Abschlagszahlung vor Leistungserbringung

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Schließlich können auch Abschlagszahlungen nur für die erbrachten vertragsgemäßen Leistungen verlangt werden. Eine Abschlagszahlung kann also nur dann verlangt werden, wenn die Leistung des Handwerkers auch seinem Auftrag entspricht und mangelfrei ist. Selbstverständlich dürfte sein, dass die Abschlagszahlungen auch ihrer Höhe nach dem Anteil der bereits erbrachten Leistungsteile entsprechen muss.

http://handwerk.com/abschlagszahlungen-verringern-das-ausfallrisiko-und-erhoehen-die-liquiditaet/150/44/21978/

Vor der Arbeit sollten eigentlich keine Abschlagzahlungen bzw. in diesem Fall Vorrauszahlungen verlangt werden. Bei grösseren Bauvorhaben versuchen allerdings immer mehr Firmen, Vorauszahlungen zu erlangen, mit der Begründung, das sie sonst in Vorleistung für Material etc. gehen müssten. Das ist aber bei dir nicht der Fall, also würde ich mich an deiner Stelle auf diesen Deal nicht einlassen.

Abschlagszahlungen sind  heute gang und gäbe. nur bei der öffentlichen Hand wird nur  nach Vorleistung gezahlt. Hier ist der Auftraggeber auch als solvent anzuschauen.

Anders rum gedacht: Zahlst du dem handwerker den Abschlag nicht, dann kommt er auch nicht zum arbeiten. Dann kannst du einen anderen suchen, der keine AZ verlangt und und und. Wenn du vertrauen in den Handwerker hast, dann zahle ihn. Die anderen 50% hast du ja noch in der Hand.

Das widerspricht aber den Erfahrungen betrogener Bauherren und der ständigen Rechtsprechung. Danach nie Vorauszahlungen für nicht erbrachte Leistungen und für Material nur dann zahlen, wenn es im Verfügungsbereich der Bauherrschaft liegt!

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Natürlich wollen alle Handwerker vorher das Geld. Das widerspricht aber den Erfahrungen betrogener Bauherren und der ständigen Rechtsprechung. Danach nie Vorauszahlungen für nicht erbrachte Leistungen zahlen und für Material nur dann, wenn es im Verfügungsbereich der Bauherrschaft liegt!

Die Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz ist auf beiden Seiten genau so groß und deshalb kein Argument für Vorauszahlungen.

Parkett auf Balkenlage mit Spanplatten

Wir renovieren in unserem Fertighaus (80er Jahre) das OG komplett, d.h. neuer Bodenaufbau, Dämmung und Wände.

Der alte Estrich 50 mm wurde entfernt und auf der Balkendecke liegen Spanplatten 22mm. Unser Statiker empfiehlt uns dringend nicht wieder einen Estrich einzubringen, zur Vermeidung eine Überbelastung der Balkendecke - mit teilweise 4-5 m Spannweiten war die Decke wohl ursprünglich nicht für so eine Belastung vorgesehen :(.

Wir möchten gerne Holzfußboden haben, Parkett oder Dielenboden.

Hat jemand gute Erfahrung mit einem Bodenaufbau in solchen Fällen gemacht? Aufbauhöhe ist egal, hauptsache nicht zu schwer.

Ich habe eigentlich keine Lust auf eine Ausgleichsschüttung und/oder Trockenestrich Gipsplatten: Aufwändung zu verlegen, teuer und teilweise auch schwer.

Wie sieht es mit der Trittschallisolierung aus, wie hole ich da das meiste heraus? - Holzfaserplatten legen? - Hat jemand mal Hanfplatten verwendet? - Sind dicke Dielen 'leiser' als dünner Parkett?

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Welche Schäden übernimmt die Elementarversicherung (Gebäude- und Hausrat) nach Unwetter?

Folgender Fall: Ein Unwetter Anfang Juni 2016 lies zweimal unseren Keller volllaufen (es kam durch die Kellertoilette und die Kellertüre). Fast das komplette Inventar musste entsorgt werden. Die Wandvertäfelung entsorgt werden. Gleichfalls wurde aufgrund Wassermasse der offene Balkon (eingelassene Loggia) das Wohnzimmer im Obergeschoss in Mitleidenschaft gezogen (Parkett und Schrank defekt). Im darunterliegenden Wohnzimmer des EG ist die Deckenvertäfelung quasi "um" und muss entsorgt und die Decke wiederhergestellt werden.

Was zahlt die Gebäudeversicherung bzw. Hausratversicherung? (Gebäude incl. Elementar, Hausrat OG incl. Elementar, Hausrat EG ohne Elementar)

Für den Kellerbereich - Bautrockner incl. Stromverbrauch?, - Entsorgungskosten (Container)?, - Maler (hier ist das Abreißen der unter der Vertäfelung liegenden Tapete incl. Grundierung und nur Neuanstrich (keine neue Vertäfelung und keine neue Tapete - also einfach nur streichen) gemeint

Für den Wohnzimmerbereich OG - Trockner incl. Strom? - Entsorgung des Schrankes erfolgt mittels Sperrgut kostenfrei, - Parkettarbeiten (Parkett teilweise erneuern, abschleifen und versiegeln)? - Malerarbeiten (Tapete runter und wieder neu dran)? - Schrank? - Abdichtungsarbeiten am Balkon?

Für den Wohnzimmerbereich EG - Entsorgung der Deckenvertäfelung mittels Sperrgut kostenfrei, - Deckenfacharbeiten (Deckenvertäfelung runter, Rigipsplatten runter, verputzen, weiß streichen)

Für eine Antwort wäre ich dankbar. Versicherungen wollen ja verständlicherweise so wenig als möglich bezahlen und lehnen zunächst nahezu alles ab.

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Hallo, was kann ich tun ? Im April wurde bei mir Teppichboden verlegt ( Neubau ) und MDF-Leisten angebracht. Nun habe ich Schimmel an den Leisten und bin der Meinung das der Verleger die Wand bzw. den Estrich hat auf Feuchtigkeit messen mußte. Da aber die VOB nicht vereinbart wurde verneint der Verleger dieses und sagt die Baufirma ist Schuld da diese das Haus zu früh übergeben hat..........

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Ich habe einen Fliesenlegerbetrieb und habe eine Sub -Auftrag eines anderen Betriebes angenommen. Der Auftrag erfolgte nach VOB und es wurde eine Abschlagszahlung von 4440 € (insgesamt sind es knapp 10.000€ ) geleistet. Der Betrag wurde innerhalb von 7 Tagen mit Skonto gebucht. Die Schlussrechnung erfolgte ca 2 Wochen später, inkl. komplettes Aufmaß. Nach ca einer Woche der Anruf des Betriebes, alles i.O Schlussrechnung passt, Zahlung geht innerhalb einer Woche raus. Es passierte nichts, ich wartete 2 Wochen und habe angerufen, (wir arbeiten schon länger zusammen) Wieder ....." Mitte der Woche ist es da....dann rief er selber an, nicht geschafft, Ende der Woche, eine Woche später - es geht heute raus, 1 Tag vor Fristablauf (ist ja VOB) ein Mangel. Also habe ich den dafür zuständigen Mitarbeter hingeschickt, Wasserablauf in einer der Duschen (ein Hallenbad) hatte etwa zu wenig Neigung. Wurde erledigt, Aufraggeber informiert, verabredet für den nächsten Tag, er kam nicht. Telefonisch dann : Wir überweisen 4800€....die Differenz von den 5365 € behalten wir, bis ich Zeit finde das zu begutachten. Ok, damit war ich einverstanden, dann der Anruf gestern (Geld immer noch nicht da) treffen heute mit Architekt, dieser kam aber nicht und mein Auftraggeber erklärte nun, er würde nur 2000 € bezahlen, er hätte sein Geld auch noch nicht! Nun habe ich ja erst vor einem Jahr damit begonnen, ich bin nun mal noch darauf angewiesen und ich habe das Gefühl das er mich als Frau diesbezüglich nicht für voll nimmt! 1. Er hat keinen Sicherungseinbehalt von 10% gefordert, die Aufträge vorher schon, bis ich mal nach einem Sperrkonto gefragt habe, nun gut, es waren auch schon recht große Aufträge, demzufolge ist das auch eine gewisse Summe. Ich würde das schon bekommen! 2. Wenn mein Auftraggeber von seinem Auftraggeber noch nicht bezahlt wurde, ist es doch grundsätzlich nicht mein Problem, ich habe doch einen Vertrag mit ihm, oder sehe ich das jetzt falsch? Ich weiß nun nicht recht, wie ich mich verhalten soll, ich möchte (da ich zwar auch schon einige eigene Aufträge habe , allerdings keine öffentlichen Einrichtungen bis dato) ihn nicht weiter reizen! Jemand der mir da mal einige Lösungsvorschläge anbieten könnte, das wäre furchtbar nett.

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