Abmahnung oder gehaltspfändung?

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8 Antworten

Was soll denn das? Ok, du hast einen Fehler gemacht, aber das ist bei Azubis durchaus nichts Ungewöhnliches.

Du bist als Azubi nicht für Fehler, die du machst, haftbar.

Natürlich kann dein Chef eine Abmahnung aussprechen. Ob diese nun gerechtfertigt wäre, käme wohl auf den genauen Sachverhalt und dein objektives Verschulden an.

An deiner Ausbildungsvergütung darf er sich jedoch nicht vergreifen. In der "Wahlmöglichkeit" Abmahnung oder Gehaltspfändung sehe ich sogar den Straftatbestand der Nötigung erfüllt.

Habt ihr einen Betriebsrat? Wenn ja, wäre dieser wohl die beste Anlaufstelle.

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Kommentar von Totenkreischer
08.03.2016, 12:53

Wir sind ein kleiner Betrieb. Einen solchen Rat gibt es bei uns nicht

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Du bist Azubi?

Egal welche Arbeit du für einen Kunden erledigst, dein direkter Vorgesetzter/Lehrmeister ist verpflichtet sich dir deine Arbeit anzusehen noch mal drüberzuschauen, bevor die Sache an den Kunden geliefert wird. Ihm hätte auffallen müssen, das das so nicht  geht, er ist für deine geleistete Arbeit verantwortlich.

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Weder das Eine noch das Andere sind mögliche "Strafen", der Ausbilder ist für das Ergebnis deiner Arbeit verantwortlich.

Da er offensichtlich nicht anwesend war,er dich  in seiner Abwesenheit weder anleiten noch das Ergebnis deiner Arbeit begutachten  kann, frage ich mich,was er währenddessen gemacht hat.

Wende dich an den Ausbildungsberater der für deine Ausbildung zuständigen Kammer,vermutlich ist es die HWK, und bitte ihn um Unterstützung.Er sollte dir mit Rat und Tat zur Seite stehen

Frag bei der Kammer aber ausdrücklich nach dem Ausbildungsberater, denn der ist dort der einzige,der sich um die Belange der Azubis kümmert.

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Ich war selbst Ausbilder. Das, was man da mit dir macht, ist unzulässig, ja sogar strafbar.

Du bist Azubi, um zu lernen. Ein selbständiges Arbeiten/Übergeben einer Leistung, kann nicht vorausgesetzt werden. Dein Meister oder andere Verantwortliche muss deine Leistung abnehmen und dich gegebenenfalls auf Mängel hinweisen.

Hier hat wohl einer der Herren oder Damen eine auf den Deckel bekommen und wurde regresspflichtig gemacht. Das will man möglicherweise auf dich abwälzen.

Lass' dir das blos nicht gefallen, dies stellt nämlich den Straftatbestand einer Nötigung, ev auch einer Erpressung dar.

Wenn alle Stricke reißen, gehe zum Arbeitsgericht. Du wirst Recht bekommen.

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Weder noch. Und das ist so pauschal auch nicht erlaubt. 

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Ich würde mir beides nicht gefallen lassen!Was sind das denn für Methoden?

Aber um es mal genau zu sagen,sie dürfen weder das Eine noch das Andere tun.

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"Ermahnung vor Abmahnung"
Gehaltspfähndung ist gar nicht erlaubt.

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Kommentar von schmaeke
08.03.2016, 12:52

wenn dir das öfter passiert und/oder dir volle Absicht nachzuweisen ist, dann trifft eine Abmahnung zu

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Weder das eine noch das Andere ist einfach so zulässig.

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Kommentar von Totenkreischer
08.03.2016, 12:51

Ist das Abmahnungsgrund? Also das vergessen sauberzumachen

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