Abnahmepflicht bei Nachnahmebestellung?

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3 Antworten

Zur Abnahme zwingen kann dich der Versender ohnehin nicht. Denn: Wenn du etwas bestellst, dann hast du immer ein 14tägiges Rückgaberecht - ohne Gründe dafür nennen zu müssen - das regelt das Fernabnahmegesetz.

Und viele Händler versenden nur per Nachnahme, weil sie befürchten, dass der Empfänger nicht zahlen kann. Es ist zwar sicher nicht die feine Art - aber wenn du nicht zahlen kannst, dann wird der Paketbote das Paket ohnehin wieder mitnehmen.

Allerdings wird der Versender dann u.U. die Versandkosten von dir fordern - und damit wäre er sicher im Recht.

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In der Regel räumen Versender ein Rückgaberecht innerhalb einer bestimmten Frist ein. Das bedeutet, daß der Empfänger die Sache innerhalb dieser Frist zurücksenden kann. Diese Frist beginnt natürlich mit der Zustellung. Es ist nicht erforderlich, die Sache z.B. auszupacken. Das heißt, man kann das Paket dem Zusteller auch sofort wieder mitgeben, indem man die Abnahme verweigert. Das gilt auch für Nachnamesendungen.

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Kommentar von kenabi234
26.03.2012, 18:53

und die versandkosten muss ich zahlen?

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Er kann in der Regel die Annahme der Sendung bzw. die Abnahme der Ware verlangen. Denn mit Deiner Bestellung verpflichtest Du Dich auch zur Annahme der Ware sowie zur Zahlung des vereinbarten Kaufpreises. Allerdings könntest Du Dich auf das Fernabsatzgesetz berufen, wonach es für bestimmte Einkäufe (aus Katalogen bzw. dem Versandhandel, aus dem Internet etc.) ein 14tägiges Rückgaberecht gibt. Ob Du dieses Recht allerdings auch auf diese Weise ausüben darfst, ist eine andere Frage.

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