Abmahung im Transportgewerbe

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6 Antworten

Wenn du als AG (?) der Meinung bist, der MA hat seine arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt/etwas zu leger gehandhabt dann kannst Du ihm ganz bestimmt eine Abmahnung geben. Finde ich auf jeden Fall besser als gleich die ganz große Keule zu nehmen. Aber der AG sollte doch Zeichen setzen: Bis hierher und nicht weiter!

Für den AN kann das auch ein Erziehungsprozess sein. Für mich persönlich ist das schon etwas anders, wenn mein Chef seinen Unmut schriftlich verkündet und auch die entsprechenden Konsequenzen androht.

Sollte der MA nicht einverstanden sein (Leistungsdruck, usw) kann er eine Gegendarstellung verfassen. Aber ER wird darüber nachdenken und der AG auch!

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Eine Abmahnung ist dazu gedacht, künftige Fehler durch eine Änderung des Verhaltens zu erreichen. Wenn seine Unfälle eindeutig durch sein Verhalten entstanden sind, dann wäre eine Abmahnung möglich.

Vorher würde ich aber überlegen, ob auch andere Dinge die Ursache sein können oder zumindest eine Rolle spielen können. Da wären zum Beispiel Zeitdruck, fehlende Schulung, verbesserungsfähige Ausstattung (wenn er zum Beispiel kein Navi hätte und während der Fahrt - unter Zeitdruck - in der Karte blättern müsste).

Eine Abmahnung muss schon konkret nachweisbare Verfehlungen enthalten, sonst steht sie auf wackeligen Füßen.

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Erkundige Dich mal bei einem Anwalt. Ich würde aber auch mal das Gespräch mit ihm suchen und ihm mal ganz deutlich sagen, daß Du das für's Unternehmen nicht tragbar findest und Dir wünschen würdest, wenn er das ändern könnte. Wenn es solche Gespräche schon gegeben hat, vielleicht mit dem Zusatz "letzte Warnung", oder sowas. Ich finde, er sollte sich auch dazu äußern können. Vielleicht gibt es ja Gründe (privater Streß), daß er so unaufmerksam ist. Man soll den Menschen ja auch eine Chance geben.

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Kommentar von Maximilian112
15.03.2012, 16:50

vielleicht mit dem Zusatz "letzte Warnung"

genau das ist das Anliegen einer Abmahnung!

Warnfunktion mit der Androhung von arbeitsrechtlichen Konsequenzen.

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Schwierige Sache. Wenn er einfach eine Nulpe ist und man schon Gespräche mit ihm geführt hat, dass er besser aufpassen muss, dann ist eine Abmahnung eventuell drin. Setzt die Firma zum Beispiel einen riesigen Zeitdruck und der Fahrer verursacht die Schäden aus Zeitdruck oder weil die Anlieferbereiche zu klein sind, dann würd ich mir das mit der Abmahnung überlegen.

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Kommentar von Biker4ever
15.03.2012, 14:46

Sehe ich genau so, fahre selbst LKW und kenne den Zeitdruck sehr gut. Vielleicht war der MA einfach überfordert.

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Kommentar von mawa76
15.03.2012, 14:48

wir sind eine kleine Firma. er ist unser einziger fester Mitarbeiter, Chef fährt selbst und dann noch 2-3 Mini-Jobber. Und Zeitdruck ist nicht der Fall. Ein Schaden war z.B. groß fahrlässig - unter einer Brücke durch und Aufbau hängen lassen. Ein Schild hat auf die Durchfahrtshöhe hingewiesen. Dann schon zweimal Außenspiegel hängen lassen.... alles aus " nicht richtig schauen"

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Entweder abmahnen, direkt rauswerfen oder nichts mehr fahren lassen was größer ist als ein BobbyCar...

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Wie lange ist der Mitarbeiter schon bei euch?

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Kommentar von mawa76
15.03.2012, 14:42

etwas mehr als ein Jahr

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