Abmahnung während der Ausbildung - Angst vor weiteren Konsequenzen. Berechtigt?

8 Antworten

Habe Angst das wenn mir wieder ein Fehler passiert, eine Kündigung vorgelegt wird.

Da kann ich Dich beruhigen. So schnell geht die Kündigung eines Azubis nach der Probezeit nicht. Im Ausbildungsverhältnis gelten etwas andere Bestimmungen als später im Arbeitsverhältnis.

Warum lässt eigentlich Dein AG die Azubis auf die Praktikanten aufpassen? Ein Azubi ist doch selbst in der Ausbildung und braucht noch Anleitung, auch im dritten Ausbildungsjahr.

Die Abmahnung die Du bekommen hast, führt ganz bestimmt nicht dazu, dass der AG Dich beim nächsten Fehler kündigen kann. Hier muss der AG auch die Verhältnismäßigkeit beachten. 

Außerdem muss auch die bisherige Dauer der Ausbildungszeit beachtet werden. Je länger die Ausbildung schon dauert, desto schwieriger wird die Kündigung durch den Arbeitgeber. Da muss der Azubi schon sehr schwere Pflichtverletzungen begehen oder mehrere Abmahnungen mit dem gleichen Grund haben um im letzten Ausbildungsjahr gekündigt werden zu können.

Wenn Du wieder mal einen Praktikanten beschäftigen sollst, sag Deinem Vorgesetzten, dass Du selbst noch lernen musst und er den Praktikanten doch besser an einen anderen Mitarbeiter verweist.

Es kommt immer auf die Kulanz deines Arbeitgebers an. Manche geben schon eine Abmahnung weil du zwei Minuten zu spät kommst obwohl du nichts dafür kannst (Verkehrsstau beispielsweise). Manche Arbeitgeber geben dir auch bei schwereren Fehlern wie beispielsweise den Kunden eine falsche Wurst verkauft keine Abmahnung weil man begründen kann, dass es einem momentan schlecht geht weil beispielsweise ein familienangehöriger gestorben ist oder so. Rede mal mit deinen Chef darüber. Außerdem deine Ausbildung selbst wenn du sie verlieren solltest ist eh nichts mehr wert. Man verdient als Lagerlogistiker vielleicht ein bisschen mehr als ein Hartz 4 Empfänger.

Diese Frage wird letzendlich der Richter am zuständigen Arbeitsgericht beantworten, solltest du gegen die Abmahnung klagen. Man muss hier abwägen - als Azubi im 3. Jahr darf man von dir durchaus Sorgfalt und Genauigkeit erwarten, immerhin bist du bald ausgelernt. Und beim 3. Mal in 10 Monaten - nicht gezählt die Fehler der Vorjahre - ist halt irgendwann auch Schluss mit der Geduld. Deine Fehlerquote ist schlicht zu hoch. Ob man das nun abmahnen muss, ist allerdings eine andere Sache, deren rechtliche Würdigung dem Arbeitsgericht unterliegt. Du solltest aber umgehend (Frist!) die Abmahnung rechtlich prüfen lassen, bei der zuständigen Gewerkschaft oder beim Betriebsrat (sofern voranden) zum Beispiel.

Mindestens solltest du aber eine Stellungnahme dazu schreiben, denn auch die wird Teil deiner Personalakte.

Betriebsrat haben wir nicht , Gewerkschaft wäre ja dann die IHK, wie sieht die Frist in dem Fall eigentlich aus?

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@BigBoo

Gewerkschaft wäre ja dann die IHK

Bist du wiklich im 3. LJ?

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Abmahnung erhalten nach Testkauf - Azubi?

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Alle diese Fehler sind bei einem Auftrag entstanden und zwar als "Einsteiger". Nun hat der Kaufmann, wie ihr ja alle wisst, wahnsinnige Angst, dass er nun gekündigt wird. Rechtfertigen diese Ansammlung von Fehler eine Kündigung ohne vorherige Abmahnung? Es handelt sich bei dem Arbeitgeber um ein Großunternehmen > 10.000 MA und mit BR. Die Fehler wurden ungefähr vor zwei Jahren gemacht und wurden jetzt erst erkannt. Der besagte Kaufmann ist aber bereits seit ca. 6 Monaten in einem anderen Bereich tätig und hat neue disziplinarische Vorgesetzte. Der Arbeitgeber ist aber weiterhin der gleiche.

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Hallo, ich bin derzeit im 2. Lehrjahr. Mein Chef hat mir schon damals nach knapp 1 Monat eine Abmahnung geschrieben, weil ich einen kleinen Fehler gemacht habe.

So ging es immer weiter, mehrer Abmahnungen, aus wirklich kleinen Fehlern. Natürlich sind Fehler doof, aber ich bin ja da um das zu lernen?

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Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichem Gruß

elmendo

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Thema zu einem Fachbericht. Lagerlogistik

Yo, hallo erstmal und so .. :D

Meine Frage bezieht sich so ziemlich auf die Überschrift. Ich bräuchte so langsam ein neues Thema, dass ich ausführlich beschreibe und meinem Ausbilder aushändige.

Ich bin bereits im 3. Lehrjahr und habe bereits einiges geschrieben. Wie zum Beispiel: Anforderungen an ein Lager, (Tätigkeiten im) Wareneingang, Einlagerung, der Transport im Betrieb, Warenausgang, Kommissionierung (und Fehler), Container, Paletten, Retourenablauf, Regalarten, Flurförderzeuge und einiges Mehr.

Wie schon im Titel erwähnt, reicht es nur ein Thema zu erwähnen, dass mit der Ausbildung Fachkraft für Lagerlofistik zu tun hat. Es muss also nicht gleich ein ganzes vorgeschriebens Thema sein. *g

Abschließende Grüße, PickPack.

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