Abmahnung fast 2 Monate später, ist das rechtens?

5 Antworten

Grundsätzlich ist es wichtiger, den Grund der Abmahnung zu prüfen! Vieles darf nämlich gar nicht abgemahnt werden. Ob zu Recht oder Unrecht ist keinesfalls egal!! Ihr solltet die Abmahnung von einem Anwalt für Arbeitsrecht prüfen lassen. Außerdem könnte der Betriebsrat hier auch einschreiten, sofern er seine Befugnisse kennt und nutzt!

Abmahnungen wegen Mängel in der Arbeit sind rechtswidrig! Jedem MA können Fehler passieren. Da würde eine Abmahnung die Arbeitsleistung eher verschlechtern, weil der MA sich auch noch prüfen muß, ob er/sie nichts vergessen hat.

Sie muss der Abmahnung widersprechen, also eine Stellungnahme der Personalakte beilegen lassen. Du hast wohl recht: Zeitnah, damit man sich noch daran erinnern kann. Der Text der Abmahnung muss den Vorwurf bezeichnen und für den Wiederholungsfall zumindest sinngemäß eine Kündigung androhen. Also Deine Freundlin muss aktiv werden. Eine Herausnahme der Abmahnung kann man glaube ich nur einklagen. Und zum Beweis des Widerspruchs sollte sie sich natürlich eine Unterschrift der Übergabe geben lassen

Übrigens muss in einem evtl. später stattfindenden Kündigungsschutzprozess der Arbeitgeber den Sachverhalt belegen.

Abmahnung in der Wiedereingliederung ?

Hallo, ich habe eine Wiedereingliederung gemacht, in der Wiedereingliederung hat sich der Arbeitsablauf wegen einen wechsel des Chefs geändert. So habe ich eine Arbeitsanweisung ( wo ich nicht wusste das ich diese ausüben muss) verweigert. Dafür habe ich eine Abmahnung bekommen. Bezahlt wurde ich nicht von der Firma sondern von der Rentenversicherung in dieser Zeit. Würde gern wissen ob die Abmahnung rechtmäßig ist und wer eigentlich mein Arbeitgeber in der Zeit war ( meine Firma oder DRV)?

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fristlose Kündigung eines Festvertrages während der Krankmeldung?

Hallo zusammen....ich bin verzweifelt und hoffe das man mir hier weiter helfen kann:

Ich bin seit ca. 3Jahren bei meinem aktuellen Arbeitgeber beschäftigit und habe einen unbefristeten Vertrag. Letzte Woche Mittwoch wurde ich nach Feierabend ins Büro meines direkten Vorgesetzten gerufen, wo er bereits mit einer schriftlichen Abmahnung auf mich wartete, dazu muß ich sagen das ich denke das die Abmahnung prinzipiell in Ordnunng ist, hab ich diese auch Gegengezeichnet, das Gespräche zog sich dann auch noch etwas in die länge und endete in einer Meinungsverschiedenheit,allerdings halb so wild, es wurde niemand beleidigt oder sonstiges. Wie es der Zufall dann so wollte, ging es mir am nächsten Tag gesuindheitlich überhaupt nicht gut und ich mußte mich rechtzeitig vor Schichtbeginn telefonisch krankmelden. Die AU wurde zum AG gefaxt und das original per post verschickt. Am selben Abend rief mich dann ein Freund & Arbeitskollege, der im selben Ort wohnt wie ich,an und sagte mir das er vom Chef beauftragt wurde beim mir vorbei zufahren die Kündigung einzuschmeißen und dies zu fotografieren. Die einzige information hiervon bekam ich von meinem kollegen. Als ich den Umschlag dann öffnete sah ich das er mir eine fristlose Kündigung ausgesprochen hatte, vermehrkte allerdings das falls die Kündigung wiedererwartens nicht gültig sein sollte er mich zum 31.12.2016 kündigt. Ist das rechtens? Kannn er während der Krankmeldung überhaupt kündigen? Steht mir eine Abfindung zu? Ich habe mich bei einer Agentur für Arbeitsrecht und Soziales gemeldet, die sagten mir ich sollten einen brief an meinen AG schicken,per Einschreiben, in dem ich ihn drauf hinweise das er das nicht machen kann während der AU, und ich ihm bescheid sagen würde wann ich wieder die Arbeit antrete, auf dieses Schreiben hat er selbst verständlich nicht reagiert. Vielleicht ist es erwähnenswert das ich in den 3jahren 3abmahnung, allerdings für verschiedene Dinge bekommen habe. Wenn er ein Fehlverhalten per Abmahnung gerügt hat, kann er mich einen Tag später doch nicht dafür kündigen oder?

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