Abmahnung Versetzung - gerechtfertigt?

4 Antworten

Wenn man in NRW eine Hauptfach-5 hat und diese nicht mit einer Hauptfach-3 ausgleichen kann, wird man nicht versetzt. Soviel nur vorweg.

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Abmahnung Versetzung - gerechtfertigt?



Aus deiner Frage schließe ich, dass hier ein Missverständnis vorliegt. Diese im Frühling übliche Versetzungswarnung ist keine Bewertung, sondern nur ein juristisch notwendiger Hinweis.

Wenn die Eltern nicht frühzeitig über die Gefahr der Nicht-Versetzung informiert wurden, muss der Schüler im Sommer versetzt werden. Auch wenn er zehn 5en hat.

Wenn dein Kind nun eine solche Versetzungswarnung erhalten hat, bedeutet das zunächst einmal nur, dass der Lehrer nicht garantieren kann, dass dein Kind keine 5 auf dem Zeugnis bekommt. Er sichert sich damit nur ab. Noch einmal: Das ist keine Bewertung, sondern nur eine juristisch notwendige Vorsichtsmaßnahme.

Aber wenn dein Kind schriftlich auf 5 steht und in der nächsten Arbeit eine 6 dazukäme, wäre eine Zeugnis-5 nicht mehr ausgeschlossen. Insbesondere wegen der schlechten Tendenz. Und ein einziger Vokabeltest hat eh kein Gewicht. Das ist der Gedankengang, der den Lehrer zu dieser Warnung veranlasst hat.

=> Aber da dieser Gedanke nicht völlig abwegig ist würde ich dir raten, dass ihr euch diesen Hinweis des Lehrers dennoch zu Herzen nehmt und evtl. Nachhilfe veranlasst.

LG
MCX


PS: Vokabeltests zählen (zumindest in meinem Bundesland) zur mündlichen Note. An der 5 im Schriftlichen würde der also nichts ändern.

PS: Kontaktier doch den Lehrer und frag nach, wie schlimm es wirklich aussieht. Wenn du von "eigentlich 3" schreibst, klinngt das so, als wüsstest du es selbst nicht so genau. Die Selbsteinschätzungen der Kinder und die Einschätzungen des Lehrers können manchmal stark divergieren. Und so hättest du zumindest eine sichere Aussage. :) Die meisten Lehrer freuen sich, wenn die Eltern Anteil nehmen und nachfragen, wie es ausschaut. Das ist allemal besser als die Eltern, die sich überhaupt nicht drum kümmern... :)


Vielen Dank für deine Mühe. Ja, so habe ich das auch empfunden: Eine juristische Vorsichtsmaßnahme. Ich glaube eher, dass er insgesamt auf einer 4 oder 4- steht. Im letzten Halbjahr hatte er eine 4+ auf dem Zeugnis, obwohl er da auch schriftlich auf 5 stand. Danke. Nachhilfe bekommt er schon.

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Jedoch ist mein Sohn mündlich eigentlich auf 3 und schriftlich auf 5 (hat eine 5 in der Klassenarbeit und eine 2 im Vokabeltest geschrieben).

Was heißt eigentlich und von wann ist diese Einschätzung? Er kann sich ja verschlechtert haben. Denn wenn er mündlich eine 3 hätte, dann hätte er keine 5 als Zwischennote... Da muss was im Argen liegen.

Wie begründet denn dein Sohn die Note?

Er sagt, er meldet sich mehrmals die Stunde und sei besser als bei der vorherigen Lehrerin und die gab ihm eine 3+

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@azallee

Hmmm... schwierig! Hat er denn auch das Gefühl, inhaltlich folgen zu können. Das Meldeverhalten sagt ja allein nichts über die Qualität der Beiträge.

Wende dich doch gleich Montag an der Fachlehrer, er wird dir ja erläutern können, was schiefläuft und was zu tun ist.

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Wurden alle Noten mitgeteilt? Dann kannst du dir den Durchschnitt ausrechnen. Falls nicht ( und du dich hier auf die Aussagen deines Sohnes verlassen musst - hat er wirklich alle schlechten Noten auf den Tisch gelegt?) dann fordere bei der Schule doch mal eine genaue Notenübersicht an.

Er meldet sich in jeder Stunde mehr als 1mal. Bei seiner vorherigen Lehrerin hatte er eine 3+ und war auch nicht besser, sagt er. Ich werde beim Elternsprechtag mit ihr reden, bin sowieso vorgeladen.

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