Abrechungsmöglichkeiten des eigenen Aufwands bei Versicherungsschaden?

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4 Antworten

Grundsätzlich hast du Anspruch darauf, so gestellt zu werden, als ob es nicht zum Schaden gekommen wäre.

Wenn du die Aufräumungsarbeiten selbst leistest, kannst du ortsübliche Kosten eines Putzdienstes in Rechnung stellen. Mwst. natürlich nur, wenn du vorsteuerabzugsverechtigt bist.

Die Fahrtkosten mit 30 Cent pro gefahrenem km

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Kommentar von Baesko
07.06.2016, 12:26

Vielen Dank!

Kannst Du mir zufällig auch eine Hausnummer nennen, mit welchem Betrag man diesen... - ich nenne es mal "Koordinierungsaufwand" - in Rechnung stellen kann, falls überhaupt?

Also ich meine hier konkret die blosse Anwesenheit.

Wenn der Gutachter arbeitet muss ihn ja jemand rein lassen, wenn die Handwerker gearbeitet haben, möchte ich mir ja auch angucken ob sie es richtig gemacht haben etc...

Einen konkreten Verdienstausfall hatte ich durch diese Zeiten nicht, aber es ist halt meine Freizeit die hier wie ich finde nicht unerheblich beeinträchtigt wird.

Kann man da den Mindestlohn in Rechnung stellen oder ist das gar nicht abrechenbar?

Danke!

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Also, Grundsätzlich könntest Du den Schaden ja auch von Fachfirmen beseitigen lassen, die sicher sehr viel teurer wären.

Daher ist MEINE Versicherung da sehr entgegenkommend.

Mein Beispiel: Durch das Hineinfallen einer Parfümflasche wurde ein Waschbecken beschädigt. Ich war Haftpflichtig und bin haftpflichtversichert.

Um den Schaden  zu begrenzen, habe ich die Reparatur in Eigenleistung durchgeführt. Meine Versicherung hat mir jede Stunde mit 15 Euro vergütet.

Ich habe die komplette Zeit, inklusive Baumarktfahrten und allem drum und dran, angegeben. Nachzuweisen gab es nichts.

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Kommentar von Baesko
07.06.2016, 09:10

Schonmal gut zu wissen, Danke!

Allerdings ist das ja in meinem Fall kein "entweder Fachfirma oder ich selbst" sondern ein "die Fachfirma macht es und ich schreibe eine zusätzliche Rechnung" ;-)

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Das verstehe ich nicht. Bauherr ist doch somit die WEG, also leisten die Miteigentümer, oder übersehe ich etwas?

Zudem befürchte ich, daß keiner wegen Naturgewalten haften muß.

Wenn ein Baum auf das Haus geschleudert wird, haftet der Baumbesitzer ja auch nicht.

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Kommentar von Baesko
07.06.2016, 10:02

Die Aufstockung wurde an einen Bauunternehmer verkauft.

Bauherr ist daher nicht die WEG sondern ein externer Unternehmer.

Wenn man sich die "Haftungskette" im Detail anschaut, dann hast Du möglicherweise recht, dass ich meine Forderungen an die WEG stellen muss, weil die "Dachfläche" Gemeinschaftseigentum ist und die WEG die Forderungen dann quasi an den Unternehmer weiter reicht.

Das mag durchaus sein, aber das ist mir dann für die eigentliche Fragestellung prinzipiell egal.

Die Frage, ob der Schaden durch höhere Gewalt hervorgerufen wurde wird sicherlich aufgeworfen werden, soweit stimme ich Dir zu.

Allerdings sehe ich das in diesem Fall nicht.

Wenn das Dach von einem Tornado weggeweht worden wäre, dann wäre ich da ganz bei Dir.

Hier wurde die Abdichtung aber nicht durch eine Naturgewalt zerstört, sondern war schlichtweg unzureichend ausgeführt, sodass Regenwasser eindringen konnte.

Ich sehe da einen Unterschied und der Richter im Zweifelsfall hoffentlich auch.

Danke für Deinen Beitrag!

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Kommentar von DerHans
07.06.2016, 12:28

Wenn der Schaden wegen mangelhafter Abdeckung entstanden ist, hat das mit "Naturgewalt" wenig zu tun.

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Welche Versicherung meinst du? Vermutlich die Brtriebshaftpflicht der Firma, oder?

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Kommentar von Baesko
07.06.2016, 09:04

Hätte ich auch dazu schreiben können, sorry.

Aber ja, die Haftpflicht des Bauunternehmers wurde bereits eingeschaltet.

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