Abrechnung Mietnebenkosten

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10 Antworten

Also, zu deiner Frage, Ja der Vermieter kann die Mietnebenkostenabrechnung "Zeitnah" korrigieren. Aber da es ja schon seid etlichen jahren Probleme gibt, würde ich generell jede Mietnebenkostenabrechnung prüfen lassen.

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Kommentar von Einzelfahrer
11.10.2011, 13:08

Was bedeutet "zeitnah"? M.E. ist eine Korrektur bis Ende des Fogejahres ( der Nebenkosten, nicht der Abrechnung, d. h. hier bis 31. 12. 2011) möglich, danach besteht kein Recht auf Nachzahlung mehr.

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Kommentar von franzi111
11.10.2011, 13:15

Mit "Anerkennung" der (falschen) Abrechnung würde ich mir die regelmäßige Belegeinsicht, die Reklamation jedes einzelnen Postens und das Gerichtsverfahren sparen. Leider gerate ich dann auch immer an unfähige Richter, die z.B. in einer Verhandlung beschließen, daß eine neue Abrechnung vorzulegen sei, dann beim nächsten Termin aber OHNE neue Abrechnung beschließen, daß ich alles zahlen muss.

Meine Rechtschutzversicherung hat den Eigenanteil auf 250 € erhöht.

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wenn ich die Nachzahlung jetzt sofort bezahle, kann der Vermieter dann noch nachträglich Forderungen stellen?

Wenn er bis zum Ende der 12 Monate nach Abrechnungszeitraum eine korrigierte Abrechnung erstellt/erstellen läßt, ja.

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Wenn bezahlt ist, prüft in aller Regel niemand mehr nach. Tritt in angemessenem Abstand jedoch ein offenkundiger Fehler auf, besteht selbstverständlich ein Korrekturbedarf.

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Hallo, wer die Abrechnung erstellt ist eigentlich zweitrangig (ISTA, TECHEM, BRUNATA,,,,,,,,,) die bekommen nur die Daten von den Vermietern bereitgestellt. Der Vermieter muss für ein Jahr die Kosten zusammen stellen und er muss auch den Abrechnungszeitraum bestimmen. Auf Grund von Ablesezeiten der Versorger (Wasser/Strom und Heizung) können die kosten teilweise in einen anderen Abrechnungszeitraum fallen, Entweder er teilt die Kosten auf oder er lässt die Kosten jährlich übergleiten, Wenn er die Form beibehält kann er auch dabei bleiben, sollte aber vielleicht in der Abrechnung einen kurzen Hinweis darauf vermerken. Für die Vergangenheit sollte man vielleicht einen Vergleich aushandelt um mal eine Basis für einen Sauberen Neuanfang. Bei der Aufstellung der Kosten, gibt es Position die nicht jährlich anfallen. Dann sollte man sich die Wartungsverträge man zeigen lassen, in welchem Rhythmus die Wartung durchgeführt werden.

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Bis zu 12 Monate nach dem Abrechnungszeitraum können Forderungen noch bestellt werden.

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franzi111. Meine Empfehlung: Klemm den Mietvertrag unter den Arm und leiste Dir einen Gang zum Mieterschutz. Nimm alle Unterlagen, auch die rückwirkenden mit. Die Leute dort kennen nicht nur Dein Problem, sondern haben auch Erfahrung mit der Lösung solcher Misstände. Herumquatschen bringt in der Regel wenig es sei denn, Du legst Dich auf ein griffiges Streitklima an. Also melde Dich bei der Mieterschutz-Organisation an. Viel Erfolg!

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Ja, die Abrechnungsfrist läuft ein Jahr nach Ende des Abrechnungszeitraums, innerhalb dieser Frist kann der Vermieter die Abrechnung noch korrigieren und weitere Nachforderungen stellen. Ferner kann er das auch noch darüber hinaus, wenn er die Verzögerung nicht zu vertreten hat...

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wenn die Abrechnung nicht in Ordnung ist, etwas fehlt oder nicht verständlich, musst du erst mal gar nicht zahlen sondern bestehst schriftlich auf einer Korrektur bzw. einer neuen Abrechnung. Sollte sich der Vermieter verrechnet haben oder etwas vergessen, kann er dies bis 1 Jahr nach Übergabe der Abrechnung nachfordern, genau so wie du auch.

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Kommentar von franzi111
11.10.2011, 14:40

Ich hatte nun gerade mal keinen Bock jedes Jahr dasselbe Theater durchzumachen und dann schlussendlich noch auf der Selbstbeteiligung (250€) sitzen zu bleiben.

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Ja, der VM kann die Nk.-Kostenvorauszahlung erhöhen. Dafür ist die letzte vorliegende NK.-Abrechnung als Basis heranzuziehen.

Grundsätzlich ist ISTA ein Dienstleister und rechnet, oftmals entgegen besseren Eigenwissens, eben im Auftrag des/der Auftraggeber ab.

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Meine liebe Franzi: Wie das Gesetz in der BRD Ist, weiss ich nicht genau. Ich kann Dir nur sagen bei uns in Basel C-H kann der Vermieter keine nachträgliche Zahlung fordern, ich war 30 Jahre Verwalter von 72 Wohnungen und hatte diesbezüglich keine Probleme, es ist auch so: wie man in den Wald hinein ruft kommt es als Echo wieder raus sagt man. Als Vermieter sollte man auch eine gewisse Toleranz haben, natürlich gibt es "Mieter & Mieter" aber wenn man das Gespräch sucht kommt man meistens an das Ziel wo auch für beide Parteien i.o. sind.

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Kommentar von Amunrirora
04.02.2013, 00:35

Hallo Franzi, Ich habe mich mit den Jahren als Verwalter vertippt, möchte es nur richtig stellen: war 40 Jahre nicht 30 Verwalter. Es spielt zwar keine Rolle ob 30 oder 40 kann ja passieren, bin nicht mehr der Jüngste mit 85. Bitte um Entschuldigung.

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