Absenkungsbetrag Lehrer (Beamte) BW

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2 Antworten

Nein, du kannst hier nichts machen. Es genügt eben nicht, sich vor so einem wichtigen Schritt nur die Besoldungstabelle anzuschauen, sondern sich auch über die aktuelle Gesetzeslage bzgl. der Besoldung und Beihilfe zu informieren. Für immer bleibt der Abzug nicht, da hast du was falsch verstanden oder das LBV war falsch informiert. Lediglich die ersten 3 Jahre nach Neueinstellung erfolgt dieser Abzug. Mit Glück endet dieser schon etwas früher, wenn bei den nächsten Landtagswahlen wieder ordentlich gewählt wird. Dass dies eine Sauerei bei den aktuellen Steuereinnahmen ist, darüber brauchen wir natürlich nicht zu sprechen. Vor allem solch eine Einsparung an (in der Regel) Berufsanfängern vorzunehmen. Aber vielleicht hilft es ja dennoch, wenn du z.B. mit Hilfe der Gewerkschaft etwas Druck machst. Ansprüche deinerseits sehe ich aber nach wie vor nicht.

Es hieß auch beim Versetzungsantrag, dass ich NICHT neu eingestellt werde als Beamtin, nun musste ich doch noch einmal meinen Eid schwören und mir wurde gesagt das ich sozusagen "neu" eingestellt bin als Beamtin.

Das macht leider keinen Unterschied. Kannst du im § 23 LBesGBW nachlesen.

Vielen Dank, sehr hilfreich. Kannst du mir evtl. noch sagen, warum bei meiner Besolungsstufe die 6 Jahre Berufserfahrung angerechnet werden? Aber für Beihilfe und Absenkungsbetrag nicht? Das könnte doch ein guter Ansatz sein für die Gewerkschaft (und für mich)

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@Gigatip

Ich weiss nicht, ob das eine befriedigende Antwort ist: Weil es so im Gesetz steht.

Vermutlich wollte man noch mehr einsparen, indem man auch Beamte wie dich in den Absenkungsbetrag miteinbezieht. Die deutliche Formulierung, dass nur Beamte im Geltungsbereich des baden-württembergischen Landesbesoldungsgesetzes unter bestimmten Umständen davon ausgenommen sind, ist schon sehr auffällig. Die berücksichtigungsfähigen Zeiten sind eine ganz andere Baustelle, die auch Beamten und Angestellten bei Dienstherren außerhalb des Geltungsbereiches gewährt werden.

Das könnte doch ein guter Ansatz sein für die Gewerkschaft (und für mich)

Große Hoffnungen würde ich mir da nicht machen. Alle Gewerkschaften sind gegen das nun vollzogene Vorhaben Sturm gelaufen. Jedoch ohne Erfolg.

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Es geht um monatlich 650 Euro Differenz und du scheust die Kosten für die Gewerkschaft? Dann ist es dir wohl doch nicht wichtig genug...

Nein, mein Guter, ich bin SELBSTVERSTÄNDLICH in der Gewerkschaft (GEW) - ich möchte mich hier nur vorab erkundigen, evtl. gibt es ja schon Erfahrungen.

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@Gigatip

Dann geh doch hin und frag nach, anstatt hier im Internet Vermutungen einzusammeln, ob sich eine FRAGE überhaupt lohnen würde...

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@ErsterSchnee

Mein Guter, dann melde dich doch bei gutefrage ab! Anscheinend hast du den Sinn des Forums nicht verstanden.

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@Gigatip

Liebster Gigatip, wenn du wirklich kompetente Hilfe willst, dann fragst du jemanden, der sich mit sowas auskennt...

Wenn ich dir also (ohne auch nur Ahnung davon zu haben) gleich zu Anfang geantwortet hätte, dass es selbstverständlich rechtens ist und du keinerlei Handhabe hast und das für alle Zukunft so bleibt, dann hättest du das also hingenommen und auf das Geld verzichtet, oder wie?

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@ErsterSchnee

Nein, ich hätte nicht verzichtet, ausser du hättest mir evtl. Links dazu gegeben, ich bin mit Sicherheit nicht der einzige Lehrer, der sich im Ländertausch nach BW versetzen lassen hat. Ich sehe hier die Möglichkeit, sich gegenseitig weiterzuhelfen, um sich einfach unnötige hin und herrennerei zu ersparen.

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