***Abschlussprüfung trotz vorheriger Kündigung des Ausbildungsverhältnisses?***

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1 Antwort

Hallo Gatsby1 ,

im Normalfall braucht man ja wohl die Einwilligung des Betriebes

der Betrieb muss Dich zur vorzeitigen Abschlussprüfung anmelden und auch begründen, warum die Ausbildung vorzeitig ( z.B. wg. guten Noten) beendet werden könnte . Grundsätzlich zählen hier jedoch nicht nur Schulnoten , sondern auch die praktischen Ausbildungsleistungen müssen mit einer besseren Note als 2,49 bewertet werden.

Einen Rechtsanspruch hast Du allerdings nicht, wenn Du dieses nicht im Ausbildungsvertrag vorher geregelt hast. Hier kannst Du eine Verkürzung bereits direkt vertraglich festlegen, weil Du z.B. Abitur hast , oder bereits eine vorangegangene Ausbildung besitzt, die Anrechnungsfähig wäre (§7 BBiG , §43 BBiG)

Ohne Ausbildungsbetrieb , oder wenn Du vorher kündigst geht es nicht . Hier erlischt dann nicht nur Deine Zulassung zu einer "möglichen" vorzeitigen Abschlussprüfung, sondern allgemein zur Abschlussprüfung.

Das ist jedenfalls der "Normalfall" , ohne das ein Betrieb in die Insolvenz geht (und die IHK ein Auge zudrückt) oder das Du körperlich oder seelisch nachweisbar Misshandelt wirst von Deinem Ausbilder .( auch hier wird die IHK entgegenkommend sein )

Von daher einige Dich bitte "im Guten" mit Deinem Ausbilder. Falls er Dich übernehmen möchte, oder es in Deinem Berufsbild einen gewissen Nachwuchsmangel gibt, wird er Dir bestimmt diesen Wunsch erfüllen.

Gatsby1 15.09.2013, 18:23

Vielen Dank!! Ich habe jetzt einen Beratungstermin mit der IHK und hoffe da auf ein Entgegenkommen :-)

VG

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