Abraham Lincoln einer von den "Guten"?

6 Antworten

Als Gegner der Sklaverei zählt er zu den Guten.

Zwischen Gutmensch und darin, ein guter Mensch zu sein, gibt es übrigens einen riesigen Unterschied. Die Begriffe Gutmensch und guter Mensch sind nicht austauschbar verwendbar. Die Definitionen für diese beiden Begriffe sind sehr präzise und keineswegs dehnbar. Alle von dir aufgeführten Leute kann man als gute Menschen bezeichnen, keiner von ihnen war ein Gutmensch.

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Anmerkung zum Begriff Gutmensch: Siehe bitte Erläuterung hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch

Weitere wesentliche Merkmale des Gutmenschen, wie der Begriff dieser Tage verwendet wird: „... Der typische Gutmensch ist ... einer, der nicht selbst Opfer bringt, sondern andere dazu zwingen will, und als Angehöriger der Sozial-, Integrations- oder Ideologieindustrie womöglich noch daran verdient. ... Gutmenschen sind Leute, die nicht ruhen werden, bis sie die Welt so weit «verbessert» haben, dass sich in ihr nur noch Verrückte, Perverse, Verbrecher und Schmarotzer wohlfühlen.“ Manfred Kleine-Hartlage, Publizist und Diplom-Sozialwissenschaftler

Bitte, bitte, bitte ordne keine der obigen Leute unter Gutmenschen ein. Sie sind das Gegenteil davon, nämlich gute Menschen.

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@DetlefRuchatz

Sorry, passiert wenn man nicht vorher nachdenkt :D
Meinte natürlich "guter Mensch" statt "Gutmensch"...

Danke fürs klar stellen!

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@DetlefRuchatz

Auch wenn es den Begriff damals nicht gab, kann man wohl davon ausgehen, dass die Gegner Lincolns gemäß Deiner Definition als "Gutmenschen" ansahen. "Gutmensch" ist heutzutage in erster Linie ein Kampfbegriff von rechten Demagogen, um alle zu verunglimpfen, die sich für eine humanitäre Politik einsetzen. In diesem Sinne waren alle oben angegebenen Personen nicht nur gute Menschen sondern auch "Gutmenschen".

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Ist nicht ernsthaft zu beantworten, da wir sie kaum kennen.

Lincoln war gegen die Sklaverei, aber eher um den Süden zu bekämpfen.

John F. Kennedy hat die Mondlandung forciert, das ist eine Leistung, aber kennzeichnet sie ihn schon als gut?

Das gilt ähnlich für Konfuzius oder den Dalai Lama.

Für Ghandi und King würde ich "gut" stehen lassen.

Ich würde Willy Brandt noch hinzunehmen

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John F. Kennedy hat die Kuba-Krise zu einem guten Ende gebracht.

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@Bodesurry

Das hat aber eher mit Geschick zu tun, eher eine Frage des guten Könnens als des guten Wollens.

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Wieso ist John F. Kennedy auf der Liste??? Macht allein sein früher Tod ihn zu einem guten Menschen? Als Präsident der USA hat er nicht viel geleistet, was es wert wäre, der Nachwelt überliefert zu werden. Aber er hat kaum eine Gelegenheit ausgelassen, eine hübsche Frau flachzulegen, was seine eigene Ehefrau sicherlich nicht so toll fand.

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Doch er hat viel geleistet, wenn er nicht klug gehandelt hätte, hätte es bei der Kuba-Krise zu einem Weltkrieg oder zumindest zu einem gewaltigen Krieg kommen können.

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@Bodesurry

Viel geleistet ist gut! Als ob er das alles ganz alleine hinbekommen hat. Und die Abwicklung der Kubakrise macht ihn noch lange nicht zu einem guten Menschen.

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Ist Abraham Lincoln Schuld am Sezessionskrieg der U.S.A?

Ich bin der Auffassung, dass Abraham Lincoln seinem Eid gefolgt ist, in welchen er schwört die Vereinigten Staaten zusammen zu halten und dass er dafür eintrat dass alle Menschen gleich sind. Meiner Meinung nach, ist die Schuld am Sezessionskrieg eher bei seinem Vorgänger James Buchanan zu suchen. Er sah tatenlos dabei zu wie sich die Staaten South Carolina, Georgia, Florida, Alabama, Louisiana, Mississippi und Texas von der Union lösten. Buchanans Position dazu war bekanntlich, dass die Einzelstaaten zwar kein Recht hätten, die Union zu verlassen, dass aber umgekehrt die Union auch kein Recht habe, sie daran zu hindern. Unter seiner Präsidentschaft verschärfte sich der Konflikt zwischen den Nord- und Südstaaten, ohne dass er etwas Effektives dagegen unternahm. Des Weiteren Kümmerte sich Buchanan nicht um die Sklavenfrage.

Mein Streitpartner ist aber der Ansicht, dass Lincoln sich wie ein Diktator aufgeführt habe und die anderen Länder mit Kanonenfeuer und Tod dazu zwang in der Union zu bleiben. Lincoln würde dem Süden Gesetze aufzwingen (Abschaffung der Sklaverei) die zum Zusammenbruch der Wirtschaft führen würden und er mische sich in Angelegenheiten eines anderen Staates ein. Des Weiteren Argumentiert er mit der Tatsache, dass der Sezessionskrieg vom 12. April 1861 bis zum 23. Juni 1865 geführt wurde, Lincoln aber schon am 4. März 1861 sein Amt als Präsident übernahm.

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