Abmessung und ppi einer Bilddatei ermitteln - wie?

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4 Antworten

PPI (pixel per inch) ist eine relative Angabe. Die kannst du nur ermitteln wenn du bereits weißt in welcher Größe das Bild auf einem Bildschirm angezeigt wird.

Da du aber nach der Größe in cm und gleichzeitig nach PPI fragst, nehme ich an, das es dir um die Druckauflösung, also cm und DPI geht.

Unter Windows klickst du mit der rechten Maustaste auf dein Bild und wählst Eigenschaften. Dort findest du die Registerkarte 'Details'. Aufgelistet sind hier Breite (in px), Höhe (in px) und die Auflösung (vertikal und horizontal dürften identisch sein.

Um von den px auf cm zu kommen musst du rechnen.

Beispiel: Ein Bild mit B 2500 x H 1200 px und 300 dpi

300 Bildpunkte auf ein Zoll (2,54 cm), 1 Zoll = 2,54 cm

2500 / 300 =  8,33 (Zoll)

Da du die Breite in cm wissen möchtest musst du das Ergebnis mit 2,54 multiplizieren.

8,33 x 2,54 = 21,17 (cm)

Das selbe wiederholst du für die Höhe.

Photoshop und Co. bieten natürlich auch die Möglichkeit die Abmessungen eines Bildes in allen erdenklichen Einheiten anzuzeigen.

Vielen Dank für die Antwort!

Das Bild ist 5472 x 3648 Pixel groß und hat 180 dpi.

Nun rechne ich:

5472 : 180 = 30,4

30,4 x 2,54 = 77,2 (cm)

Das Selbe noch mal mit 3648 = 51,3 (cm)

Also ist mein Bild 77,2 x 51,3 cm.

Um die ppi zu bestimmen, rechne ich:

77,2 : 2,54 = 30,4 (Inch)

dann,

5472 (Pixel) : 30,4 (Inch) = Und nun komme ich wieder auf die 180!

Irgendwie stehe ich auf dem Schlauch. Wie komme ich auf die ppi? Oder sind dpi, sofern das Bild in seiner Größe nicht verändert wurde mit ppi gleichzusetzen?

Das wäre sehr schlecht. Denn ich benötige für ein Magazin ein Bild mit 300 ppi und 24x18 cm.

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@CAlgernon

Die Rechnung stimmt.

Die PPI sind abhängig von der Größe in der das Bild auf einem Bildschirm dargestellt wird.

Angenommen du würdest vor einem Bildschirm mit 5472 x 3648 verfügbaren Pixeln dein Bild bildschirmfüllend anzeigen.

Das Bild hätte nun 180 PPI, da es quasi 1:1 dargestellt wird.

Wenn du nun das Bild auf 50% der Größe skalierst ohne es neu zu berechnen, steigt die Dichte der 'Bildpunkte pro Zoll' rein rechnerisch auf 360 PPI.

Bei 10% der Originalgröße wären es sogar 1800 PPI.

Das der Bildschirm dies nicht darstellen kann ist ein anderes Thema.

Verstanden? PPI sind wie bereits erwähnt eine relative Angabe.

Das Magazin wird sicherlich nicht in A3 gedruckt.

Mit Photoshop und ein bisschen Rechnerei kannst du die Auflösung doch locker auf 300 DPI anheben und dein Bild ist immer noch groß genug für A4.

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Zitat: "In den Details sind lediglich die dpi und die Abmessung in Pixeln angegeben"

Aber da hast Du doch bereits alles was Du brauchst, denn die einzig relevante Größenangabe ist diejenige in "Pixel", denn sie beschreibt die Bildgröße als einzige Angabe eindeutig und genau.

Gedruckt wird typischer Weise in 300 dpi, bei Passbildern kann auch 600 dpi sinnvoll sein, wenn es ein professioneller Drucker ist. Am Bildschirm betrachtet ist 72 DPI das Maß der Dinge, wobei allerdings die Auflösung des Displays letztlich den Ausschlag gibt, wie groß die Datei dann tatsächlich auf ihm angezeigt wird.

Danke für Deine Antwort. Das Bild ist für eine Zeitschrift und die geben mir vor, dass das Bild 300 ppi und 24x18 cm (mindestens) groß sein muss.

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Hallo CAlgernon...,
es ist eigentlich ganz einfach: "dpi" und "ppi" sind lediglich Angaben zur Auflösung der Bilddatei "pro 2,54cm" (inch)

Und damit ist alles weitere nur eine Sache des Dreisatzes.
Wie groß du nachher deine Abbildung ziehst, ist dir unbenommen, jene Auflösung verändert sich dann eben je nach der Größe = je kleiner du bleibst, desto höher die Auflösung. okay? :- )

dpi sind die Angabe der Auflösung im Druck,
ppi sind die Angabe der Pixel in der Originaldatei (vom Sensor)

Und, wie du nun die ppi ausrechnest, hängt eben von den abgelesenen Pixeln und der Sensorgröße ab. :- )

ppi pixel per inch, dpi dots per inch


Na ja, das könnte Verwirrung stiften:
Wenn man das Motiv linear vergrößert (davon ging ich aus), dann verringert sich die Auflösung zwangsläufig. Wenn man es in derselben Auflösung jedoch neu hochrechnet, wird das Bild  weicher und flau. Plakate haben um 20dpi oder sogar noch weniger

Also, je höher die Originalauflösung vom Sensor ist (ppi), desto höher kann man auch die DRUCKauflösung des vergrößerten Bildes (dpi) nehmen. Grenzen zeigen sich immer in der Auflösung der Details auf.

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Danke für Deine Infos. Allerdings möchte ich selber das Bild nicht drucken. Es ist für eine Zeitschrift und die geben mir vor, dass das Bild 300 ppi und 24x18 cm (mindestens) groß sein muss.

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Jo, dann musst du das Bild neu, nach den gewünschten Angaben, berechnen. In den Bildbearbeitungsprogrammen heißt es wohl meistens...

"Bild - Bildgröße - Interpolationsverfahren - Bikubisch" (bikubisch ist feiner/besser)

Deine Verlagsleute machen es sich aber einfach, denn die letztliche Veröffentlichungsgröße entscheiden die im Verlag doch ohnehin vor Ort im Seitenlaýout. Aber, nun weißt du wie es geht. :- )

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@Naiver

Ja, da hast Du recht. Ich komme, soweit ich das verstanden habe auch nur auf 180 ppi anstatt auf 300. Wie soll man das bitte machen. Ich habe ja schon mit 20 MP das Bild aufgenommen. 300 würde ja dann fast die doppelte Auflösung bedeuten. Irgendwie verstehe ich das nicht.

Es handelt sich um Leserfotos für das Magazin "NaturFoto".

Ich fotografiere noch nicht lange und kenne mich mit der Technik dahinter noch nicht gut aus. Allerdings habe ich schon einige sehr gute Fotos machen können.

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Moin!

Das sollte dir jedes Bildbearbeitungsprogramm anzeigen können.

Pixelmaße und ppi - Zahl kannst du auch in den Bildeigenschaften, die per Rechtsklick auf das Bild abrufbar sind, einsehen. Zentimentermaße müsstest du dann noch ausrechnen, während dir ein Bildbearbeitungsprogramm sämtliche Infos liefert.

Grüße von Schnuffel

jepp, sogar Bildbetrachtungsprogramme wie irfanview schon! :- )

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Ja, dort wird mir dpi und die Pixel-Abmessung angezeigt. Ich werde es dann ausrechenen. Danke für die Info.

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