Abschluss Themen für das Fach Physik?

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2 Antworten

Ob Hawking eine gute Idee ist, ist zweifelhaft. Das kommt auf den Physiklehrer an, denn unter Physikern ist bekannt, dass Hawking als Physiker bei weitem nicht so viel geleistet hat wie als Fernsehmensch und der musste inzwischen dermaßen viele seiner Aussagen, ja ganze Kapitel "Der kurzen Geschichte der Zeit" zurücknehmen, weil er in vielen Punkten nachweisbar irrte. Heute noch rauszufummeln, was noch gilt und was inzwischen alles von Hawking revoziert wurde, ist an sich schon eine Aufgabe für sich.

Ich würde jedenfalls einen Vortrag über Hawking ziemlich zerpflücken. Wesentlich aktueller ist da die Theorie Dissipativer Strukturen, für die Ilya Prigogine 1977 den Nobelpreis erhielt. Prigogine war es übrigens auch, der Hawking bei einer internationalen Konferenz theoretischer Physiker argumentativ vor der gesamten Physikerelite dazu zwang, die Behauptung zurückzunehmen, Zeit könne auch rückwärts laufen, wie Hawking dies z.B. betreffs Hawkingstrahlung am Ereignishorizont unterstellt.

Das spielt auch bei der Unendlichkeit und der Tasse eine Rolle, weil Hawking da auf die Entropie und den Entropietod des Universums anspricht. Aber auch hier musste er inzwischen einiges wieder zurücknehmen.

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Vergiss Stringtheorie. Nimm dir etwas Greifbares, nicht zu theoretisch denken. Wenn es Relativitätstheorie sein soll - Gravitationslinseneffekt, Schwarzschildradius, wie schnell können sich Objekte bewegen, wieso "bewegen" sich Galaxien mit Überlichtgeschwindigkeit voneinander weg, wieso ist Merkurs Bahn wie sie ist?
Solche Fragen. Kannst auch Masse-Energie-Äquivalenz anhand von Teilchenbeschleunigerexperimenten erläutern. Sehr spannend ist auch der Energieerhaltungssatz, die relativistische Energie-Impuls-Beziehung und wie das die Bewegungsgleichungen bestimmt.
Sehr viel griffiger als abstrakte Erörterungen imho.

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