Abschreibungen (Wirtschaft)?

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2 Antworten

Wenn Du für ein Auto 100.000,- zahlst, machst Du es entweder aus einem Kredit, oder aus einem Gewinn (oder einer Mischung von beidem).

Nehmen wir an, Dein Unternehmen hat 100.000,. Gewinn gemacht und Du würdest die in ein Auto investieren. Konto 0,-, aber Auto in der Garage.

Dann wird ein Problem auf Dich zukommen, wenn Die Steuerbescheide kommen. Gewerbe - und Körperschaftsteuer zusammen (ich gehe mal von einer GmbH aus) ca. 40 %, also 40.000,. Euro udn das Geld hast Du nicht. 

Über die Abschreibung von 20.000,- pro Jahr sparst Du 8.000,- Euro pro Jahr an Steuern, sind wieder die 40.000,-. Trotzdem müsstest Du erstmal die 40.000,- zwischenfinanzieren.

Daher die Grundlage, finanziere Investitionen möglichst über die Abschreibungszeit. Dann sind die Tilgungen immer so hoch, wie der Betrag, der der AfA entspricht.

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Ohne Abschreibungen würdest Du diese 100.000 sofort im ersten Jahr von der Steuer abziehen.

Du versteuerst ja Deinen Gewinn, also die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben. Wenn es keine Abschreibungen gäbe, dann würdest Du die 100.000 € die Du für das Auto ( oder irgend eine andere Investition wie z.B. eine Maschine ) ausgibst, sofort als Aufwand verbuchen und so quasi sofort von der Steuer absetzen. Da Du das Auto ( bzw die Maschine ) aber mehrere Jahre nutzt, sagt der Gesetzgeber nun, dass Du die Ausgaben nicht sofort voll von der Steuer absetzen darfst, sondern die über die Nutzungsdauer verteilt. Dass geschieht über die Abschreibungen.

Ausserdem hat die Abschreibung den Effekt, dass der Wert deines Autos in der Bilanz zumindest zum Teil stehen bleibt, denn der Restwert ( also Anschaffungspreis minus Abschreibungen ) belibet in der Buchhaltung stehen. Nach einem Jahr steht das Auto noch mit 80.000 € "in den Büchern", nach zwei Jahren mit 60.000 € und so weiter.

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