte mit, jedoch auch die Schulden. 

Deine Gedanken und auch die Sorgen kann ich durchaus verstehen, jedoch finde ich es schade, dass Menschen bereits vor der Schließung eines Bundes fürs Leben schon über eine eventuelle Trennung nachdenken.

Ok, die Erfahrungen anderer Menschen zeigen, dass es sehr oft und manchmal auch nach 30 Jahren eine Ehe geschieden wird und man eben nicht durch gute und schlechte Zeiten gemeinsam schreitet, doch sicherlich ist es einfach manchmal gar nicht anders möglich.

Warum möchtest Du denn überhaupt heiraten? Sind es steuerliche Vorteile oder ist ein Kind unterwegs oder eben halt geplant? Natürlich sollte ein Kind ehelich geboren werden. 

Denke mal die schlimmsten Situationen durch, warum Du Deinen Mann oder der Dich verlassen könnte. Wenn er Dich betrügt oder Du ihn, würdet Ihr dann gehen? Oder vielleicht kotzt Dich die Zahnpastatube an, die nicht zugeschraubt wird - ok. heute vielleicht nicht zugeklippt wird. Oder sind es die Barthaare oder, oder, oder. 

Jetzt stelle Dir aber mal vor, dass Ihr eine Zugewinngemeinschaft habt und Dich Dein künftiger Ehemann dann irgendwann ankotzt und Du gewinnst während der Ehe so richtig fett im Lotto und die Scheidung ist noch nicht am Laufen und Du musst ihm und seiner Geliebten die Hälfte von Deinem Gewinn abgeben. 

Oder in 10 Jahren hast Du einen Geistesblitz, eine Tante hat Dich beerbt und Du machst Dich sehr erfolgreich selbständig und Du musst dann dafür sorgen, dass er den durch Dich geschaffenen Lebensstandard  beibehalten kann - Du wist Dich ärgern.

Generell gilt, dass Alles, was Dir vor der Eheschließung gehört hat, auch Deines bleiben wird und darum bewahre die Quittungen oder macht nun jetzt schon ein Bestandsverzeichnis. 

Bei dem Haus sehe in jedem Fall zu, dass Ihr Beide im Grundbuch als Eigentümer eingetragen seid, denn so erwarten Dich keine böse Überraschungen, wenn das Haus dann ohne Dein Wissen belastet wurde und Du dann ohne Wissen mit für die Schulden haftest.

Ihr baut ein Haus und woher nehmt Ihr das Geld? Wenn Ihr es Euch leihen müsst und Beide für die Abzahlung sorgt, dann tilgt die oder das Darlehen getrennt oder eben vom gemeinsamen Konto. 

Wenn Ihr vereinbart, dass Du Dich um Haushalt und/oder vielleicht vorhandene oder geplante Kinder kümmerst und für ein sauberes Zuhause und gesundes Essen sorgst und saubere Wäsche man im Schrank findet, dann fixiert, dass seine Arbeitsleistung als gleichwertig mit Deiner Leistung anzusehen ist.

Ich bin nun 48 Jahre alt und habe schon den ein oder anderen Heiratsantrag bekommen, doch konnte ich mir niemals vorstellen, dass ich für den Rest meines Lebens mit diesen Menschen verbringen möchte. Dabei war es mir auch egal, wenn ich große finanzielle Vorteile hätte zu erwarten gehabt. 

Du hast momentan lediglich einen Lebensabschnittsgefährten und keinen Mann, von dem Du ausgehst, dass er Dich für den Rest Deines Lebens halten kann oder Du ihn eben nicht mehr haben willst, wenn er einen kapitalen Fehler in Deinem Empfinden begeht. 

Absichern kannst Du Dich auch anders und der Grundbucheintrag ist wichtig, doch dann trägst Du auch die Hälfte der Schulden. Mit einer Eheschließung übernimmt man die Verantwortung für seinen Partner zur Hälfte mit. 

Ich denke, dass Du bereits in einer Partnerschaft lebst, in der die Luft raus ist und die Gewohnheit eine weitere Lebensplanung bedingt. Du möchtest Deinen Wohlstand sichern und gibst ein Versprechen ab, hinter dem Du nicht stehst, denn sonst hättest Du keinen Taschenrechner im Kopf.

Man kann über Lothar Matthäus lachen (oder wie auch immer der Mann heißt), doch wenn der heiratet, dann schließt er den für sich den Bund fürs Leben und hat nicht schon eine Trennung in seinen Gedanken und auch seine Erfahrungen lassen ihn nicht berechnend handeln. 

Verträge mache bitte immer nur dann, wenn ein Notar mit der Ausarbeitung beauftragt wurde und entsprechend bezeugt hat. 

Sammele immer alle Quittungen und halte auch den Verbrauch fest oder teile eben einfach. Zugewinngemeinschaft, doch heule nicht, wenn Du unerwartet oder mit Deinem Geist und Deiner Schaffenskraft zu großem Reichtum gelangst und Du dann Deinen Mann unterhalten musst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du wirst bei der Eheschließung einen der 3 Güterstande wählen. Der reguläre (Zugewinngemeinschaft), berücksichtigt prinzipiell dein Anfangsvermögen. An das kann der Partner im Falle der Trennung nicht ran. Wenn du das Geld während der Ehe in ein Haus steckst, sorge dafür, dass du der Eigentümer bist.

LG 

Thus 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weiterhin getrennte Konten.
Ehevertrag.
Haus nur eine Person im Grundbuch und Kredit ebenfalls nur auf eine Person.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

beide im Kaufvertrag und im Grundbuch eintragen lassen

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du solltest Dich bei einem Anwalt beraten lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Stichwort: Ehevertrag.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ehevertrag -> den Rest erklärt dir Google

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?