Abschied nehmen und stark sein für treuen Partner?

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6 Antworten

Jeder Tierhalter fürchtet diesen Moment und hat ihn wahrscheinlich im Laufe des Lebens nicht nur einmal durchleben müssen. 

Wer einmal miterlebt hat, wie sich Menschen mit unheilbarer Krankheit teilweise quälen, empfindet die Möglichkeit zur Erlösung eines geliebten Weggefährtens als tröstlich. Zu Wissen, dass man Leid, welches man auch nicht erklären kann, ersparen kann. 

Dieses Wissen macht dich in dem Moment stark, in dem es so weit sein wird. Zu Wissen, dass deine Liebe groß genug ist, ihn gehen zu lassen, ihm Erlösung von Schmerz und Leid gewähren zu können, wird dir die Kraft geben, tapfer an seiner Seite auszuhalten und deinen Schmerz nicht zu zeigen. Zu Wissen auch, dass deine Entscheidung für den Moment auch dafür sorgt, dass er nicht alleine ist, wenn er einschläft. Dass du auch eventuell die Möglichkeit hast, für einen Rahmen zu sorgen - bei dir zu Hause und nicht in der Praxis. 

Mir hat dieses Wissen persönlich immer sehr geholfen und es war mein Dank für die Jahre voller Freude und Liebe, die mir Hund bzw. Katze die vorhergehenden Jahre geschenkt haben. Auch wenn es dir schwer fällt, lass nicht zu, dass die letzte Zeit von deiner Traurigkeit überschattet wird. Genieße die Zeit, die dir noch mit ihm bleibt. Sorge dafür, dass er nicht noch mitfühlen muss mit dem traurigen Frauchen/Herrchen an seiner Seite, sondern auch er soll seine letzte Zeit mit Freude und Liebe erleben dürfen. Sei so mit ihm, wie er dich immer kannte. 

Ich weiß, es ist hart, aber mich hat wirklich immer sehr getröstet und geholfen, stark zu sein und mich nicht von meiner Trauer übermannen zu lassen, zu wissen, dass ich dem Tier eine unnötige Leidenszeit erspare.

Viel Kraft in der nächsten Zeit wünsche ich dir. Und vergiss nicht, dass dein Hund immer bei dir sein wird. In deiner Erinnerung wird er immer leben. 

Hallo,

mein Beileid. Seinen vierbeinigen Partner gehen lassen zu müssen ist schwer. Als unser alter Hund eingeschläfert wurde, ist unser TA zu uns rausgefahren, der Hund lag im Garten in der Sonne, ist gekrault worden und dann ganz friedlich eingeschlafen.

Ich würde versuchen am "normalen" Ablauf festzuhalten und es dem Tier "schön" zu machen.

Alles Gute für euch beide

Hallo,

ich kann Dir nachfühlen, was Du jetzt empfindest, musste mich auch schon von einem geliebten Tier, Freund und Lebensbegleiter verabschieden,

das tut sehr weh !

Verbringe mit ihm die Tage, widme ihm so viel Zeit wie irgend möglich, macht das, was ihm immer viel Spass gemacht hat, verwöhne ihn mit seinen Lieblingsspeisen und Leckerlies,

schmuse mit ihm, streichle ihn, er soll Deine Liebe spüren,

bleibe in seiner Nähe, Tag und Nacht ........

und wenn Du merkst, dass es ihm schlechter geht ,

dann lasse ihn gehen ..........

warte nicht, bis er sich quält, Schmerzen hat.

Das ist dann der letzte und größte Liebesbeweis, den Du erbringen kannst !

Sei stark, für ihn, Deinen besten Freund,

in Deinem Herzen wird er für immer weiter leben ..........

Liebe Grüße

versuch einfach da zu sein, das Leben mit dem Hund so lange weiter zu führen wie es eben geht und wenns nicht mehr geht musst du die Stärke irgendwie aufbringen und so tun als wär nichts, eine Standartuntersuchung beim TA und deinen Hund ins Auto rufen....zum letzten mal.

Es ist schwer und man vergisst den Hund nie, die Trauer ist oft fast wie bei einem Familienmitglied aber bis es soweit ist kannst du deinem Hund so viele schöne Tage wie möglich bereiten, so viele Runden drehen wie er möchte und ihm so viel Spaß + Freiheit gönnen wie möglich.
Wenn er eh nicht mehr so arg lange hat darf dann auch schonmal die Gesundheit etwas vergessen werden, was stört es das Wurst nicht gut ist wenns doch schmeckt und dem Hund nur noch so wenig Zeit bleibt?

Es tut mir für Deinen Hund und Dich sehr leid.

Gestalte seine letzten Tage für ihn so angenehm wie möglich und weiche nicht von seiner Seite. Sprich mit ihm und gib im das zu fressen was er am liebsten mag.

 Wenn es soweit ist, dann lass den TA ins Haus kommen, damit er seine letzten Minuten in gewohnter Umgebung und in Deinen Armen erlebt.

Google mal "Über die Regenbogenbogenbrücke gehen". Natürlich kann Dich momentan nichts trösten, trotzdem solltest Du das lesen.

Ich umarme Dich in Gedanken und wünsche Dir ganz viel Kraft.

Wenn Du Dich mit jemanden austauschen willst, kannst Du mir gerne privat schreiben.

Liebe Grüße Susanne 

flolau1990 01.07.2017, 16:38

Danke für die verständnisvollen Worte.

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SusanneV 01.07.2017, 16:46
@flolau1990

Ich weiß, wie Du Dich fühlst und ich kann grad nur noch weinen. Mir geht sowas immer so nahe, weil ich es auch schon 2x aushalten musste...

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Sternfunzel 02.07.2017, 00:08

Hat bei mir Tränen gebracht . Bei dem Thema   kann ich nicht antworten. Du hast es gut geschrieben Susanne  liebe Grüße DIr

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Es tut mir leid! Sei einfach so wie immer. Streichel ihn sooft wie möglich. Ich habe für Tiere nix am Hut, aber mitfühlen kann ich schon.

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