Abnehmen - weniger essen vs. fasten

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das ist auch so! ich selbst praktiziere 1x im jahr das heilfasten - zum entschlacken. der anschließende wohlfühlfaktor ist hoch, aber abnehmen kann man damit nicht viel, schon gar nicht dauerhaft. dass man beim regelmäßigen, aber wenigen essen (mehr) abnimmt, liegt daran, dass das verstoffwechseln von nahrung einfach energie kostet. der ganze verdauungsapparat muss was tun; das ist beim fasten nicht der fall. von den 3 elementen kohlenhydrate, fett und eiweiß sind nur kohlehydrate leichtverdaulich. eiweiße und fette verbrauchen beim verdauen/ aufspalten mehr energie als an kalorien zugeführt wird. wenn du also eine ´normale´ernährung zu dir nimmst, nur in kleineren mengen, ist die gesamtkalorienzufuhr geringer als dein körper braucht (ca. 30 ckal pro kilo körpergewicht im ruhezustand), dein körper ´arbeitet´ in sachen verdauung aber auch noch. unterm strich kommt dabei mehr raus als durch reines fasten; dabei soll der körper ja auch insgesamt in einem ruhezustand gehalten werden, damit sich entschlackung und regeneration vollziehen können. es gibt sogar ´ diäten´ , wie z.b. atkins, bei denen man keine kohlenhydrate, aber in mengen eiweß und fette zu sich neben soll (weil die eben bei der verdauung mehr energie verbrauchen als sie zuführen) . diese einseitigkeit führte leider zu massiven herz-kreislauferkrankungen, m.w. sogar mit todesfolge. das reine fasten erlebt der körper als krise, er ´denkt´, jetzt gibt´s nichts mehr und schaltet auf sparflamme im stoffwechsel, verbraucht also weniger. wenn´s nach 2 wochen wieder was zu futtern gibt, speichert er mehr als gewohnt und nötig, denn er ´erinnert´sich an die krise. deshalb ist man nach dem fasten schneller und hartnäckiger wieder rund. bleib also bei der gemischten kost, die macht glücklich (keks!!) und gibt dem körper, was er braucht. auf dauer lernt der körper, mit weniger nahrung genauso leistungsfähig zu sein als mit der doppelten menge. d.h. der verbrauch bleibt genauso hoch, aber die zugeführte (geringere) energie wird effizienter eingesetzt.

Wenn der Körper weniger Energie zugeführt wird, dann baut er eben von seinen Fettreserven ab. Wenn das über lange Zeit so geht, dann nimmt man auch ganz schön ab dabei.

Wenn der Körper aber gar keine Nahrung mehr bekommt, dann stellt er auf "Hungersnot" um, das heißt er fährt den Stoffwechsel runter um zu überleben. Das ist nicht gut, weil er dann seine darüber hinaus benötigten Energien nicht aus dem Körperfett holt, sondern Eiweiß abbaut, da kommt er schneller an Energie.

weil der körper ständig energie braucht, bekommt er selten nahrung, dann bunkert er...

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