Abnehmen - Sache der Gewohnheit?

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6 Antworten

Drei Sachen sind wichtig: Du musst es wirklich wollen. Und darfst nicht gleich aufgeben. du hast dir die 130 Kilo ja nicht in einen Jahr angefuttert. Du musst schon Jahre rechnen um auf Normalgewicht zu kommen.

Mach eine Kur, da wird dir gesagt und gezeigt wie du es schaffen kannst, danach gilt wieder Punkt 1

Und zu letzt: Verbiete dir nichts. Mal naschen, mal Chips, mal Fast Food ist durchaus erlaubt. Sonst kommt irgendwann der Heißhunger, man gibt nach und futtert oft im übermaß diese Sachen. Und fühlt sich schwach und gibt oft wieder auf.

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Sprich nochmal mit Deinem Hausarzt, evtl. ein Magenband. Wenn Du schon mehrfach zur Kur warst, gab es da keine psychologische Betreuung?

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Du solltest deine Ernährung dauerhaft (und ggf. mit professioneller Hilfe durch Ärzte oder Ernährungsberatung) umstellen. Es geht nicht um Radikalkuren a la FDH oder Kohlsuppe oder Fasten. Du musst lernen, was gesunde Lebensmittel sind und welche Mengen du tatsächlich brauchst. 

Du musst aber erst begreifen, dass du wirklich ein ernstes Problem hast und nur du selbst es ändern kannst. Abnehmen ohne im Kopf bereit dazu zu sein, ist unglaublich schwer. Wenn du mithilfe von Essen z. B. negative Gefühle kompensierst, könnte evtl. auch psychologische Hilfe eine Alternative sein. 

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Manchmal etablieren sich dysfunktionale Verhaltensweise in unserem Leben. Es kommt dann darauf an, wie man damit umgeht. Man kann lernen, Gewohnheiten zu ändern, eventuell emotionale Hintergründe des Essens zu erforschen, man kann andere Verhaltensweisen trainieren, wenn man denn möchte. Wenn der Wille da ist, stehen einem auch Hilfsangebote zur Verfügung (Stichwort Essstörung). Für den Anfang sollte man sich überlegen, ob und warum man etwas ändern möchte.

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Du willst deine Gewohnheiten ändern, aber dann doch nicht (kein Sport und Wasser). Was erwartest du denn? 

Willst du etwa das alles von selbst wieder so wird? Der 1. Weg ein Problem zu lösen, ist zu erkennen, das es eines gibt. Dein Problem ist deine derzeitige Einstellung dem Sport und dem weniger Essen gegenüber. Arbeite erst mal daran.

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Kommentar von testfragede
06.03.2017, 21:44

Nein, das war nicht meine Intention. Mit Sport und Wasser, meinte ich die hier abgegebenen Standardantwort.

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An einem Punkt wie bei dir kann man es nicht mehr auf deine Psyche oder Einstellung schieben. Da bist du schon viel zu weit weg davon um es zu beeinflussen. Um es so zu formulieren, dein Körper hat schon längst die Kontrolle über deine Handlung bezüglich deines Essverhaltens übernommen. Jeder der was anderes behauptet sollte sich mit der Psychologie des Menschlichen Körpers befassen. 

Ich habe hier mal einen Beitrag Kopiert.....letzteres sollte für dich interessant sein.

 Lass dich mal auf deine Insulin und Blutzucker untersuchen....aber lies erstmal! 

..... man sollte generell alles meiden was Industriell verarbeitet wurde, und damit meine ich alles!! 

Den alle Industriell verarbeiteten Lebensmittel enthalten Zucker und Salz, und dies in mengen die uns dahinraffen. Ebenfalls wird nahe zu überall Fett dazu gemengt, Fett und Zucker in Kombination ergeben eine sehr ungesunde Mischung und die lässt uns Abhängig werden. 

Zucker und Fett in Kombination bewirken den sogenannten Glückspunkt. Dadurch wird ständig Dopamin ausgeschüttet. Und wie dies nun mal so ist, muss die Dosis immer mehr werden. Irgendwann ist man an dem Punkt wo es keine Befriedigung mehr gibt. Das heiß immer mehr Zucker, mehr und mehr.....Der Blutzuckerspiegel ist nun ständig erhöht, was zur Folge haben wird, und das ist sicher! Es kommt zur einer sogenannten 

Insulinresistenz, die bewirkt was, nämlich unter anderem das der Botenstoff Leptin nicht mehr von Gehirn erkannt wird. Wenn das geschieht, tritt kein Sättigungsgefühl mehr ein. Der Körper fährt in den Hunger Modus und Bunker jede Kalorie im Fettdepot ein. Im Hunger Modus angelangt ist es nun so das wir uns jetzt in einer Notsituation befinden, der Körper reguliert nun den Kalorienverbrauch runter, weil ja keine Sättigung mehr eintritt und er Glaubt man verhungere.

Jetzt sind wir an dem Punkt wo wir kein Bock mehr haben uns zu bewegen und hier beginnt die Teufels spirale. 

Hat man deinen Insulin gemessen?? 

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Kommentar von Naginata
06.03.2017, 22:23

zur verständigung Leptin ist der Botenstoff der das Satt sein reguliert oder anders formuliert Leptin ist ein vom Fettgewebe produziertes Adipokin, dass als Hormon an der Steuerung von Hunger- und Sättigungsgefühl beteiligt ist.

Es bewirkt im Hypothalamus eine erhöhte Synthese von anorexigenen und eine reduzierte Synthese von orexigenen Hormonen. Dadurch führt es zu einem verminderten Hunger- bzw. verstärkten Sättigungsgefühl.

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