Abrechnung für Betriebskostenvorausbezahlung wird vom Vermieter nicht erstellt - Nachteile für Mieter?

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Wenn der Vermieter keine erstellt, ist davon auszugehen, dass der Mieter zu viel vorauszahlt, wäre es anders Rum würde sich der Vermieter das Geld nicht entgehen lassen.

Ich empfehle euch einen Mieterverein aufzusuchen die übernehmen den Schriftwechsel. Hier bedarf es auf jeden Fall einer rechtlichen Beratung damit ihr die nächsten Schritte richtig angeht...

Bis zum 31.03.2021 ist hier noch alles im grünen Berrich und null Handlungsbedarf. Bis dann ist nämlich noch Zeit für die Abrechnung. Was anderes würde ein Mieterverein auch nicht sagen.

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Wenn du eine Rückzahlung erwarten kannst, verfällt diese, wenn ihr die Abrechnung nicht einfordert.

Umgekehrt müsst ihr auch keine Nachzahlung akzeptieren, wenn die Abrechnung verfristet ist.

Wenn keine Abrechnung erfolgt, dann wird bei einem Plus natürlich auch nichts zurückgezahlt.

Wenn ihr also der Meinung seit, ihr habt weniger verbraucht, als die zu zahlenden Nebenkosten, dann solltet ihr auf die Abrechnung bestehen.

Wenn ihr natürlich Nachzahlen müsstet, dann sollte euch die nicht erfolgte Abrechnung egal sein.

Der Vermieter hat nach Ablauf des Abrechnungszeitraums ein Jahr Zeit um die Nebenkostenabrechnung zu erstellen. Also ist er noch bis zum 31. März innerhalb der Frist.

Auswirkung, wenn er gar keine macht: Logisch, man kriegt weder Geld zurück noch muss man was nachzahlen. Man hat aber einen Anspruch darauf, dass der Vermieter die Abrechnung erstellt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Eigentlich gibt nur dann Nachteile für den Mieter, wenn er nicht auf seinem Recht auf einer Abrechnung besteht, vorausgesetzt, die Abrechnung ist verfristet.

In diesem Fall gäbe es bei der Verfristung nur Vorteile, weil der Mieter keine Nachzahlungen leisten muss, während er Guthaben einfordern darf.

Das Recht auf BK-Abrechnung ist einklagbar.

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